Mittlerweile HAB ich sie davon überzeugen können, dass ich “unbelehrbar” bin.

Am Schluss hab ich zu ihr gesagt: “Frau Doktor, Sie können sich die klugen Argumente genauso gut - verzeihen Sie - sparen. Eskalationstherapie kommt mir nicht in die Tüte!”

Kurz hab ich überlegt, ob ich statt “Tüte” nicht doch besser “Sackerl” sagen sollte😉

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Ich kann nur sagen, dass ich mir sicher bin, dass ich ohne die Therapie bald deutlich schlechter dastehen würde. Ich bin echt ein Typ, der kaum bis gar nicht zum Arzt geht (bin Krankenschwester…). Die ersten beiden Schübe haben gezeigt, dass ich voller Läsionen bin. Überall.
Die Ärzte haben sich immer gewundert, warum ich nie vorher was gemerkt habe…
Keine Ahnung….
Ich glaube, die beiden Schübe habe ich „gebaucht“ um endlich mehr auf meinen Körper zu hören. Durch die Therapie gehts mir gut. Bin stabil…
Nix Neues dazu kommen. Die NW durch das Tysabri nehme ich in Kauf und hoffe, dass ich den Stand, wie er jetzt ist, damit lange halten kann.

Denke aber auch, dass jeder seinen eigenen Weg findet. Vielleicht mit Umwegen :wink:
Klar, kann man sich hier schlau machen und informieren aber vergleichen ist echt schwierig, bis gar nicht möglich.

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Auch wenn man einen Krankheitszwilling findet mit sehr ähnlichem Krankheitsverlauf, werden unterschiedliche Therapieentscheidungen getroffen, weil jeder die einzelnen Faktoren für sich unterschiedlich bewertet.
Der Eine erhofft sich einen günstigen Krankheitsverlauf durch Hit hard and early, der Andere lehnt aus Angst vor Nebenwirkungen, die in seltenen Fällen auftreten, grundsätzlich jede härtere medikamentöse Therapie ab.

Was soll man da diskutieren? Jeder muss halt das machen, was ihm für sich am ehesten stimmig erscheint und seine Entscheidung evtl. ändern, wenn sich rausstellt, dass sie doch nicht so passt.

Ich kann manche Meinungen nicht unbedingt nachvollziehen, muss ich aber auch nicht.

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Ja.
so isses

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Finde ich nicht, gerade eine Diskussion über das Für & Wider eröffnet einigen doch erst die Möglichkeit auch andere Sichtweisen in die vielleicht noch nicht gefestigte Meinung einfließen zu lassen…

Ich sehe das nicht als überflüssig an, außer man hat sich eh schon entschieden, aber selbst dann braucht man ja vielleicht im Zweifel doch noch mal die Argumente anderer, um sich eventuell umzuentscheiden.

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Hattest du meine Antwort vorwurfsvoll aufgefasst? So war sie jedenfalls nicht gemeint. Du musst dich nicht für deine Frage rechtfertigen. Sie ist doch völlig OK. Ich habe nur geantwortet wie alle anderen auch. Schriftlich gedacht quasi. :wink:

Mir nützt es nichts, wenn die Diskussion über das Für und Wider auf Meinungen beruht wie ‘Eskalationstherapie kommt mir nicht in die Tüte’, sondern ich suche im Zweifelsfall Informationen.

@Patrich: Ganz einfach: Risikominimierung. Ich bin zwar noch nicht in den Wechseljahren und Schuebe habe ich so gut wie nie, aber ich habe wenig Lust einen Superschub mit 50 zu erleiden. Ich komme mit Kesimpta sehr gut klar.

Ich nehme es nach dem Motto: ,Ausprobieren geht ueber Studieren". Sollte ich fiese NW entwickeln, lasse ich es umgehend sein. Ich nehme Kesimpta seit September letzten Jahres und war seitdem nicht einmal krank.

Verstehe ich, aber ist ja ein öffentliches Forum und keine OneGirlShow…

Es geht in so einem Forum doch nicht nur um Dich - ich hab ein wenig Probleme zu verstehen, was Dich daran stört, dass sich verschiedene Menschen auf verschiedene Weisen Informationen einholen… in Deinem “Was soll man da diskutieren…” schwingt irgendwie so ein wenig Ablehnung mit, finde ich.

…vielleicht Irre ich mich ja auch… entschuldige!

Aufgrund des Studiums der Beipackzettel und der Informationen des UKE zur NICHT-/Wenig- Wirksamkeit der MS-Medkamente hab ich Abstand genommen.
Wenn die Wirksamkeit im “besten” Fall mit ca. 30 % beziffert wird, ist (für mich) das nicht passend.
Placebowirkung wird ja schon mit 30% veranschlagt.

Ja klar, für mich auch, besonders in Anbetracht der Risiken und Nebenwirkungen!!

https://www.uke.de/dateien/kliniken/neurologie/dokumente/ms-schubtherapie-der-multiplen-sklerose-broschuere.pdf

@Shitman: Du berufst dich hier auf Daten, die 20 Jahre alt sind. Mittlerweile gibt es deutlich wirksamere Therapien.

Kesimpta vermindert die Schubrate im Vergleich zu anderen Medikamenten um 80-85%. Ich hoffe, ich zitiere richtig. Ich finde das beachtlich.

Meine Meinung: Wer jung ist und eine aktive MS hat, sollte definitiv eine Therapie starten. Ich lebe lieber mit NWs als behindert zu sein. Ich hatte nur zwei oder drei Schuebe und beide haben Schaeden hinterlassen. Als junge Frau inkontonent zu sein ist nicht lustig. Es gibt hier zahlreiche Faelle, die pflegebeduerftig sind. Es gibt milde Verlaeufe, es gibt aber auch schlimme Verlaeufe.

Das sollten hier einige nicht vergessen.

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Mich nervt, dass diese Diskussionen über (Eskalations-) Therapien meistens von Menschen angestoßen werden, die stolz darauf sind, keine zu machen.

@shitman
Es gab diese Diskussion, die zu nichts führt, hier schon öfter.

Ich entschied mich nach den damals vorliegenden Daten. Meine Diagnose ist ja schon 27 Jahre alt.
Ich bin noch älter und fang mir jetzt nix mehr Neues an. Warum auch? Meine Malästen haben sich beruhigt, die Herde sind alt und kalt, letzter Schub war vor mittlerweile 16 Jahren.

Und masochistisch - wie du anscheinend bist - nimmst du an jeder einzelnen dieser sinnlosen, zu nichts führenden Diskussionen teil.

Wozu, frag ich mich?

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Ja und anstatt das für Dich zu behalten, und die Menschen einfach sein zu lassen, wie sie sind, hab ich mittlerweile den Eindruck, Du kommst oft nur noch zum Nörgeln vorbei…

Wenn ich jede Äußerung die mir hier nicht passt kommentieren würde, hätte ich viel zu tun.

Ich weiß Du magst keine schlauen Ratschläge deswegen spar ich mir den Rest…

Ich les das anders:
Insgesamt zeigten 15 % der Patienten in der Teriflunomid-Gruppe eine Verschlechterung ihres Behinderungsgrades, verglichen mit 11% der mit Ofatumumab behandelten Patienten:

  • Entspricht einer relativen Risikoreduktion von: 27 % = 100 – ([11 / 15] x 100)
  • Entspricht einer absoluten Risikoreduktion von: 4 % = 15 – 11

[aus deinem Link]

@Shitman: Das wuerde sehr wahrscheinlich auch keinen Sinn machen, da du sehr wahrscheinlich schon laengst SPMS hast.

Von Kortison versuche ich mich allerdings auch fernzuhalten. Das scheint ein echtes Teufelszeug zu sein.

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audiatur et altera pars

Du hast einen Abschluß in Ferndiagnosis?

Benutzung des Ferndiagnoseprogramms Teamviewer // Universität Oldenburg :rofl: