Psyche und MS

MS-typische psychische Veränderungen gibt es nicht, aber MS-Erkrankte haben häufig psychische Probleme, so Prof. Stefan Schwarz im AMSEL-Expertenchat.

Allgemein - mimmy: Hallöchen!


Allgemein - jule: Hallo an alle


Allgemein - laura: Hallo zusammen!


Allgemein - Emma: Schönen guten Abend :)


Moderator Patricia Fleischmann: Werte Chatter, gleich geht's los hier und Prof. Schwarz antwortet zu dem ergiebigen Thema "Psyche und Multiple Sklerose". Einfach schon mal Fragen posten oder auch in der Plauderecke mit Gleichgesinnten sprechen.

Prof. Stefan Schwarz: Guten Abend, ich bin jetzt auch drin, nach mehreren Versuchen.

Prof. Stefan Schwarz

Arzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie

  • 2003 Habilitation für das Fach Neurologie
  • Oberarzt am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim der Universität Heidelberg
  • Interessengebiete: Multiple Sklerose, Demenz, Schlaganfall
  • Arbeitsschwerpunkt: Auswirkungen chronischer neurologischer Erkrankungen auf die Lebensqualität
  • im Jahr 2008 in Kooperation mit der AMSEL Erhebung zu alternativen Therapien bei Patienten mit Multipler Sklerose


Allgemein - Christin: Hallo


Allgemein - Emma: ui, es gibt ja noch gar keine Fragen heute


Allgemein - mimmy: ja ich tippe noch, irgendwie schwer zu formulieren...


Allgemein - Christin: Mimmy, geht mir genauso ;o)


mimmy: Leider kann ich heute nicht lange beiwohnen, aber meine Frage ist folgende. Ganz klar, dass die Psyche nach der Diagnose verrückt spielt. Beim einen mehr, beim anderen weniger. Auch die Dauer und Art der Verarbeitung variiert. Aber wie ist es im Allgemeinen, können Herde sich direkt auch auf die Psyche auswirken? Ich meine nicht das Bewusstsein dass man krank ist oder einen Schub hat, sondern alleine die Entzündung im Gehirn.

Prof. Stefan Schwarz: Das ist gleich mal eine schwierige Frage: Prinzipiell können auch einzelne Herde psychische Symptome verursachen, wenn sie in einer Region liegen, wo Gefühle oder andere Aspekte mit verarbeitet werden. Im Einzelfall ist das aber schwierig zu beweisen, da viele Betroffene gleich mehrere Gründe für psychische Probleme haben: Umgang mit der Erkrankung, soziale Folgen, Umgang mit körperlicher Behinderung, Medikamentennebenwirkungen etc. Und außerdem kommen psychische Erkrankungen auch in der sonst gesunden Allgemeinbevölkerung häufig vor, so dass es auch ganz einfach Zufall sein kann. Das war jetzt eine längere Antwort, die kurze lautet: Ja, eine Läsion kann psychische Probleme verursachen. Für viele Patienten und vor allem für viele Ärzte ist diese Frage ganz wichtig, für die Behandlung spielt das meistens aber gar keine entscheidende Rolle.

jule: Guten Abend Herr Professor Schwarz, ich las kürzlich, dass Stress nun doch kein Faktor zum Auslösen der MS sein soll. Wie denken Sie darüber?


Allgemein - Emma: Bin gespannt auf die Antwort bzgl. dem Stress. Ich für meinen Teil kann sagen, dass Stress 3 von 4 Schüben ausgelöst hatte und die Folge davon war.


Prof. Stefan Schwarz: Stress und MS, ein unendliches Thema. Die meisten MS-PAtienten sind aus eigener Erfahrung felsenfest davon überzeugt, dass Stress einen MS-Schub auslösen kann. Wissenschaftlich ist das aber nicht so sicher. Es gibt Studien, die einen Zusammenhang sehen, und andere, die keinen Zusammenhang finden. Das Problem liegt in der Definition von "Stress", denn Stress hat ja irgendwie jeder von uns. Wenn es einen Zusammenhang gibt, ist der auf jeden Fall nicht so gross, sicher viel kleiner als der Zusammenhang zwischen Infektionen und MS. Dass Stress die Ursache der Erkrankung ist (also nicht nur der Auslöser eines Schubes), wird allgemein verneint. Das heisst jetzt aber nicht, dass es nicht wichtig ist, mit Stress gut umzugehen und zuviel Stress zu vermeiden bzw., wenn das nicht geht, sich helfen zu lassen, besser damit umzugehen. Selbst wenn dadurch vielleicht die MS gar nicht beeinflusst werden kann, wird das Leben lebenswerter, wenn Stress nicht zur Bedrohung und Gefahr wird.


Allgemein - mimmy: oh ja bei mir war stress definitiv auch ein mitschuldig


Christin: Sehr geehrter Herr Schwarz, kann es sein, dass man während eines Schubes oder auch wenn er sich anbahnt schneller gereizt ist? Gibt es da einen Zusammenhang?

Prof. Stefan Schwarz: Hallo, eine allgemeine Regel gibt es da nicht. Aber es ist ja gut verständlich, dass man nicht wie sonst reagiert, wenn man krank oder sonstwie belastet ist. Das ist ganz normal. Ich würde mal sagen, es gibt da keinen direkten Zusammenhang zwischen Entzündung im Gehirn und Reizbarkeit. Aber dass es jemanden, der sich berechtigte SOrgen macht, schlecht geht und derjenige sich nicht so gut im Griff hat wie sonst, ist häufig und auch gut verständlich.

Fra: hallo zusammen

Prof. Stefan Schwarz: Hallo Fra !

Manuel: Konnten Sie aus Ihrer Arbeit psychische Ausprägungen feststellen, die Sie als "typisch bei MS-Patienten" einordnen würden? Wenn ja, welche? Inwiefern kann ein MS-Patient mit seiner Psyche den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen?

Prof. Stefan Schwarz: Man hat früher geglaubt, dass es bestimmte Wesensänderungen gibt, die typisch für Menschen mit MS sind. Ich habe noch gelernt, dass Patienten mit MS häufig inadäquat zu gut gelaunt sind. Heute hält man diese Auffassung aber für falsch. MS-typische psychische Veränderungen gibt es nicht. Aber Menschen mit MS haben umgekehrt sehr häufig psychische Probleme, die ja auch oft gut verständlich sind. Besonders häufig sind Depression (Depression kommt allgemein häufiger bei Menschen mit chronischen Erkrankungen vor) oder bei schwer betroffenen Menschen auch Einschränkungen der geistigen Leistungsfähigkeit oder sogar eine Wesensänderung. Es wird sogar immer wieder diskutiert, ob MS nicht auch eine Psychose auslösen kann. Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, ich bin eigentlich immer wieder verwundert, wie viele Patienten mit dieser Krankheit psychisch sehr gut zurechtkommen. Ich weiss nicht, ob ich dazu in der Lage. Man sollte auf jeden FAll nicht die Flinte ins Korn werfen und versuchen, möglicherweise auch mit psychologischer oder psychiatrischer Hilfe, dass es gelingt, trotz der Erkrankung ein gutes Leben zu führen. Zum Glück gelingt das den meisten Betroffenen.


Allgemein - mimmy: Vielen Dank!


Raha: Herr Prof. Schwarz, seit ca. 14 Jahren hab ich jetzt MS, und ich kämpfe immer noch und immer wieder damit, dass die "gesunden" Menschen einfach nicht verstehen, was für ein Kampf es jeden einzelnen Tag ist. Ich habe das erklären so satt, seit 12 Jahren bin ich in Rente und übe mehrere Ehrenämter aus, denn ein Rückzug bedeutet nur noch mehr Isolation, aber das Erklären bringt so wenig... Ich komme mir mit der Körperbeherrschung und der Kommunikation mit den Mitmenschen wirklich vor, wie sonst nur Sisyphos - immer den Stein rollen und immer bergauf, und es geht niemals voran.... meine Belastbarkeit ist wirklich jede Woche anders, und ich lebe immer an der Grenze. Ich habe auch bereits eine Therapie gemacht, und sehr oft geht´s auch wieder gut, aber es haut mich doch immer wieder um und ich muss weinen. Dann denke ich: so viel Selbstmitleid, dabei kann ich noch gehen, muss nicht zum Katheter greifen, kann sogar ein oder zwei Stunden fast normal aktiv sein... Aber für "Gesunde" ist das ein Klacks - die sagen locker, ja , dann macht doch nach 2 Stunden schluss. Dass ich darum nie dazu gehöre, weil die ja 3 bis 8 Stunden in Aktion sind, dass mich das traurig stimmt- ist das wirklich so schwer nachzuvollziehen ??

Prof. Stefan Schwarz: Nein, wenn Sie das so schreiben, kann ich das sehr gut verstehen. Die meisten gesunden Menschen können sich überhaupt nicht vorstellen, mit einer solchen Erkrankung überhaupt weiterleben zu können. Ich weiss nicht, ob ich so viel Energie hätte an Ihrer Stelle. Machen SIe sich da nur keine Vorwürfe, das wäre bestimmt ganz verkehrt. Es ist natürlich nicht möglich, IHnen hier konkrete Ratschläge zu geben, ohne sich zu kennen. Aber Probleme wie Sie ansprechen können viele Menschen durch eine psychologische Behandlung besser in den Griff kriegen und besser damit umgehen. Die gesundheitlichen Probleme gehen dadurch natürlich nicht weg, aber viele Menschen können besser mit klarkommen.


Allgemein - Christin: Hmm, dachte ich anfangs auch, nur die letzten beiden sind eher in ruhigen Zeiten entstanden :o(


Allgemein - Christin: Welche BT habt ihr oder seid ihr ohne?


Allgemein - Emma: Avonex, also interferon 1x/Woche


Allgemein - jule: keine übliche BT, DMF


Allgemein - schmusie: Extavia 3xwoche


Filomena: Hallo Prof. Schwarz, Ich leide seit Jahren immer wieder unter Panikattacken, mal schlimmer, mal besser. Seit ich Tamsulosin für neurogene Blasenstörungen einnehme haben sich die Attacken um ein vielfaches gebessert. Bzw. sie ebben schneller wieder ab. Ich dachte immer, dass die Panikattacke ein psychisches Problem ist, das wohl auch gehäuft bei MS auftritt. Kann hier ein Zusammenhang zwischen dem Medikament und der Psyche sein oder ist es reine Einbildung?

Prof. Stefan Schwarz: Tamsolusion ist nicht für die Behandlung von Panikattacken geeignet. Aber wenn es Ihnen hilft, ist es doch schön, selbst wenn es nur ein Placeboeffekt wäre. Es gibt aber ganz gute etablierte Behandlungsmöglichkeiten für Panikattacken - sowohl Medikamente als auch vor allem Psychotherapie (hie Verhaltenstherapie). Wenn Panikattacken noch ein Problem für Sie darstellt, würde ich Ihnen raten, sich mal von einer Psychologin oder einer Nervenärztin über die Behandlungsmöglichkeiten beraten zu lassen. Panikattacken sind ein Problem, was man meistens ganz gut behandeln kann.


Allgemein - mimmy: ich pausiere (unfreiwillig) von tysabri


Allgemein - Christin: DMF? Psorinovo, Fumaderm oder hergestellt? Wie geht es Dir damit und welche Dosierung? Bin noch ohne...und hätte gerne eine Tablettenvariante Warum pausierst Du mimmy? Nebenwirkungen oder JCV?


Ella77: Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Schwarz, seit 2011 leide ich an MS, seit 2006 an Psychose und Depression. Aktuell nehme ich Copaxone, Zeldox und Sertralin. Ich möchte evtl. auf die Fumarsäure umstellen. 1. Ist die Fumarsäure mit Neuroleptika und Antidepressiva kombinierbar? Gibt es dann besondere Nebenwirkungen? Muss ich etwas besonderes beim Blutbild, EKG ect. beachten? Überhaupt: Gibt es ein MS-Medikament, das NICHT mit Neuroleptika kombinierbar ist? 2. Wie hoch ist die Wahscheinlichkeit aufgrund der hirnorganischen Veränderungen durch MS eine Psychose zu entwickeln? Habe ich aufgrund meiner Vorerkrankungen ein höheres Risiko?

Prof. Stefan Schwarz: Sie können sicher verstehen, dass man eine so komplizierte Situation wie bei Ihnen nicht in einer kurzen Antwort klären kann. Fumarsäure ist ein relativ neues Medikament, und Zeldox auch. Mir ist es nicht bekannt, dass es da Interaktionen gibt. Aber vermutlich hat das auch noch niemand untersucht. Dasselbe trifft auch mögliche Interaktionen von Sertralin und Fumarsäure zu. Es gibt prinzipiell kein MS-Medikament, das generell nicht zusammen mit Antipsychotika kombiniert werden darf. Aber vorsichtig sollte man immer sein und je nach Substanz besonders sorgfältig auf Interaktionen oder Nebenwirkungen achten. Ich hätte kein Problem, an Ihrer Stelle Fumarsäure auszuprobieren, wenn es aus nervenärztlicher Sicht sinnvoll ist. Prinzipiell spricht nichts dagegen. Bei ihren vielen Medikamenten ist es aber sicher sinnvoll, die Leberwerte häufiger zu kontrollieren als man das sonst machen würde. Und ob Sie die Medikamente vertragen, merken Sie ja selbst. Absetzen kann man ja schnell, wenn Sie es nicht vertragen. Die Frage MS und Psychose ist ziemlich schwierig. Da gibt es sehr viel Literatur dazu, aber so richtig weiss man das nicht, wie groß der Zusammenhang ist. Im EInzelfall ist es sowieso nicht zu unterscheiden, ob es sich hier um ein zufälliges Zusammentreffen handelt (beide Erkrankungen sind ja recht häufig), oder ob die MS die Ursache für die Psychose ist. Da kann man lange darüber fachsimplen, helfen tut Ihnen diese Diskussion aber nicht. Man muss eben pragmatisch beide Erkrankungen richtig behandeln.


Allgemein - mimmy: jcv bin ich auch positiv. aber unfreiwillig, weil ich bis vor kurzem keine krankenversicherung hatte... längere geschichte. zurückzuführen auf meine fatigue. naja. jedenfalls werde ich mit tysabri weitermachen, läuft sehr gut.


Allgemein - jule: Apo-Herstellung 360 mg tägl. Mir geht's super damit, ohne jegl. Symptomatik.


Allgemein - Sue: Hallo Zusammen :)


Moderator Patricia Fleischmann: @ Prof. Schwarz: Ganz unten im Redaktionsfenster wartet Jules Frage noch auf Antwort. Wollte nur kurz erinnern, bevor das völlig aus dem Blickfeld gerät.


Allgemein - Christin: Ach mimmy, dann drücke ich Dir ganz doll die Daumen, dass solange alles ruhig bei Dir bleibt.


Allgemein - Christin: @jule, Privat-Rezept über Neuro oder Hausarzt? Zahlst Du selbst oder übernimmt die KK? Fragen über Fragen... Wer weiß, ob Tecfidera nächstes Jahr wirklich kommt und dann nach kurzer Zeit gleich 480? Da scheint es ja keine Möglichkeit für 360 zu geben...


Allgemein - jule: Danke, Frau Fleischmann ;-)


Moderator Patricia Fleischmann: @ Jule: Ist blöd, am Bildschirm verschwindet alles immer gleich, wandert - bei uns - nach unten. Aus den Augen, aus dem Sinn...

jule: Privatrezept vom Neuro. Pk + Beihilfe übernehmen die Kosten. Habe aber von anderen gehört, dass jetzt auch AOK zahlt.

Prof. Stefan Schwarz: Das Medikament wird von jeder Krankenkasse bezahlt..

Filomena: Danke für die Info zu Panikattacken, komme momentan ganz gut zurecht Prof. Schwarz

Prof. Stefan Schwarz: Gut zurechtkommen ist genau das, was man mit einer Therapie erzielen will. Es geht nicht darum, dass man nie wieder Angst oder Panik hat, sondern dass man damit zurechtkommt. Dann brauchen Sie ja zur Zeit keine besondere Behandlung.


Allgemein - jule: Christin: keine Ahnung wann Tec auf den Markt kommt. Wäre aber eben wg der Dosierung von 2x 240 mg keine Option für mich. Ich werde sogar auf 2x 120 senken.


Allgemein - jule: Entschuldigung, habe vorher im Experten-Fenster gepostet


Filomena: Hier noch ein anderes Problem, das ich habe, meine Tochter hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich während dem Sprechen immer "komische Geräusche" machen würde. Ich habe mich dann beobachtet und bemerkt, dass es eine Art hüsteln oder räuspern ist. Kann das nervös bedingt sein oder auch organische Ursachen durch die MS haben?

Prof. Stefan Schwarz: Tut mir leid, dazu müsste man Sie gründlich untersuchen und vor allem auch hören, bevor man eine Meinung abgeben kann. Prinzipiell kann natürlich sehr vieles nervös bedingt sein. Bevor man das aber so festlegt, sollten SIe ganz sicher sein, dass es nicht eine organische Ursache hat. Vielleicht kann das Ihr Neurologe oder HNO-Arzt bzw. Logopäde beantworten.


Allgemein - Christin: Danke Jule! Wie hast Du angefangen? Nimmst Du es vor oder nach dem Essen? Variante wäre noch Aubagio...ich weiß es nicht..., DMF wäre mir lieber.. Nur so langsam sollte ich mal anfangen :o(


Allgemein - Emma: Stimmt, ich hatte auch schon stressige Zeiten und es ist MS-mäßig nichts passiert.. wirklich schwierig das ganze.


jule: Entzündung, sie gaben mir ein Stichwort, Herr Professor Schwarz: Wie lange liegt eine Entzündung durchschnittlich vor dem Auslösen der MS zurück und welche tragen wesentlich dazu bei?

Prof. Stefan Schwarz: Mit dem Thema Psyche hat das jetzt nichts zu tun. Durchschnittswerte weiss ich nicht auswendig, da müsste ich nachschauen. Durchschnittswerte, falls es die überhaupt gibt, sind hier aber nicht aussagekräftig, da es bei jedem Patienten völlig unterschiedlich ist. Es gibt Patienten, bei denen die MS ganz akut beginnt, wo es also gar keine vorherigen Entzündungen gibt, und es gibt Patienten, bei denen viele Jahre bevor die Diagnose MS gestellt werden kann, Entzündungsherde im Gehirn nachgewiesen werden. Und dann gibt es ja auch die gar nicht kleine Gruppe von Menschen, die MS-typische Entzündungsherde im Gehirn haben, aber nie richtig krank werden, also von ihrer "Erkrankung" im Gehirn überhaupt nichts merken und daher auch nicht die Diagnose MS kriegen.


Allgemein - Christin: emma, ich denke wir hätten einfach alle gerne etwas handfestes..., wenn man eine Ursache hätte, weiß man vielleicht einfach besser damit umzugehen.


Allgemein - jule: Christin: Ich nehme es auf nüchternen Magen. Aber das kommt auf Deine Empfindlichkeit an. Wenn Du die Möglichkeit hast, nimm es. Du wirst bald Besserung spüren.


Allgemein - Emma: Ja da hast Du Recht Christin. Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre... ;)


Moritz: Welchen Einfluss hat Meditation auf den Verlauf der MS? Welche Studien gibt es zu diesem Thema? Welchen Einfluss hat das Stresshormon Cortisol bei MS?

Prof. Stefan Schwarz: Zu Meditation und MS sind mir keine Studien bekannt. Dass Meditation den Verlauf der MS beeinflusst, ist nicht bewiesen, und ich kann mir auch schlecht vorstellten, dass es das tun kann. Meditation kann aber bei vielen Menschen, ganz unabhängig von MS, die Einstellung zum Leben und damit die Lebensqualität verbessern. Ich kenne viele Menschen - gesunde und kranke - für die Meditation ein wichtiger Teil ihres Lebens ist. Das ist meiner Erfahrung nach - das hat jetzt aber nichts mit meiner Tätigkeit als Arzt zu tun - aber auch ein bisschen Typfrage. Für mich ist es zum Beispiel nichts, ich schlafe immer dabei ein. Cortisol ist ein Hormon, das der Körper bei Stress ausschüttet. Cortison hat viele Effekte im Organismus. Insbesondere kann es auch Entzündungen hemmen, weshalb Cortisonpräparate in hohen Dosen ja auch zur Behandlung von Schüben eingesetzt werden. Wie schon in einer anderen Antwort diskutiert, wird Stress und MS immer wieder in Beziehung gesetzt, wobei die Beziehung immer noch umstritten ist. Cortiol ist da einer der möglichen Mechanismen.

Filomena: Meine Stimmung schwankt auch seit der MS Erkrankung immer sehr schnell von "himmelhochjauchzend" bis "zu Tode betrübt". Seit ich nicht mehr beruftätig bin (bin seit 2 Jahren berentet) habe ich manchmal richtig Probleme mit Einsamkeit. Ich habe jedoch Angst ein Ehrenamt o.ä. anzunehmen, da ich mich davor fürchte wieder in einen negativen Stress zu verfallen. Ich bin leider nicht sehr psychisch belastbar. Wenn nicht alles wie gepant läuft, drehe ich gleich durch. Wie könnte ich sonst noch der Einsamkeit entrinnen?

Prof. Stefan Schwarz: Das Problem, das Sie beschreiben, haben ja ganz viele Menschen, unabhängig von MS. Nach der Rente fallen viele Kontakte und Aktivitäten weg, manche Menschen fühlen sich "nutzlos", man muss irgendwie die Zeit herumbringen, hat oft auch weniger Geld als vorher, und wenn man zusätzlich noch krank oder vielleicht sogar behindert ist, fällt es noch schwerer, Kontakte zu finden und ein gutes Leben zu führen. Da gibt es keine Patentlösung. Ehrenamt haben Sie schon genannt, es gibt auch andere Möglichkeiten wie Kurse, Haustier, Gymnastikgruppen, Kindebetreuung, Selbsthilfegruppen, Angebote der Gemeinde etc. Das hängt natürlich stark von Ihren Interessen ab. Für mich wäre zum Beispiel Kinderhüten keine gute Lösung. Sie haben nicht geschrieben,wie alt Sie sind; für ältere Bürger gibt es oft spezielle Beratungsstellen. Wenn Sie alleine aus diesem Problemkreis nicht herauskommen, sollten Sie vielleicht eine sozialarbeiterische Beratung oder psychologische Hilfe in Anspruch nehmen.


Allgemein - Christin: Ich werde morgen mal meine KK anrufen, sollten das Thema ja schon des öfteren gehört haben... Bei welcher Apo bestellst Du? DMF magensaftresistent oder die Kapsel? Arg groß? Läßt sie sich gut schlucken? Welche Besserung hast Du seitdem? Wie lange schon? Keine Schübe mehr? Sag' bitte,bitte ja ;o)


Christin: Danke Herr Schwarz... Sie meinen sicherlich Tecfidera (wenn es denn mal auftaucht...) oder?

Prof. Stefan Schwarz: Der Handelsname von Fumarsäure ist Tecfidera. Das Medikament soll seit einigen Monaten jede Sekunde auf den Markt kommen. Soweit ich weiss, gibt es da irgendwelche Patentstreitereien, wieso es das Präparat in Deutschland noch nicht gibt.

zotella: Guten Abend, meine Mutter , 71 Jahre alt, hat MS und Polyneuropathie. Die MS wurde vor ca. 10 Jahren diagnostiziert. Ich bin also „nur“ indirekt betroffen. Durch die MS hat sie starke Krämpfe in den Füssen, Gleichgewichtsstörungen, bzw Unsicherheiten beim Gehen. Nun kommt noch ein „Blasen“-Problem dazu. Da sie mir immer nur die „Hälfte“ erzählt, warum auch immer, würde ich gerne wissen, Herr Prof. Schwarz, merkt man einen sich anbahnenden Schub ? Kann man sich sozusagen mental ein wenig selbst briefen ? Kann ich etwas tun ? Wir wohnen leider 350 KM weit auseinander, aber wir telefonieren täglich. Ich versuche sie soweit es geht zu unterstützen. Im Januar habe ich einen Termin in der Charité und der Immanuel –Klinik in Berlin für sie gemacht, ich werde sie natürlich begleiten. Die Ärzte in Bremen sind mit ihrem Latein am Ende und sprechen zum Beispiel bei dem Medikament Carbamazepin bei 400mg, die nicht mehr gegen die Krämpfe helfen, von austherapiert. Das man die MS nicht heilen kann ist schon klar, aber wenigsten ein bisschen aufhalten, bzw. die Symptome lindern ist das Ziel . Mit freundlichen Grüßen

Prof. Stefan Schwarz: Was Ihre Mutter betrifft, ist die Situation ja offenbar so kompliziert, dass ich dazu hier nichts sagen kann. Aber Sie haben ja schon Termine in Spezialambulanzen ausgemacht, wo man das Problem hoffentlich lösen kann. Oft ist es so, dass bei einer Krankheit nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch die Angehörigen in großer Sorge sind. Das ist ganz normal. Manchmal kommt es aber dazu, dass aus diesen berechtigten Sorgen bei den Angehörigen, oft wegen übertriebener Ängste oder falscher Schuldgefühle, eine behandlungsbedürftige Erkrankung, z.B. eine Depression, entsteht. Dann sollte man dies auch behandeln lassen, üblicherweise durch eine psychologische Behandlung, die in solchen Situationen auch erfolgversprechend ist. Das müssen Sie selbst entscheiden, ob Sie noch damit klar kommen oder Hilfe brauchen, weil die Sorgen um die Krankheit ihrer Mutter einen zu grossen Raum einnehmen und Sie überwältigen.


Allgemein - jule: Christin: Apo Nürnberg stellt Kapseln so her, wie sie sein müssen. Geh doch mal in das dsmg Forum (darf ich das heir sagen?), da findest du unzählige Seiten mit Erklärungen, alle Infos, Adressen und Preisen.


Filomena: Hilft Vitamin D auch bei depressiver Verstimmung? Habe jetzt von meinem Neurologen Vit D3 2000 ie vorgeschlagen bekommen. Soll ich das einnehmen, wg. der schlechten Laune?

Prof. Stefan Schwarz: Vitamin D wird zurzeit bei vielen Erkrankungen debattiert. Nachgewiesen ist der Nutzen zur Vorbeugung von Osteoporose. Bei allen anderen Indikationen incl. MS ist der Nutzen umstritten bzw. nicht sicher nachgewiesen. Zur Zeit laufen auch noch Studien, die den Nutzen von Vitamin D bei MS untersuchen. Was Depresssion betrifft, ist der Nutzen von Vitamin D in keiner Weise belegt. Zur Behandlung einer Depression würde ich nicht Vitamin D zu mir nehmen, sondern die Therapien mit nachgewiesener Wirkung, also Psychotherapie und / oder Antidepressiva.


Allgemein - Christin: Danke!!!!


Allgemein - jule: ;-)


Allgemein - Christin: Hallo Moritz, wie wäre es noch mit Qi Gong oder Yoga?


Allgemein - jule: Christin: Ich würde nicht einfach so die Kasse anrufen, hole Dir erst alle Infos, überzeuge Deinen Neuro mit Argumenten, schriftl. Aussagen von "DMF-Usern" und dann kann er auch gut argumentieren und Dir besser helfen.


Allgemein - Christin: Total lieb! :o))


Allgemein - Christin: Jule: Hast Du gleich mit den 360 angefangen oder wie hast Du aufdosiert?


Allgemein - jule: Christin: Ich begann mit 120 mg und je Woche 120 dazu, mach es, wie Dein Magen es verträgt. Andere überempfindl. nahmen es auch drei Wochen und länger, bevor sie die Dosis steigerten. Andere beginnen mit 60 mg tägl. Musst Du ausprobieren


zotella: Danke für Ihre Mühe, Herr Prof. Schwarz.

Prof. Stefan Schwarz: Gern geschehen.

Mary: Hallo mein Leben ist gerade durch dieses MS Thema ,, für mich nicht mehr lebenswert ,,, zuoft wird mir vorgeworfen ,,du drehst nur um dich ,,, dabei zieh ich mich immer mehr zurück weil mir im aussen alles zuviel wird , meine Wahrnehmung ist oft verrückt ,,,wie kann ich damit umgehen ,,oder helfen mir antidepresiva ? zudem sieht mir keiner meine Probleme an ,, ich versuch dann mich zuklären ,, was dann erst recht schief geht ,, dann kommt es zu ersten Aussage ,,, fühle mich dann oft shr niedergeschlagen ,,, bin ich bei einem Psychologen ,,, heisst es immer ihnen fehlt ja nichts ,, trotz dem merke ich das ich Kräftemässig immer mehr an den Rand laufe und sich immer mehr Menschen von mir zurück ziehen bzw ich ziehe mich zurückl oder traue mich gar nicht etwas neues anzufangen,, gehe immer mehr auf Rückzug ,,,,,wie komm ich da raus ,, Danke im Voraus ,,,merke immer mehr so will ich und kann ich nicht mehr weiter

Prof. Stefan Schwarz: Glücklicherweise bin ich gesund und weiss daher nicht aus eigener Erfahrung, wie es ist, mit Einschränkungen leben zu müssen oder mir dumme Kommentare anhören zu müssen, wie sie viele Leute, die es vielleicht sogar gut meinen, so von sich geben. Ich weiss nicht, ob ich damit besser klarkommen würde als Sie. Daher fällt es mir auch schwer, ein Patentrezept zu geben. Wenn ein Psychologe die Aussage macht "Ihnen fehlt nichts", sollten Sie vielleicht eine andere Person aufsuchen, denn offenbar kann Ihnen dieser Psychologe nicht gut helfen, wenn er Sie für gesund hält. Ob Antidepressiva helfen, kann man nur im Einzelfall entscheiden, und nicht in einem Chat. Vielen Menschen helfen Antidepressiva aber gut, wobei die Probleme, die Sie schildern, eher darauf hinweisen, dass eine Psychotherapie hilfreich sein könnte. Gerade für Menschen, die sich von Ihrer Umgebung nicht akzeptiert fühlen, sind auch Selbsthilfegruppen oft eine gute Adresse. Denn da treffen Sie mit Sicherheit andere Menschen, die ähnliche Probleme haben wie Sie, die Sie sicher gut verstehen, und von denen Sievielleicht auch einiges abschauen können, was Sie für sich selbst verwenden können.


Allgemein - Siena: Hallo Christin, habe grad deine Frage wegen Gereiztheit gelesen. ich war vor meinem ersten Schub 5 Wochen lang immer wütend - und ich bin ganz selten wütend. Das war schon auffällig.



Allgemein - Christin: Meinst Du ein zusätzlicher Magenschutz könnte auch noch helfen? Oder landet es ohnehin im Darm, wo es ja auch hin soll?


Moderator Patricia Fleischmann: @Jule: Dürfen Sie gern hier sagen. Lassen Sie mich nur dazu erwähnen, dass die AMSEL auch ein Forum hat www.amsel.de/foren :-)


Allgemein - jule: zotella: Alle Anzeichen, die Du bei Deiner Ma beschrieben hast, hatte ich während des akuten Schubes. Hast Du schonmal was von Prof. Gold in Bochum gehört?


Allgemein - Christin: Siena: So geht es mir auch, bin normalerweise recht ausgeglichen und auch Stresssituationen bin ich gewohnt und können mir nichts anhaben...normalerweise ;o)


Moderator Patricia Fleischmann: @ Mary: Das hört sich wirklich nicht toll an, aber schön, dass Du hier im Chat bist ! Ich empfehle immer ein Gespräch mit Michael Berthold, das ist der beratende Psychologe der AMSEL. Einfach 0711-697860 wählen. Gute Besserung !

Mary: was zusätzlich mich sehr belastet ,,sind plötzlich aus mir ausbrechende nicht von mir zusteuende Weinanfälle ,, oder wenn es zuviel richtige Zusammenbrüche ,,sehr oft kommt es in solchen Situationen verstärkt zu Gedankengängen die ,, ich will und kann nicht mehr ,, was mir dann grosse Angst macht ,,,,

Prof. Stefan Schwarz: Ich gehe Ihnen jetzt vermutlich auf die Nerven, wenn ich nochmal schreibe, dass man natürlich individuelle Probleme nicht so einfach klären kann, schon gar nicht in der Halböffentlichkeit. Zunächst mal sind Weinanfälle per se nicht unbedingt etwas schlimmes und in vielen Situationen auch verständlich und angebracht. Weinen ist eine natürliche Reaktion, wenn es schlecht läuft. Aber natürlich gibt es Situationen, wo man seine Gefühle auch kontrollieren will. Aus psychiatrischer / psychotherapeutischer Sicht hängt es davon ab, was Ihren Symptomen zugrundeliegt. Besteht eine Depression, sollte man diese behandeln. Aber vielleicht gehören Sie ja auch zu den Personen, die sich umsonst für etwas schämen, worüber man sich nicht schämen muss? Vielleicht sollten sie wirklich sich einmal mit einem Psychologen oder Nervenarzt besprechen.


Allgemein - jule: Christin: Magenschutz würde ich nicht sofort nehmen. Wenn Du gaaaanz langsam beginnst und ebenso laaaangsam steigerst, sollte es klappen. Ich sehe, Dir fehlen noch ganz viele Infos. Schau ins Forum. Da findest Du alle Antworten ;-)


Allgemein - Mary: Danke ,, hab aber leider gerade da die erfahrung machen müssen ,, ich lufe ins leere ,,,


Allgemein - zotella: Hallo Jule, nicht direkt von diesem Prof. Gold, aber dass in Bochum auf MS spezialisierte Ärzte sitzen. Sarum , warst Du da ? Bochum ist Plan B und dann Plan C Wien bzw Graz .


Filomena: Ich bin 51 und gehe schon unter Menschen, bin im Chor und in einer Walkinggruppe, ich habe eine Katze und ab und zu betreue ich auch den Hund meiner Tochter, trotzdem bin ich irgendwie immer traurig.

Prof. Stefan Schwarz: Das heisst, Sie machen schon eigentlich lles richtig, und trotzdem geht es Ihnen nicht gut. Ohne Sie zu kennen: Je nach Schwere der Beschwerden wäre dann vielleicht eine professionelle psychiatrisch/psychologisch/psychotherapeutische Behandlung notwendig. Hier gibt es viele Möglichkeiten, von Antidepressiva über Psychotherapie bis hin zu einer psychosomatischen Rehabilitationsklinik. Was für SIe am besten geeignet ist, sollten Sie, falls ein solches Vorgehen für SIe in Frage kommen sollte, mit Ihrem Nervenarzt besprechen.


Allgemein - Filomena: Also ich verabschiede mich mal bis zum nächsten Mal habe genug gelesen über depressive Stimmung für heute. Das tut mir nicht gut, werde dann noch schlehter gelaunt.


Allgemein - Mary: nicht Herr Berthold ,, sondern mit anderen und besonders MS Leuten ,, deshalb verschliess ich mich immer mehr ,, hab da Gefühl ich jammer jeden nur voll ,, das ganze überfordert mich einfach ,, zudem wenn es immer leerer wird im Leben


Allgemein - jule: zotella:Iich würde nicht zögern und mir dort zuerst in der Klinik Bochum -bei Prof. Gold- einen Termin geben lassen. Dann kannst Du Dir und Deiner Ma die Charité ersparen.


Filomena: Tschüss und guten Abend noch.

Prof. Stefan Schwarz: Tschüß, auch Ihnen einen schönen Abend.

Moderator Patricia Fleischmann: @ Mary: Das tut mir leid. Ich würde trotzdem einen Versuch mit H. Berthold starten und ihm das sagen. Er kann damit umgehen :-) Nur nicht den Kopf in den Sand stecken. Und egal, ob Arzt-Patient oder Patient-Patient: Die Chemie muss stimmen. Also, nicht aufgeben. Der oder die nächste isses !

Moderator Patricia Fleischmann: @ Filomena, falls Sie noch da sind: Das war nicht unsere Absicht. Kopf hoch ! Oder einfach mal "Ralf" schauen: http://www.amsel.de/video/index.php?w3pvid=fischer&w3pvcat=alle


Allgemein - zotella: Jule: Aha, Du hast nicht so gute Erfahrungen mit der Charité gemacht ? Oder anders herum Du warst bei Prof. Gold und er hat Dir geholfen ?


Allgemein - jule: zotella: Beides. ;-) Google einfach mal seinen Namen, Du wirst viele neue Infos bekommen.


Allgemein - Mary: denk ichg auch immer ,, aber wenn man von so genannten spezialsten ins Gesicht gesagt bekommt ,, man müsst e die Menschen vor mir schützen ,, zieht es einem endgültig den Stecker ,,, versuche ja nasonsten immer das beste draus zumachen , wie ich schon schrieb weiss ich habe meine MS macken ,, ,, aber wer nicht ? nur solansam wird,s zuviewl ,,, nagt alles und der Mut sinkt ,,,


Moderator Patricia Fleischmann: Liebe Chatter, ausgerechnet an einem trüben Novembertag wie diesem über Psyche und Multiple Sklerose zu sprechen - ist schon fies. Dennoch oder grade darum: Danke für die wertvollen Beiträge hier und vielen herzlichen Dank natürlich an Prof. Stefan Schwarz fürs Antworten. Einen schönen Abend, ach was: einen ganzen schönen Winter mit vielen Sonnentagen für uns alle !


Allgemein - zotella: Juli: ich danke Dir ! Hab schon mal die Seite vom St.Josef-Hospital offen und werde die jetzt studieren. Darf ich fragen, was nicht so gut an der Charité war ?


Moderator Patricia Fleischmann: @ Christin: Ich Nehms mit auf in unsere lange Wunschliste :-) Falls noch Browserprobs auftreten, am besten die Version direkt an mich per Mail, dann kann ich auch antworten.


Allgemein - Christin: Euch allen einen wunderschönen Abend! Und für die Seele: Hab' schon angefangen meine Hütte mit bunten Lichtern zu verzieren - noch nur für mich... ;o)


Allgemein - jule: Jule: Sind wie die meisten Krankenhäuser: Diagnostik, Bt und das wars. einfach nach Schema F, nicht individuell. Vergleiche es mit der Kasse eines Supermarktes (ich wohne in Berlin).


Redaktion: AMSEL e.V., 19.11.2013