Hallo, ich habe seit ca. 2 Wochen Schmerzen in denn Schulter und in denn Knie die schmerzen sind nicht ständig kommen aber meistens gegen Abend manchmal so schlimm das ich meine Arme und Beine kaum bewegen kann.
Ich war beim Arzt er bestätigte das es ein Schub sei ich wollte es aber ohne Kortison probieren der Arzt Besuch ist 1 Woche her und ich merke kein unterschied.
Denkt ihr es funktioniert ohne Kortison?

Ich glaube Kortison muss wenn zügig gegeben werden damit es funktioniert, aber langfristig soll es beim Endergebnis keinen Unterschied machen.
Die Symptome gehen wohl nur schneller zurück als ohne, wenn überhaupt. Zumindest hab ich das mittlerweile so aufgeschnappt. Bin aber auch noch “Anfänger” bei diesen Dingen.
Jemand anders kann dir da vielleicht bessere Infos geben :slight_smile:

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Hier eine Antwort eines Arztes aus dem Jahr 2023:

…unbehandelte Schübe bilden sich innerhalb von Wochen bis Monaten zurück bis zum natürlichen Endpunkt, der Teil-oder Vollrückbildung sein kann. Kortison beschleunigt die Rückbildung, ändert aber das Endergebnis nicht.

Nachzulesen unter folgendem Link:

Link: https://www.leben-mit-ms.de/expertenrat/schub-ohne-kortison-behandeln

PS Das entspricht im wesentlichen auch meiner Erfahrung.

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Richtig gelesen @BlackMug

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Hallo Vikaaman,

natürlich “funktioniert” es auch ohne Cortison.

Schübe pflegen sich (wenigstens bei der schubförmigen Spielart von MS) für gewöhnlich zurückzubilden. Nicht immer vollständig und meist nicht ganz so flott, wie wir das gerne hätten. Aber ein langsames Verschwinden der plötzlich aufgetretenen “Merkwürdigkeiten” ist feststellbar. Mit oder ohne Cortison.

Wie meine Vorredner*innen bereits richtig angemerkt haben, kann die Rückbildung der Schubsymptome mittels Cortison beschleunigt werden (was ja nicht schlecht ist). Manchmal hat man aber nach der Stoßtherapie auch das Gefühl, dass sich absolut nichts verbessert hat; auch das kann passieren.

Wie BlackMug bereits erwähnt hat, ist das Timing von Bedeutung. Wenn man zu viel Zeit nach Kenntnisnahme des Schubereignisses verstreichen hat lassen, “funktioniert” das Cortison zumeist wirklich nicht mehr.

Ich persönlich bin ein bekennender Cortisonfan. Bei mir hat es überwiegend gut gewirkt. Schlechte Erfahrungen hab ich damit so gut wie nie gemacht und auch die NW haben sich bei mir in Grenzen gehalten.

Aber das ist - wie gesagt - meine ganz persönliche Sicht der Dinge. Es gibt einige Leute hier im Forum, die auf Cortison ganz und gar nicht gut zu sprechen sind. Aber das sollen sie dir besser selbst erzählen.

Alles Gute dir!

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Ich bin im Team " ohne Kortison " und fahre damit nicht schlechter als zu Beginn meiner MS Reise wo ich alle Schübe noch mit Kortison versucht hatte in den Griff zu bekomme , allerdings ohne Erfolg. Und man sollte auch immer im Hinterkopf haben - zuviel Kortison erhöht das Risiko für Osteoporose. Man sollte Kortison nicht unterschätzen und nicht alle Folgen sind sofort erkennbar, sondern machen sich erst später bemerkbar

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Guten Morgen,

da würde ich meinen dass bei jeden Schub ja Schäden am neuronalen System entstehen, je länger der Schub dauert, desto höher ist die Gefahr dass irreversible Schäden bleiben. Das körpereigene Cortison schafft es nicht gegen das Feuer der akut auftretenden Entzündung
gegenzuwirken. Kurzzeitig wird das körperähnliche Prednisolon oder Methylprednisolon in hoher Konzentration verabreicht. Durch die kurzzeitige Einnahme sollten die Nebenwirkungen begrenzt sein.
So meine Meinung dazu.

VG

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Nur als Tipp nebenbei. Wenn du in Zukunft Kortison, höchst dosiert, bekommen sollst, musst, dann achte unbedingt auf Osteoporose Prophylaxe. Gaaanz wichtig.
Ich sitze mit meinem neuen Hüftgelenk hier rum und warte auf den Reha Beginn. Hab mir bei einem Sturz den Oberschenkelhals gebrochen. Ich habe Osteoporose! Hatte in den letzten Jahren, schön regelmäßig, immer meine Kortisonstosstherapie!
Grüsse, Anita

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Das ist deine Interpretation. Diese Vorstellung des “Brand löschens” taucht bei Betroffenen immer wieder auf, und sie klingt ja in der Tat verführerisch: Das Kortison “löscht” den Brand. Dafür gibt es aber keine wirklich überzeugenden Belege.

Wenn ich all meine leider zahlreichen Schübe (teilweise mit und teilweise ohne Kortison behandelt) zusammenfassend resümiere, komme ich zu dem Schluss, daß nicht das Kortison, sondern die Schwere des Schubs und die Intensität der Entzündung ausschlaggebend für den Grad der Rückbildung ist.

In einem Papier des UKE Hamburg finde ich meinen Eindruck bestätigt. Dort schreiben sie recht deutlich, daß Kortison auf das Endergebnis der Heilung, also auf den Grad der Rückbildung nach einem Schub, keinen Einfluss hat:

"Was passiert, wenn ich bei einem Schub kein Kortison nehme? Möglicherweise bilden sich die Beeinträchtigungen langsamer zurück. Es ist davon auszugehen, dass nach einigen Monaten das Ausmaß der Beeinträchtigungen dasselbe sein wird wie nach einer Kortisontherapie.”

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Ja.
Das ist schon länger Fachwissen.
Da fragt der Laie, warum trotzdem soviel Kortison infundiert wird.
Gibt es da eine Literprämie oder ist das nur “dass was gemacht ist”, weil mer sonst klinisch nix machen kann.

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Osteoporose-Prophylaxe, gibt es das überhaupt? Und wie soll die aussehen? Medikamente? Sport und Training? Es würde mich sehr interessieren, was du darunter verstehst.

Auch wünsche ich dir gute Besserung und eine erfolgreiche Reha.

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Frag am Besten deinen Arzt, was man im Vorfeld dagegen tun kann. Ich schlucke schon lange Jahre täglich hochdosiertes Vitamin D 3 5000 und mein Alfacalcidol, welches ja eine Vorstufe zu Vitamin D 3 ist. Wär ohne vielleicht schlimmer.
Grüsse

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Hi Nalini,

Osteoporoseprophylaxe: Kalzium + Vitamin D, gibts als Kombi. Die Charite setzt das an bei Stosstherapien.

VG MiaH

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@Gartenfee @MiaH

Danke euch beiden. Jetzt habe ich eine Vorstellung, mit welchem Hebel ihr ansetzt.

Da zu der Frage Kortison bei einem Schub ja oder nein, von einigen immer wieder geschrieben wird, das mache langfristig keinen Unterschied und dabei auf diese Broschüre von 2006 verweisen, habe ich jetzt reingeschaut. Dort steht dazu in den Zusammenfassungen:

‘Die Frage, ob die Kortisontherapie zu einer geringeren Beeinträchtigung nach Ende des Schubs führt, kann wegen fehlender Studiendaten nicht beantwortet werden.’ (S. 8)

‘Die Kortisontherapie führt wahrscheinlich nicht zu einer Verhinderung oder einer Verzögerung neuer Schübe.’ (S. 11)

‘Eine Beeinflussung des weiteren Verlaufs der MS durch die Kortisontherapie ist fraglich.’ (S. 23)

Also so eindeutig äußern sich die Autoren dieser Broschüre nicht. Ich würde es interpretieren als ‘nichts genaues weiß man nicht’.

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Ich denke nicht dass man bei einer Schubbehandlung anschliessend Osteoporose oder Diabetis bekommt.

Kann Cortison einen Tight Juctions schliessen?

Ja — Kortison (genauer: Glukokortikoide wie Prednisolon oder Budesonid) kann in bestimmten Geweben die sogenannten Tight Junctions stabilisieren bzw. „dichter“ machen.

Tight Junctions sind Zellverbindungen, die verhindern, dass Stoffe unkontrolliert zwischen Zellen hindurchtreten — etwa in:

  • Darmepithel
  • Blut-Hirn-Schranke
  • Lunge
  • Haut
  • Gefäßen

Kortison wirkt entzündungshemmend und beeinflusst Proteine wie:

  • Claudine
  • Occludin
  • ZO-1

Dadurch kann:

  • die Durchlässigkeit („Leaky Barrier“) sinken
  • Flüssigkeitsaustritt reduziert werden
  • die Barrierefunktion sich teilweise erholen

Das wird z. B. genutzt bei:

  • entzündlichen Darmerkrankungen
  • Asthma
  • Hirnödemen
  • allergischen Entzündungen

Aber:

  • Kortison „klebt“ Tight Junctions nicht einfach mechanisch zu.
  • Die Wirkung hängt stark vom Gewebe, der Ursache der Schädigung und der Dauer ab.
  • Langfristig oder hochdosiert kann Kortison manche Barrieren auch negativ beeinflussen (z. B. Hautatrophie, Schleimhautveränderungen).

Für den Darm speziell gibt es Hinweise, dass Glukokortikoide bei Entzündung eine gestörte Darmbarriere verbessern können — allerdings nicht zuverlässig bei jedem „Leaky Gut“-Konzept, das online kursiert.

Wenn du magst, kann ich dir auch erklären:

  • wie Kortison Tight Junctions molekular beeinflusst,
  • ob das im Darm, Gehirn oder in der Lunge gemeint ist,
  • oder welche Stoffe Tight Junctions zusätzlich stärken bzw. schwächen.

ja

Wie Kortison Tight Junctions beeinflusst

Tight Junctions bestehen aus spezialisierten Proteinen zwischen Nachbarzellen. Besonders wichtig sind:

  • Claudine
  • Occludin
  • ZO-Proteine (z. B. ZO-1)

Entzündungen — etwa durch Zytokine wie TNF-α oder IL-1β — lockern diese Verbindungen. Dann wird die Barriere „durchlässiger“.

Glukokortikoide wie Prednisolon oder Dexamethason wirken über den Glukokortikoid-Rezeptor in der Zelle und können:

  • entzündliche Signalwege hemmen (NF-κB etc.)
  • Tight-Junction-Proteine wieder hochregulieren
  • Zytoskelett-Stress reduzieren
  • Flüssigkeitsleckage verringern

Dadurch werden die Zellkontakte oft funktionell „dichter“.

Studie dazu…

Bei welchem Arzt warst du denn, einem Neurologen?
Wie hat er bestätigt, dass es ein Schub ist und nichts anderes? MRT?

Hallo Andy, größtenteils ist dein Text Ergebnis einer KI-Recherche. Ich fände es gut, wenn du dazu schreiben würdest, wenn es sich um KI handelt, und am besten noch welche KI. Sonst ist für die Leser hier dein KI-Text nicht klar von eigenen Texten unterscheidbar.

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Ja, das ist richtig. So ganz hundertprozentig eindeutig sind die Aussagen nicht. Allerdings zeigt eine Aussage wie diese …

Es ist davon auszugehen, dass nach einigen Monaten das Ausmaß der Beeinträchtigungen dasselbe sein wird wie nach einer Kortisontherapie.

durchaus eine gewisse Tendenz: Wir können davon ausgehen…

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