Da gibt es wie immer einige Dinge zu beachten denke ich. Wie immer gibt es Studien zum Alkoholkonsum bei der MS.
Eine Studie sagt sogar dass geringe Mengen an Alkohol sogar die Schübe reduzierten, aber es ist mit Vorsicht zu geniessen.
Wer Fatigue, Depressionen Schwindel oder ähnliche Grundsymptome hat, sollte Alkohol vermeiden.
Rotwein hat ja die bekannten Antioxidantien,
Resveratrol, Anthocyane und Flavonoide die kommen ja aus den Kernen der Früchte.

Ich genieße zuhause des öfteren abends ein Achtel
…bei einem Viertel (fränkisch Schoppen) fühle ich mich schon leicht beschwipst und habe vermehrt Gleichgewichtsstörungen, (nur die nächste Stunde) deshalb trinke ich wenn ich auswärts essen gehe meistens ein Radler und das schon länger als ich MS habe also seit über 30 Jahren
Also ich denke mal, wer die aufgezählten Symptome hat, trinkt von sich aus schon keinen Alkohol, der gerade diese ja verstärkt.
Und zu den Antioxidantien im Rotwein: irgendwer hatte mal ausgerechnet, ab wie vielen Litern man überhaupt erst einen messbaren Effekt hätte. Also definitiv kein gesundheitsfördernder Effekt in trinkbaren Mengen.
Aber wer´s noch verträgt, dem tut´s in Maßen sicherlich schon auch mal für Genuss und Seele gut.
Ein Achtel Wein ist genau die Menge, die ich auch gut vertrage. Ein Viertel ist mir auch zuviel, da merke ich den Alkohol zu stark. Im Restaurant oder Gaststätte frage ich öfter, ob ich “ein halbes Viertel” bekommen kann, da ich mehr nicht vertrage. Manchmal begründe ich es auch mit “muss Auto fahren”. In den meisten Fällen gehen die Gastwirte darauf ein. Manchmal ist das kleine Glas zwar anteilig teurer als das große, aber das gönne ich mir ab und zu. Ich habe das Gefühl, so ein kleiner Wein nach dem Essen beeinflusst die Verdauung positiv.
Irgendwo in einem Buch einer Ärztin waren die positiven Inhaltsstoffe von Wein und Bier genauestens beschrieben. Die Ärztin beschrieb Bier und Wein (in kleinen Mengen) als gesundheitsfördernd. Ich weiß nicht mehr, wie das Buch hieß. Ist jetzt auch egal, denn ich will mich hier nicht darüber streiten. (Moderat) Wein ist Bestandteil der mediterranen Ernährung, die allgemein als gesund gilt. Im Bier ist beruhigender Hopfen enthalten. Ich glaube und fühle einfach, daß mir die kleinen Mengen gut tun.
Ich persönlich glaube nicht an eine immunsuppressive Wirkung von Alkohol. Zumindest nicht, wenn man ihn in kleinen, moderaten Mengen zu sich nimmt, zum Beispiel in Form eines kleinen Weines oder Bieres. Ich gehe davon aus, daß ein moderater Konsum das Immunsystem unterstützt. Oder auch in die richtige Richtung reguliert. Weil im Bier und Wein positive Inhaltsstoffe enthalten sind, die Verdauung unterstützt wird und auch wegen der leicht beruhigenden Wirkung.
….und trinkt man diese kleinen Mengen dann auch noch in Gesellschaft lieber Menschen und Freunden, hat es auf jeden Fall eine positive Wirkung. Ich für meinen Teil glaube, dass in der Geselligkeit das eigentlich Gesunde des Mediterranen liegt, in Verbindung mit Genuss und guten Lebensmitteln.
@MiaH Ich glaube auch, daß man die Dinge immer im Verbund betrachten muss. Also nicht isoliert, sondern mit dem ganzen Drumherum. Zum Beispiel die Nahrungsmittel. Es ist nicht immer sinnvoll, ein natürliches Nahrungsmittel in seine Bestandteile zu zerlegen und daran seine gesundheitliche Wirkung bemessen zu wollen. Beim Apfel zum Beispiel wirken alle positiven Inhaltsstoffe gemeinsam. Eine perfekte Kombination, die die Natur geschaffen hat. Ein NEM, das zum Beispiel nur den Bestandteil Pektin enthielte, wäre weit weniger wirksam.
Genauso könnte es beim Bier oder Wein sein. Und ich stimme dir zu, daß es auch auf äußere Dinge wie die Umgebung oder Geselligkeit ankommt. Ein Glas Wein in netter Gesellschaft wirkt anders als eines in schlechter Stimmung. Und da wären wir schon wieder beim schönen Thema der Ganzheitlichkeit…
ist sicher sinnvoller als reiner Alkohol als NEM.
Hab ich deinen Beitrag richtig verstanden?
Die grobe Richtung stimmt, shitman, … aber einige wesentliche Details wären noch zu spezifizieren 
Klärt das Spezifizieren bitte unter euch, Kinderlein…
Die Dozentin macht jetzt Pause.
Aber kein Probetrinken ohne Aufsicht 
Ich bin da hin und her gerissen. Bier habe ich nie gemocht. Schnaps vor Jahrzehnten in kleinen Mengen. Aber ich bin ein absoluter Wein-Genusstrinker. Das bedeutet bei mir etwa drei- bis viermal pro Woche abends ein Glas ( 0,25 l) Wein zum Essen.
Früher war das kein Thema, und es hat mir gut getan. Jetzt merke ich, dass es mir nicht mehr gut tut. Ich genieße den Wein, brauche aber bis zum nächsten Mittag, bis ich das Gefühl habe, mein Körper (Leber, Nervenzellen ?) hat das überstanden. Und ja: nach einem Viertel Wein gehe ich noch schlechter als so schon.
Das ist einer der Punkte, die ich am meisten verfluche bei meiner MS: die MS hindert mich daran, Dinge zu tun, die eigentlich gut für mich und meinen Körper sind. Ähnlich ist es mit der Wärme. 28-30 Grad im Schatten war immer meine Wohlfühltemperatur. Jetzt schlägt nach 10-15 Minuten Uhthoff zu. Ich muss mich anders verhalten, als es eigentlich gut für mich wäre. Das ist ein saublödes Dilemma, was immer wieder spontane Abwägungen erfordert.
Manchmal habe ich mir die Gesellschaft langweiliger Menschen “erträglich” getrunken, inzwischen habe ich die Menge dieser Menschen reduziert um meine Alkoholdosis nicht erhöhen zu müssen. 
Das klingt sehr vernünftig.
In Zeiten steigender Alkoholsteuer ein wesentlicher wirtschaftlicher Faktor 
Ich finds schon irgendwie witzig wie sich diese zutiefst dem Alkoholkonsum zugeneigte Gesellschaft in Deutschland den Konsum von Nervengift schön redet.
Haben ja schon unsere Vorfahren gemacht, die sind auch alt geworden… ich konsumier ja nur in maßen… ich bin Genusstrinker…
Hat sich mal irgendwer mit der aktuellen wissenschaftlichen Einordnung von Alkoholkonsum beschäftigt?
Wahrscheinlich nur die, die nichts trinken 
Oder die WHO und Gesundheitsverbände lügen weil sie uns den Alkohol nicht gönnen…
Machst du eigentlich alles nach WHO-Empfehlungen?
Impfungen z.b.?
Klimaschutz?
Nee, aber Grundsätzlich ist jetzt schon länger nachgewiesen, dass Alkohol schädlicher ist, als jahrelang behauptet, nicht zuletzt in von der Pharmalobby beauftragten “Studien”…
Daher belustigt es mich etwas - sollen ja Alle machen, was sie mit sich vereinbaren können… ist nur in Bezug auf Gesundheit in jedem Fall kontraproduktiv.
Ich persönlich kann und will es nicht ignorieren 
…ist in meinen Augen ungefähr so schlau wie Nikotinkonsum 
Machst du eigentlich alles nach WHO-Empfehlungen?
Impfungen z.b.?
Klimaschutz?
Aha.
Ja ignorier’s halt einfach, aber die Fakten kann man nicht wegreden…
Musst Dich ja nicht dran halten, aber Gesund ist anders 
Stimmt.
Bettina Schipping