Das ist nicht richtig. ME/CFS ist von der WHO als neurologische Erkrankung (ICD-10 G93.3) klassifiziert. Ein Heilpraktiker ohne medizinische Ausbildung kennt sich damit ganz sicher nicht aus und warum ein Privatarzt sich besser auskennen sollte, als ein ,normaler" Facharzt ist mir nicht ganz klar. In fast jeder Klinik gibt es Ärzte die damit betraut sind.
Und ja, es ist noch viel zu tun in der Forschung aber dich als Sonderfall in der Medizin hinzustellen und zu behaupten, dass ja kaum jemand Bescheid weiss, ist nicht richtig. Und ausserdem ist es ohnehin nur eine Eigendiagnose, die gute alte Fatique unter der wir hier praktisch alle leiden, ist bei dir sehr viel wahrscheinlicher. Wenn man so wie du kaum isst, ist es logisch das man nicht mehr hochkommt. Auch eine Depression ist bei dir nicht unwahrscheinlich (und je öfter ich deine Beiträge lese, desto wahrscheinlicher ist bei dir eine psychische Ursache).
Und das du seit 3 Tagen nichts gegessen hast, dein Bauch aber ,voll" ist, ist medizinisch praktisch unmöglich. Dein Essen wandert nach 4-6 Stunden in den Dickdarm. Falls dem nicht so ist, bist du ein medizinischer Notfall.
Als kranker Mensch musst du deine Erkrankung gut managen. Du kannst nicht herumlaufen und mal die Diagnose und dann mal eine andere Diagnose in den Raum werfen und sich dann wundern warum alle denken, dass du spinnst.
Du fängt mit MS an, dann hast du plötzlich BeriBeri, dann ist es die Impfung und Strahlung und nun ist es plötzlich ME/CFS, am Anfang war es noch Fatigue. Folge den Anweisungen deines Neurologen und denke nicht, dass du alles besser weisst. Du neigst zu Übertreibungen, lasse das sein.
Und wenn du den ganzen Tag im Bett liegt, ist es normal das man taube Füsse hat, insbesondere wenn einem die Energie durch Nahrung fehlt.
Auffällig ist auch, dass du schreibst, dass dich die Symptome ,nerven". Die meisten hier in diesem Forum würden das Wort ,leiden" benutzen.
Bekomme dein Essproblem in den Griff, ebenso wie deine Verstopfungen. Das ist kein Hexenwerk.
Warte auf deinen Befund und sieh zu, dass du dein Leben gesünder lebst. Als Erwachsener muss man ordentlich essen und trinken, sich bewegen und für ausreichend Pausen sorgen. Auch mit einer Diagnose -oder gerade dann- wirst du sehr hart an dir arbeiten müssen.
Glaube nicht, dass du eine Wunderpille bekommst und alles wird danach gut. Dein Leben wird sich in erster Linie um Physiotherapie/Sport, Ernährung und Stressmanagement drehen. So wie du drauf bist, wirst du eine Diagnose wahrscheinlich nicht akzeptieren, ebenso wenig wie eine Therapie.
Du wirst sehr wahrscheinlich zum Heilpraktiker rennen und jahrelang nach einem Zaubermittel für irgendeine selbstdiagnotizierte Krankheit (ich tippe auf Schwermetallvergiftung) suchen.


bin davon ausgegangen… Wäre doch merkwürdig von dem Kind von jemandem anderes zu schreiben