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Bundesverdienstmedaille für AMSEL-Ehrenamtliche

Ehre, wem Ehre gebührt. Daniela Adomeit wurde für ihr umfangreiches ehrenamtliches Engagement – unter anderem für Menschen mit Multipler Sklerose – mit der der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Daniela engagiert sich seit vielen Jahren bei der AMSEL. Sie gründete die Junge Initiative Karlsbad-Ettlingen, war zweite Leiterin der dortigen AMSEL-Kontaktgruppe. Beide Gruppen hat sie viele Jahre geleitet. Zuvor war sie bereits drei Jahre lang als Junge Initiative-Sprecherin der Kontaktgruppe Karlsruhe aktiv. Sie ist Bloggerin der ersten Stunde auf www.amsel-blog.de und Leiterin einer AMSEL-facebook-Gruppe – so ist sie vor allem für junge Menschen mit MS oft erste und hochgeschätzte Ansprechpartnerin. Sie stand und steht AMSEL für Interviews, Berichte, Fotos und Werbekampagnen zur Verfügung. Kurzum, immer dann, wenn man sie braucht, ist sie bereit, sich mit viel Herzblut für eine Sache einzubringen. Dafür und für ihr vielfältiges Engagement in anderen Vereinigungen wurde die 38-Jährige mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Im Musensaal des Ettlinger Schlosses übergab Staatssekretärin Bärbl Mielich die von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier verliehene Auszeichnung.

Mutmacherin für eine starke Gesellschaft

Wie umfangreich das Engagement der Geehrten ist, ließ sich auch an der Anzahl der Gäste während der Feierstunde ablesen. Familie, Freunde, Wegbegleiter aus Verbänden und Organisationen waren gekommen, um ihre Anerkennung für die Leistung Daniela Adomeits zu zeigen. Ettlingens Oberbürgermeister Johannes Arnold zitierte in seiner Begrüßung Adolph Kolping: „Tut jeder in seinem Kreis das Beste, wird es in der Welt bald besser aussehen.“ Mit aller Kraft habe sich die junge Frau trotz aller Einschränkungen für die AMSEL engagiert und sich auch in anderen Organisationen freiwillig bürgerschaftlich engagiert.

Bärbl Mielich, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württembergs, würdigte die „jüngste Trägerin, der sie bisher das Verdienstkreuz überreicht hat“ in ihrer Laudatio als Menschen mit positiver Ausstrahlung, der durch seine Energie, seine offene und sympathische Art andere Menschen für eine Sache begeistern und mitreißen könne. In den vielfältigen Ehrenämtern, die die Ettlingerin innehatte oder noch innehat, sei sie eine „Mutmacherin“ für eine starke funktionierende Zivilgesellschaft.

Woher ihre grundsätzliche Bereitschaft zum ehrenamtlichen Einsatz gekommen ist, beantwortete Daniela selbst in ihrer Dankesrede. Insbesondere Vater und Großmutter hätten es ihr vorgelebt. Ihre Großmutter habe gesagt: „Man muss anderen helfen, egal, wie es um einen selbst bestellt ist.“ So sei sie seit ihrem 14. Lebensjahr ehrenamtlich aktiv. Denn Engagement für die Gemeinschaft mache Spaß, erfülle sie mit Freude, auch wenn der Weg oft steinig sei und der Einsatz zeitaufwändig. Sie dankte den Organisatoren der Feierstunde und allen, die sie unterstützen, allen voran ihrem Mann und ihrer Familie.

Im Anschluss an die offizielle Verleihung trug sich Daniela Adomeit in das Goldene Buch der Stadt Ettlingen ein.

Bild © Pressestelle Stadt Ettlingen

Redaktion: AMSEL e.V., 12.04.2018