Und keiner ist bisher geheilt, Beweise für einen positiven Langzeiteffekt von Kortison gibt es auch nicht. Komisch.
So funktioniert Wissenschaftlicher Diskurs nicht.
Und keiner ist bisher geheilt, Beweise für einen positiven Langzeiteffekt von Kortison gibt es auch nicht. Komisch.
So funktioniert Wissenschaftlicher Diskurs nicht.
Kosten und Krankenhausaufenthalt:
In welcher Welt ihr lebt weis ich nicht um sich über Krankenhauskosten Gedanken zu machen wenn es um die wichtige Patienten Versorgung geht.
Gut dass Ärzte entscheiden was wie wann behandelt werden muss.
Eine Cotisonstosstherapie hatte ich beim Neurologen, wobei ich die Packs selber besorgen musste, war kein Spaziergang. Aber kein KH, also Kosten gespart.
Ja, da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich.
Im wilden Westen haben Menschen der Überlieferung nach ja auch Heilung durch Snakeoil erhofft und dafür Geld ausgegeben …
Und es gab Quacksalber die Quecksilber rezeptierten …
und es gab schon den Zapper …
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may be continued
Es gibt Hinweise darauf, dass Multiple Sklerose schon in der Antike bekannt war. Historische Dokumente beschreiben Fälle von Personen mit Symptomen, die denen der MS ähneln. Die genaue Diagnose war jedoch schwierig, da die medizinische Wissenschaft damals noch nicht fortgeschritten war.
Aber auch nicht der Preis vom IBU
FALSCH!
Die Ärzte sprechen Empfehlungen aus.
Und dann kommt es auf die Glaubensrichtung an.
Entscheiden tut der Patient!
MEIN Körper,
MEINE Entscheidung!!
Bist du mit dem Auto zur Apotheke?
Über die Wirkung von Kortison wurde vor einigen Tagen im Thread MS Schub mit oder ohne Kortison diskutiert, auch mit einigen Quellen und ich fürchte, zu neuen Erkenntnissen wird man hier auch nicht kommen.
Es gibt nur wenige Studien und stichhaltige Daten zur Wirkung von Kortison bei MS.
Studien zu einem Langzeitvergleich mit oder ohne Kortison sind wohl nur schwer durchzuführen.
Kortison ist ein alter Hut. Wäre es tatsächlich langfristig wirksam, gäbe es wohl kaum so viele Betroffene, die im Verlauf der Krankheit bleibende Einschränkungen durch Schübe davonbehalten.
Ich habe aber auch nicht vor, zu der Kortison-Geschichte noch viel zu sagen. Mich stören eigentlich nur abstruse Ansätze zu Kortison, die sich nicht mit dem Stand der Forschung decken.
Am Ende glauben diejenigen, die es wollen eh daran, (mangelnde) Beweise hin oder her.
Tja, weshalb dann eine bekannte rennomierte Uniklinik
für Neurologie mit MS Ambulanz und behandelnden Professoren, unter anderen Untersuchungen, eine Cortison Stosstherapie mit ivMP durchführen ist dann ein Rätsel? Wenn das Cortison veraltet ist, sollte man eine gleichwertige Alternative nennen.
Ich halte nichts vom Autoritätsargument.
Ich schrieb nichts davon, dass es veraltet ist, sondern dass es kein Wundermittel ist. Nicht mehr und nicht weniger.
Ich finde es übrigens absolut bedenklich, eventuellen Neulingen im Forum, die hier vielleicht mitlesen, ohne belegbare Grundlage so eine Angst zu machen.
Was heißt mangelnde Beweise?
Bei mir hatte es einmal, trotz Wiederholung keine und beim nächsten Schub sofort nach der 1. Infusion eine spür- und sichtbare Wirkung.
Die Nebenwirkungen waren beide Male nicht besonders schlimm.
Ich für mich schließe daraus, dass ich es bei einem schweren Schub mit erheblichen Einschränkungen wieder mit Kortison versuchen würde.
Beweise, die nicht nur anekdotische Evidenz sind.
Wir können hier ellenlang persönliche Beobachtungen aufzählen, das ersetzt keine wissenschaftlichen Studien.
Statistische Beweise aus Studien besagen auch nicht, dass ein Medikament bei mir wirkt.
Nach der Logik brauche ich mich beim Autofahren nicht anschnallen, weil es sein kann, dass das Anschnallen in meinem Fall nichts bringt.
Das ist unfair. Erst bringst du das Kostenargument ins Spiel (“kostet so viel wie eine IBU…”). Wenn daraufhin eine plausible Rechnung kommt, daß es doch mehr kostet als eine IBU, kommst du mit der Moralkeule. Es ist nicht fair, auf diese Weise zwischen den Diskussionsebenen zu wechseln. Und uns damit implizit unterstellen, wir wollten Patienten notwendige Behandlungen aus Kostengründen verweigern.
Ich finde sehr vieles bedenklich was hier so alles geschrieben wird. Cortison bekommt kein Neuling und kann es garnicht beim Arzt verlangen da es verschreibungspflichtig ist. Cortison wird hier gefühlt schlechtgeredet das macht mehr Sorgen da es von professionellen Unikliniken bei Bedarf verordnet wird.
Ich kann nur von meiner Erfahrung Berichten, meine Akuten Doppelbilder sind jahrelang verschwunden durch oMP Dosierung.
Komisch, dass es mir am Tag nach der Stationären Aufnahme gegeben wurde, direkt nachdem mir die Diagnose mittgeteilt wurde.
Wenn ich zum Arzt gehe mit einem Schub, dann kann ich sehr wohl um eine Behandlung mit Kortison bitten. Der Arzt kann das natürlich ablehnen, wäre mir aber neu, dass das gängig ist.
Das sagt nichts aus.
Meine Neurologin sagte bei meinem letzten Schub, als ich nach der vorherigen Erfahrung von Null Wirkung skeptisch gegenüber Kortison war, etwas anderes könne sie mir nicht anbieten.
Deshalb bekommt man es in Unikliniken, weil es das einzige Medikament ist, was den Schub beeinflussen kann. Und ob es ohne Kortison genauso gut geht, können die Ärzte auch nicht garantieren.
Also versucht man es mit Kortison.
Und dabei ist die wahrscheinlich schnellere Abheilung nachgewiesen, nicht aber die nachhaltigere und weitreichendere Abheilung.
Wie gesagt, mir hat es geholfen und bin froh drum, dass ich es genommen habe. Der Beipackzettel mit Nebenwirkungen ist natürlich hollisch.
Aber ein späterer Blutbilcheck wäre überlegenswert.