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Hochdosiertes Vitamin D bei Multipler Sklerose?

Eine Vitamin-D-Ergänzung ist auch bei MS durchaus denkbar. Entscheidend ist allerdings die Dosis, so Prof. Mathias Mäurer, der sich in diesem aktuellen Videobeitrag auch ausführlich zum Coimbra-Protokoll äußert.

Vitamin D und das Risiko, an Multipler Sklerose zu erkranken, hängen zusammen. Das legt schon die Tatsache nahe, dass In Äquatornähe weniger oft MS diagnostiziert wird. Viele Studien widmen sich daher dem Thema, auch bei bestehender MS.

  • Kann eingenommenes Vitamin D auch eine bestehende MS verlangsamen?
  • Wie hoch sollte die Vitamindosis sein?
  • Können große Vitamin-D-Mengen eine MS sogar stoppen?

Um diese Fragen geht es im aktuellen Videointerview mit Prof. Dr. med. Mathias Mäurer. Bereits unter www.ms-docblog.de äußerte sich Mäurer, Chefarzt der Klinik für Neurologie am Klinikum Würzburg-Mitte mehrfach zu Vitamin D. Sehr ausführlich und vor der Kamera nun in diesem Interview.

Zwei Fakten betont Mäurer hier: Den Umstand, dass Vitamin D auch deshalb oft bedenkenlos eingenommen wird, weil es unter dem Namen Vitamin D bekannt ist. Tatsächlich handelt es sich um ein Prohormon. Am Coimbra-Protokoll kritisiert er vor allem, dass Dr. Coimbra einen hohe Remissionserfolg behauptet, jedoch keine wissenschaftlich nachprüfbaren Daten dazu zugänglich macht.

Entwickelt und herausgegeben wird das Video auf Multiple Sklerose TV durch die AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e.V. und die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V.

Redaktion: AMSEL e.V., 15.10.2018