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Swetlana gibt nicht auf

Kann ich jemals mein Traumfach Jura studieren? - Mit der Multiplen Sklerose kamen die Zweifel. Heute blickt Swetlana positiv nach vorn. Geholfen hat ihr dabei auch die AMSEL.

Als Swetlana im Alter von 19 Jahren die Diagnose Multiple Sklerose (MS) erhält, bricht für die junge Frau eine Welt zusammen. Auf die Diagnose folgen Schock und Ablehnung. Sie will erstmal nichts mit der Krankheit zu tun haben. Später kommen dann Ängste und Fragen:

  • Was bedeutet das für mich?
  • Meine persönliche Zukunft?
  • Meine beruflichen Perspektiven?
  • Kann ich jemals mein Traumfach Jura studieren?
  • Was heißt das für meine Familie?
  • Werde ich bald im Rollstuhl sitzen?
  • Oder niemals Kinder bekommen können?

Sie hatte so viele Pläne und keine Antworten. „Angst ist ein ganz schlechter Ratgeber in dieser Situation“, blickt Swetlana heute mit 32 Jahren zurück. Angefangen hatte alles mit einer Sehnerv-Entzündung, als die Augenärztin Verdacht schöpfte und sie in eine Klinik überwiesen hatte. Nach vielen Untersuchungen wurde die Befürchtung schnell zur erschreckenden Diagnose Multiple Sklerose.

Aus ihrem Umfeld kannte Swetlana nur Menschen, denen es mit MS wirklich schlecht ging. So sollte es ihr nicht gehen. Nun lebt sie dreizehn Jahre mit MS. Sie hat viele Höhen und Tiefen gemeistert und gelernt, mit der Krankheit umzugehen.

Traumstudium trotz Multipler Sklerose

Eine große Hilfe für Swetlana ist die Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden- Württemberg e. V. (AMSEL).

  • Dort führt sie Gespräche mit anderen Betroffenen oder nimmt am Expertenchat mit Ärzten teil. Sie spricht aus, was sie bedrückt – und bekommt Antworten auf ihre vielen Fragen.
  • Swetlana informiert sich laufend unter www.amsel.de über den Stand der Forschung und der Therapien.
  • Sie bekommt persönliche Beratung und besucht die örtliche Kontaktgruppe der AMSEL.
  • Mit Bewegungsangeboten hält sie sich fit und beweglich.

Nach der Diagnose hat Swetlana ein Jura-Studium absolviert. Und krankheitsbedingt unterbrechen müssen. Das war zwar eine sehr schwere Zeit für die heutige Diplom-Juristin, doch ein Reha-Aufenthalt und ihr starker Wille, nicht auf den Rollstuhl angewiesen zu sein, haben ihr geholfen, das Studium weiterzumachen. „Heute bin ich stolz, das Staatsexamen trotz MS abgelegt zu haben“, freut sie sich.

Swetlana geht ihren Weg. Wenn der zu steil wird, die Krankheit sich schmerzhaft meldet, heißt es für sie „think positive“. Sie holt sich die fachkundige Begleitung durch die AMSEL, die sie braucht, um ihre Frau zu stehen.

Nach der schlimmen Diagnose Multiple Sklerose konnte Swetlana wieder Halt finden. Mit starken, positiven Gedanken geht sie ihren eigenen Weg. Das macht sie selbst stolz, aber auch ihre Familie, ihre Freunde und nicht zuletzt die AMSEL, weil sie ihr zur Seite steht, weil Swetlana in der AMSEL-Kontaktgruppe Gleichgesinnte treffen, sich austauschen und Mut schöpfen kann.

Familie, Freunde, Kommilitonen - alle sind wichtig für Menschen wie Swetlana. Und eine starke Organisation, die sie vielfältig unterstützt, die sie medizinisch wie sozialrechtlich und psychologisch berät, die ein Netzwerk nicht nur virtuell sondern gerade auch vor Ort bietet.

Die Arbeit der AMSEL braucht Ihre Unterstützung.

Sie helfen mit Ihrer Spende, dass die AMSEL weiter beraten und aufklären kann:

  • im Internet mit den vielfältigen, leicht zugänglichen und ausführlichen Informationen, mit den Erklärfilmen zur Erkrankung oder dem monatlichen Mediziner-Chat.
  • Auf der persönlichen Ebene ermöglichen Sie Gespräche mit geschulten Beratern oder mit gleichgesinnten Betroffenen in der Umgebung (AMSEL Regional).

Positiv denken – die AMSEL hilft. Jede Spende kommt an. Die AMSEL bewegt viel dank Ihnen! Bitte spenden Sie. Mit Ihrer Hilfe machen Sie den Erkrankten Mut, neue Wege zu wagen, wie Swetlana ihn geht.

Tun Sie Gutes – damit Menschen mit MS eine kompetente Beratung durch die AMSEL bekommen.

Spenden Sie jetzt! Danke! 

Redaktion: AMSEL e.V., 03.08.2018