Wie gesagt, ich finde es halt ziemlich kurz gedacht, das auf die WHO Empfehlung zu beschränken weil das völlig die überwiegende Forschermeinung ignoriert, und so tut als ginge es dabei um die WHO.

Es geht aber nicht um die Empfehlung für mich, sondern die nachgewiesene Schädlichkeit die jedes Jahr unser Gesundheitssystem belastet mit Spätfolgen von Alkoholkonsum wie Demenzerkrankungen, Suchterkrankungen, Krebserkrankungen um nur ein paar zu nennen…

Kann man ins lächerliche ziehen, muss man aber nicht, finde ich.

Das war dein Aufhänger, nicht meiner.
Und wenn du die WHO so empfehlend in den Vordergrund stellst, solltest die WHO nicht so runtermachen.

Auch zu den Impfungen gibt es harte Fakten.

“Dusch mich, aber mach mich nicht nass!”

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Ich habe die WHO lediglich als Beispiel genannt… auf mich wirkt Dein Protest als wenn Du Dich persönlich angegriffen fühlst, dadurch dass ich die Forschungsmeinung wiedergebe, der man ja nun wirklich keine eingefärbte Meinung unterstellen kann, weil sich an diesen Forschungsergebnissen sicher niemand bereichern kann, nicht wie bei z.B. MS Medikamenten, wo man den Herstellern und deren Forschenden schon eine gewisse Befangenheit unterstellen könnte.

Ich weiß das Alkoholkritik in Deutschland unpopulär ist, aber die Ergebnisse gelten als gesichert aus veschiedensten Quellen. Warum muss man das so ins lächerliche ziehen und anzweifeln. Kann man doch einfach so stehen lassen - hab doch gesagt können Alle machen wie sie wollen - lass mich das doch belustigend finden.

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Wenn Demenz- oder Krebserkrankungen so einfach zu erklären wären, wäre es ja easy… Gibt es im traditionellen Bayern (Bier) oder in Südeuropa (Wein) mehr Demenz und Krebs als anderswo in der westlichen Welt? Nicht daß ich wüsste.

Was ist mit Sucht nach Süßigkeiten, deren Folgen die KK belasten (Diabetes und Co.)? Was ist mit denen, die tagtäglich Kaffee oder Red Bull und Co. in Mengen konsumieren, um wach zu bleiben und den Grenzen des Körpers ein Schnippchen zu schlagen? Ist das gesund?

Alkohol verbieten, Süßigkeiten verbieten, Kaffee und andere Aufputschmittel verbieten, ist das die Lösung? Das wäre ein Schlag gegen alle, die maßvoll und verantwortlich mit all diesen Genussmitteln umgehen. Und dabei gesund bleiben.

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Komischerweise stellen das immer nur Menschen in Frage die Alkohol konsumieren

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Die Dosis macht das Gift.

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Was Du hier machst ist absoluter “whataboutism” sicherlich sind Süßigkeiten nicht gesund, aber sie sind kein auf Zellebene wirksames Nervengift…

Natürlich können wir uns jetzt über Alles andere ungesunde außer Alkohol unterhalten, aber das ist wenig Zielführend. Wie gesagt, sollen Alle machen wie sie wollen, aber Gesund ist anders…

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Mir schwant Du ignorierst die Forschungsergebnisse, die Dir nicht passen… Jellinek hat ja vor Jahren was für Dich passenderes über Alkohol verfasst - da kann man ja ignorieren dass diese Meinung überholt ist…

Kommen wir nochmal kurz auf die Impfempfehlungen zurück, die du so hartnäckig ausblendest.

Nicht lächerlich!
Kein Witz!

Und nebenbei so Allgemein… ich fasse es nicht wie kleinkariert man angegriffen wird, nur weil man medizinische Tatsachen benennt… wollte doch niemandem was verbieten, nur informieren :man_shrugging:

Sorry kommt nicht wieder vor…

Es geht hier um Alkohol, und ich finde Alkohol nicht wegen der beknackten WHO gefährlich, sondern wegen der eindeutigen Forschungsergebnisse, selbst wenn die WHO - wie jahrelang vorher - den Fakt einfach ignorieren würde.

Ich lasse die unterschiedlichen Meinungen jetzt einfach stehen. Und widme mich jetzt der Zubereitung des Abendessens. Und zum Nachtisch gibt es mal wieder ein kleines Bierle, 0,25 l, ein “Fränkisches Vollbier” aus der Spezialitätenecke des Getränkemarkts. Schmeckt würzig und malzig, mir also sehr gut :beer:

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Der Deutsche Brauer Bund ist sicher nicht neutral in dieser Frage, aber unten in dem Artikel sind Quellen angeführt, die einen völligen Verzicht auf Alkohol als gesicherte gesundheitliche Notwendigkeit ebenfalls in Frage stellen und Studien, die zu diesem Ergebnis kommen, kritisch beurteilen.

Fragen und Antworten zu den neuen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) - Deutscher Brauer-Bund Fragen und Antworten zu den neuen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) - Deutscher Brauer-Bund

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Eindeutige Ergebnisse:

und was zum Henker hat das in einer Alkoholdiskussion verloren?

Schöner Strohmann aber nicht das Thema weder Masern noch WHO.

Fakten, Fakten, Fakten

Ich klinke mich mal hier ein.

Ja, du hast recht: aktueller Forschungsstand ist, dass auch kleine und kleinste Mengen Alkohol schädlich sind.

Ich will (und kann) allerdings kein gesundheitlich perfektes Leben führen. Dann hätte ich z.B. keinen Bürojob ausüben dürfen mit stundenlangem Sitzen. Hat mich aber inhaltlich befriedigt, weil ich da - zumindest teilweise - meine Fähigkeiten entfalten konnte. Oder ich müsste jetzt aus der badischen Rheinebene z.B. nach Hamburg ziehen, weil gerade in diesem Sommer das Leben hier - und gerade für mich als MS-Kranken - aufgrund der Hitze sicherlich lebensverkürzend war und ist. Ich fühle mich aber (grundsätzlich) wohl hier und habe hier mein soziales Umfeld.

Oder man dürfte/sollte nicht Motorradfahren. Man kann auf andere Art mit viel geringerem Risiko von A nach B kommen. Oder man sollte nicht bergsteigen oder drachenfliegen oder … Alles viel zu gefährlich. Man sollte überhaupt nicht professionell Sport betreiben → Verletzungs- und Verschleiss-Gefahr zu groß.

Und so gäbe es viele Beispiele. Das Leben ist immer ein Kompromiss. Ich würde niemals rauchen (und habe nie geraucht), weil Rauchen auf einem anderen Level gesundheitsgefährdend ist als Weintrinken (zumindest bei meinem Weinkonsum).

Ich denke, so kann man das stehen lassen. Ja, Alkohol ist grundsätzlich schädlich und ein Nervengift. Aber man kann bewusst Vor- und Nachteile abwägen und sich für eine für einen persönlich akzeptable Menge entscheiden.

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Ich habe mich damit sehr intensiv auseinander gesetzt. Ist Alkohol gesund? Nein. Schadet ein moderater Konsum langfristig? Ich denke nicht. Wer sonst einen gesunden Lebensstil fuehrt, braucht sich da nicht allzu viel Gedanken machen.

Wer anfaengt, Alkohol als Meikation zB. zur Beruhigung zu nutzen geht ein hohes Risiko ein. Ich sehe die Alkohollobby sehr kritisch und bin fuer ein Werbevorbot und Steuererhoehungen. Auch ein Verkaufsverbot unter 18 halte ich fuer dringend notwendig.

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Ja, nach den neuesten Studien sind schon kleinste Mengen Alkohol schädlich. Es gibt aber auch Kritik an der Durchführung dieser Studien. Unumstritten ist das, was daraus gefolgert wird, nicht, s.o.

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Wie gesagt, wie man’s mag, wogegen ich mich wehre ist die “unbedenklich bei geringem Konsum” Aussage.

Kann jede*r machen, aber es macht schon einen Unterschied, ob man mal für 3 Monate jeden abend ein Glas Wein trinkt, oder für 30 Jahre. Weil ja die Schädigungen über die Jahre komulieren, und der Körper auch irgendwann schlechter gegensteuern kann.

Das ist immer noch kein Beinbruch, aber es ist nun mal Karzinom-Risiko No.1.

Ich glaube jeder der immer “nur” ein Glas Wein getrunken hat und dann mit 55 Krebs bekommt würde sich im Nachhinein ärgern.

Es ging mir auch nie um “darf man nicht” oder “muss man weglassen” sondern um “aber dann heult nicht rum, wenn doch Spätfolgen eintreten die gravierend sind”. Das war eher die Grundaussage.