Morgens:
1 Tropfen Vitamin D3/K2 (5.000 IE + 200 μg)
1 Kapsel Magnesiumoxid (400 mg)
1 Kapsel Kaliumcitrat (400 mg)
8 g Inulin in Kaffee gelöst
Vor einer Hauptmahlzeit:
1 Kapsel Mariendistelkomplex (200 mg Silymarin aus 250 mg Mariendistel, 200 mg Artischockenblatt, 75 mg Löwenzahnwurzel, 50 mg Enzianwurzel)
Zu einer Hauptmahlzeit:
2 Kapseln Propionsäure (1000 mg Natriumpropionat)
2 Kapseln Omega-3 (1000 mg EPA + 500 mg DHA)
Abends:
1 Kapsel Magnesiumcitrat (120 mg)
1 Kapsel Kaliumcitrat (400 mg)
Zum Schlafengehen:
1 Kapsel Flora Essentials 23 Plus (Prä- und Probiotika + Vitamin-B-Komplex)
8 g Inulin + 8 g Haferflocken in 150 g Joghurt gemischt
Wie bereits erwähnt, kommen für meinen Remyelinisierungs-Selbstversuch momentan noch 1500 mg NAG + 250 mg CDP-Cholin hinzu, eingenommen zu einer Hauptmahlzeit. Außerdem 1 Kapsel Homocysteinkomplex aufgrund etwas erhöhtem Homocystein-Spiegel. Dieses Supplement, das auch nochmal 100 mg CDP-Cholin enthält, werde ich nur vorrübergehend und nicht dauerhaft einnehmen, da es mit 1000 μg Vitamin B12 deutlich zu viel B12 für die dauerhafte Einnahme enthält (zu viel B12 erhöht das Lungenkrebsrisiko). B12 wird bei MS empfohlen, dafür brauche ich aber nicht nochmal extra ein Präparat, da mein Probiotikum bereits moderat dosiertes B12 enthält, geignet zur dauerhaften Einnahme.
Das Vitamin D wird direkt auf die Zunge getropft und am Gaumen verrieben für höchste Bioverfügbarkeit. Magnesiumoxid, da diese natürliche Magnesiumform allen Unkenrufen zum Trotz ein ganz hervorragendes Magnesium darstellt. Die effizienteste Magnesiumform zum Auffüllen der körpereigenen Langzeitspeicher, durch Studien belegt. In dem Punkt deutlich besser als künstlich im Labor geschaffene Formen wie Citrat, Malat, Glycinat etc., die in der Natur nicht vorkommen. Letztere Magnesiumformen eignen sich besonders, um den Magnesiumspiegel kurzzeitig schnell hochzufahren, allerdings sinkt der Spiegel im Anschluss auch schnell wieder ab (rasche Ausscheidung über den Urin). Ich supplementiere Magnesiumcitrat abends vor dem Waldlauf, um den erhöhten Bedarf während des Sports zu decken. Magnesiumoxid morgens dient der Auffüllung der körpereigenen Magnesium-Langzeit-Depots.
Inulinpulver von Ostrovit oder Bulk (Inulin = Präbiotikum, dient gesunden Darmbakterien als Nahrung). Propionsäure-Kapseln von NatuGena (GMP zertifizierte Produktion, deutsche Abfüllung + deutscher Rohstoff, spezielle HPMC-Kapseln ohne Carrageen und PEG). Ultra-EPA Omega-3 Kapseln von Zein Pharma (hochwertiges, ultra-reines Epax-Konzentrat in 90 % Triglycerid-Form für höchste Bioverfügbarkeit, garantierter Totox-Wert niedriger als 10 (Oxidationsgrad), Kapseln aus Fischgelatine). Alles andere kommt von Sunday Natural.
Nicht alles (nur) wegen MS. Kalium für’s Herz bzw. den Elektrolythaushalt und Magnesium und Omega-3 neben MS auch für’s Herz. Mariendistel ist gut für die Leber und unterstützt die Arbeit des Gastrointestinaltrakts. Prä- und Probiotika tatsächlich wegen MS, da immer mehr Studien darauf hindeuten, dass MS durch eine gestörte Darmflora getrieben, möglicherweise sogar (mit) ausgelöst wird (u. a. über Leaky-Gut-Syndrom). Hatte 2024 selbst an einer Darmflora-Studie mit MS-Betroffenen an einer Uniklinik teilgenommen. Die für MS-Betroffene ja grundsätzlich empfohlene Propionsäure (reduziert in kleinen Studien Entzündungszellen und Schubrate) ist z. B. ein Postbiotikum, ein Stoffwechselprodukt gesunder Darmbakterien, die bei MS-Betroffenen reduziert sind oder gar nicht (mehr) vorkommen.
Die wichtigsten Supplemente bei MS aus meiner Sicht: Vitamin D und Propionsäure. Diese beiden Stoffe sollte man als MS-Betroffener m. E. in jedem Fall einnehmen (damit Vitamin D effizient verstoffwechselt wird und es bei höheren Dosen nicht zu einer Hyperkalzämie kommt, Vitamin D am besten immer mit den Kofaktoren Magnesium und Vitamin K2 supplementieren).