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Fake Science - auch zum Thema Multiple Sklerose?

Kann man Glaubwürdigkeit kaufen? Und wenn ja, wie teuer ist sie? Der Neurologe Professor Mathias Mäurer erklärt auf MS-Docblog, was Fake Science ist und wie man sie erkennt.

Man muss schon ganz schön kühn sein, um einen Begriff wie „alternative Fakten“ überhaupt zu prägen. In der Politik, im Marketing, in der Werbung und in anderen Bereichen unseres Lebens mag ein wenig Augenwischerei, etwas Beschönigung hier und etwas Panikmache dort zum Alltag gehören.

In der Wissenschaft hat all dies ganz bestimmt nichts verloren. Falschheit und Wissenschaftlichkeit sind nämlich Gegensätze. Schließlich geht es in der Wissenschaft darum, etwas zu beweisen. Nachprüfbare, also messbare und wiederholbare Tests zu machen. Dazu muss man seine Funde veröffentlichen. Freilich, ohne vorher "die Guten" von "den Schlechten" zu trennen. Dennoch steht Fake Science, die "falsche" Wissenschaft, mittlerweile hoch im Kurs. Gerade in Bezug auf Gesundheitsinformationen. Ganze Verlage widmen sich ihr, ganze Portale, ganze Firmen und freilich immer wieder einzelne Menschen.

Professor Dr. med. Matthias Mäurer legt sehr viel Wert auf Wissenschaftlichkeit und damit auf „echte“ Fakten. Schlimm genug, dass man ein Attribut wie echt heute überhaupt vor ein Wort wie Fakten schieben muss. Mäurer schließt in seinem jüngsten Beitrag auch den Bogen zu jüngeren Entwicklungen in der MS-Therapie.

Die gute Nachricht: auf www.ms-docblog.de gibt es ausschließlich fundierte Fakten zu lesen. Dafür verbirgt sich der Chefarzt der Neurologie. Er greift nur auf seriöse Quellen zurück. Das gleiche gilt übrigens auch für www.amsel.de

Quelle: MS-Docblog.de, 02.11.2018

Redaktion: AMSEL e.V., 02.11.2018