Hier werden, anscheinend, teilweise schon Birnen mit Glühbirnen verglichen… 
Beides nicht schlecht, aber doch stark unterschiedlich in der Wirkungsart.
Hier werden, anscheinend, teilweise schon Birnen mit Glühbirnen verglichen… 
Beides nicht schlecht, aber doch stark unterschiedlich in der Wirkungsart.
Rausfinden, ob einem ein Medikament hilft oder nicht und ob/welche Nebenwirkungen auftreten kann man letztendlich nur durch Ausprobieren.
Wenn man sich dazu nicht entschließen kann/will, ist es so. Dann sieht man, was ohne passiert.
Ich verstehe die Statistiken und ich denke, dieGluckliche noch viel besser, wenn sie an ihrer Doktorarbeit schreibt, egal in welchem Fach.
Beiträge wie deiner wirken auf mich wie eine Rechtfertigung, warum du keine MS Medikamente nimmst. Du brauchst dich nicht zu rechtfertigen.
Ich mache auch Dinge (nicht), obwohl ich weiß, dass es anders vernünftiger wäre, weil sie mir gegen den Strich gehen.
Ich habe z.B. eine tiefe Abneigung gegen Krankengymnastik, da können andere noch so begeistert schreiben, wie gut ihnen das tut.
Ja, dafür gibt es was, nennt sich nur ganz unverfänglich “Anwendungsbeobachtungen” und das erklärt auch oft warum in manchen Praxen/ MS Ambulanzen die Patienten so unterschiedlich sie und ihr Verlauf sind immer gewisse Medikamente “empfohlen” bekommen…
Bitte informiere dich erstmal über Arzneimittelgesetz (§67 AMG) bevor du wieder Verschhwörungstheorien aus den früh 2000ern hier einstellst.
Es ist inzwischen klar festgelegt, dass „ Vergütung nur Zeitaufwand und Kosten abdecken darf und kein Anreiz un, ein bestimmtes Medikament häufiger zu verschreiben.“
Damit soll die Prüfung und Meldung von NW gewährleistet werden, die Sicherstellt, dass Patienten vorab ein möglichst umfassendes Verständnis aller NW haben. Was ja weiter oben ja eigentlich beanstandet wurde.
So steht das auf dem Papier.
Papier ist geduldig.
Die Wirklichkeit lässt sich nicht unbedingt vom Papier beeinflussen.
Woher kennst du die Wirklichkeit?
Ich würde meinen Ärzten nicht einfach so unterstellen, dass sie mir etwas verschreiben, weil sie einen finanziellen Vorteil davon haben. Ich glaube ihnen, dass sie davon überzeugt sind.
Weil sie damit bei ihren Patienten gute Erfahrungen gemacht haben, weil es neu ist und viel darüber berichtet wird, in Fachzeitschriften, Kongressen, Fortbildungen (auch von Pharmafirmen) …
Ich denke, da gibt es, wie bei vielem anderen auch Trends, was allgemein angesagt ist.
Und du denkst, weil ihnen ein Essen bezahlt wird, verschreiben Ärzte beworbene Arzneimittel?
Ich war schon mehrmals bei Werbeveranstaltungen eines Reiseveranstalters, wo das Essen bezahlt wurde, eine Reise gebucht habe ich dort noch nie.
Natürlich kann das unbewusst einen Einfluss haben, wie jede Werbung, aber ich denke, ganz so platt ist es dann doch nicht.
Schon über §67 informiert? Dann kannst ja konkret erklären, wo und wie die Meldepflichten, Offenbarungsregelungen und Strafen aktuell systematisch hintergangen werden.
Oder einfach nur so mal was Blablablub eingestellt?
Es ist wahr, dass es vor über 20 Jahren mal eine Phase gab, in der man als MS Patient noch recht viel Kontakt mit den Vertriebsnetzen der Pharma hatte. Dann konnte man anhand der Farbe der Kulis auf dem Schreibtisch des Neurologen sich schon denken, welche Therapie er/sie gleich vorschlagen würde…
Die Gesetze um sowas entsprechend zu verhindern wurden aber schon vor über 20 Jahren eingeführt und systematisch verschärft so dass die Rolle von Ärzteorganisationen wie MEZIS, die damals gegründet wurden, sich verändert haben. Sie haben heute weniger eine aufdeckende Funktion, sondern eher eine ethische und politische Debattenrolle rund um Interessenkonflikte in der Medizin.
Die Argumente oben wirken jedenfalls veraltet und aus der Zeit gefallen.
… wer glaubt dass Zitronenfalter Zitronen falten …
Da capo
Breakdance hat immer noch etwas Menschliches. Mein Gang gemahnt an BSE, also kranke Kuh…
Erschiene dir eine Formulierung mit “Hey Bro” zeitgemäßer?
Die Themen als Solche sind zeitlos aktuell
Man hält sich selbst für besonders klug, gut informiert und kritisch, während die mit einer anderen Meinung naiv und unkritisch, Pharmahörig sind.
@Marc696
Selbst wenn auf dem Schreibtisch eine bestimmte Kulifarbe liegt, heißt das nicht automatisch, dass der Arzt gegen seine Überzeugung das beworbene Medikament verschreibt.
Pharmavertreter suchen regelmäßig Arztpraxen auf, das ist ihr Job. Es ist nicht von vorneherein auszuschließen, dass ihre Medikamente gut und für bestimmte Patientengruppen besonders geeignet sind.
Ich habe nichts dagegen, wenn ein Arzt davon überzeugt ist und es mir empfiehlt, solange ich selbst entscheiden kann.
Ist es denn unbedingt besser, wenn ein Arzt nur das seit 20 Jahren Bewährte empfiehlt?
Schön dass du was persönliches von dir schreibst
Das ist ja ein konstruktiver Austausch, unkommentiert die Ergebnisse von Googlesuchen hier einzustellen. Was sollte damit argumentiert werden? Daß es diese Diskussion mal gab oder daß es vielleicht weiterhin ein aktuelles Problem ist?
Wenn man die Inhalte auch vorab gelesen hätte, hätte man feststellen können, daß sie sich auf die Zeit vor den Änderungen bezogen bzw. allgemeine Kritik beschreiben. Der Ärzteblatt Artikel beschreibt methodische Kritik und der Correctiv Datensatz bezieht sich auf einen Zeitraum zwischen 2009-14 und liefert keinerlei Belege, daß durch Honorare bestimmte Medikamente bevorzugt wurden.
Vielleicht habe ich auch einfach nur nicht verstanden, ws damit zum Ausdruck gebracht werden sollte…
Die Fragestellerin findet es vermutlich besonders hilfreich, wenn es hier mal wieder Glaubenskriege gibt. 

Nein, aber es gab einen Hinweis. Damals wurden die Unterschiede zwischen den Therapien als so gering wahrgenommen, daß es eigentlich wenig Argumente für/gegen einen bestimmten Ansatz gab.
Es war damals teilweise schon komisch mit anzusehen, wie manche Vertreter sich in Klinikgängen oder Praxen aufführten, wenn sie mal antraf. Inzwischen läuft alles deutlich indirekter und methodischer. Dazu habe ich aber schon woanders mal geschrieben.
Dieses Problem läuft letztendlich immer auf die Kommunikation zwischen Neurologen und Patienten hinaus. D.h. ob man ein vertrauensvolles Verhältnis etablieren konnte, in welchem gemeinsame Entscheidungen gemacht werden können. Deswegen ist eigentlich immer der Rat an Neudiagnosizierte, möglichst sorgfältig einen am Anfang auszusuchen, so daß man dann das sichere Gefühl hat, die nächsten Jahre und Jahrzehnte zusammenarbeiten zu können.
Aber es läuft!
Weiterhin!