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Schirmherrin, Impulsgeberin und prägende Persönlichkeit

Über mehr als vier Jahrzehnte hinweg war Ursula Späth eng mit der AMSEL verbunden. Bis zu ihrem Tod am 7. Juni 2022 setzte sie sich mit außergewöhnlichem Engagement für Menschen mit Multipler Sklerose ein. Für viele Betroffene in Baden-Württemberg war sie weit mehr als eine Schirmherrin: eine verlässliche Unterstützerin, persönliche Ansprechpartnerin und starke Stimme. Ihr Wirken und Leitgedanke prägt die AMSEL bis heute.

MS-Betroffene stehen im Mittelpunkt allen Handelns.

Ursula Späth, Schirmherrin der AMSEL

  • Seit 1982 begleitete Ursula Späth die AMSEL als Schirmherrin – mit großem persönlichen Einsatz und klarer Haltung. Ihr Anliegen war es, die Lebenssituation von MS-Erkrankten nachhaltig zu verbessern und ihnen in allen Lebenslagen zur Seite zu stehen. Dabei verstand sie ihre Rolle nie als repräsentatives Ehrenamt, sondern als persönliche Verpflichtung.

  • Mit der Gründung der AMSEL-Stiftung Ursula Späth schuf sie eine verlässliche Grundlage für die langfristige finanzielle Sicherung der Arbeit der AMSEL. Ergänzend dazu rief sie den AMSEL-Förderkreis ins Leben, um zusätzliche Unterstützung und gesellschaftliches Engagement für die Anliegen der Betroffenen zu mobilisieren. Ihr Ziel war klar: Menschen mit MS sollten dauerhaft auf einen unabhängigen, kompetenten und solidarischen Partner zählen können.

  • Mit strategischem Weitblick und großem diplomatischem Geschick begleitete Ursula Späth die Entwicklung der AMSEL über Jahrzehnte hinweg. Sie setzte Impulse für moderne Strukturen, förderte neue Angebote und stellte konsequent die Bedürfnisse der Erkrankten in den Mittelpunkt.

    Unter ihrer Schirmherrschaft entwickelte sich die AMSEL zu einer anerkannten und leistungsstarken Patientenorganisation. Gleichzeitig gelang es ihr, Brücken zwischen Betroffenen, Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit zu bauen und so das Bewusstsein für Multiple Sklerose nachhaltig zu stärken.

  • Ursula Späth wurde für ihre Warmherzigkeit, ihre Klugheit und ihr verbindendes Wesen geschätzt. Sie brachte Menschen zusammen, hörte zu und setzte sich mit Nachdruck für Verbesserungen ein – stets im Dialog und mit großer menschlicher Zugewandtheit.

    Für ihr langjähriges Engagement erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Vor allem aber hinterlässt sie ein Werk, das das Leben vieler Menschen positiv verändert hat.

  • Das Lebenswerk von Ursula Späth ist untrennbar mit der Entwicklung der AMSEL verbunden. Die von ihr geschaffenen Strukturen, insbesondere 

    tragen die Arbeit bis heute und sichern sie für kommende Generationen.

    In großer Dankbarkeit bewahrt die AMSEL das Andenken an Ursula Späth – als außergewöhnliche Schirmherrin, Wegbereiterin und prägende Persönlichkeit.