Eben.
Das sind die :apple:

Andy erzählt von :pear:

Danke;
Weil Du geschrieben hast, dass Du schon öfters Kortison Stoßtherapie hattest und ich eine Vorstellung von dem Zeitraum haben wollte. Eben auch, was dein Körper wegsteckt oder regeneriert.
Ich habe seit 2013 Probleme, die Diagnose kam erst 2023 und mein GdB ist seit 2025 bei 50%.

Ich betreibe keine Statistik aber ich bekomme auch immer eine ivMP.
Dass der, @shitman nie eine ivMP bekommt und immer alles besser weis ist, eigentlich Zeitverschwendung.

Gerne, @Hekate
plausible und interessante Frage,

ich hatte die letzten 12 Monate 2 intravenöse C. Therapien bekommen. Die letzten 5 Jahre waren es insgesamt 4 Therapien, je 3 x 1000 mg, täglich versetzt.
Verabreicht beim Neuro und HA.
(Ich habe aber keine Notizen gemacht, wann wieviel genau. Vlcht waren es 13 Monate…
Die allererste in der Uniklinik war gefühlt die wirksamste da ich jahrelang keine Symptome mehr hatte. Deshalb bin ich für eine Cortison Schubtherapie bei Erkennung und Diagnose von MS. Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen und keine Tipps geben.

Mein Körper steckt lt. Blutwerten und befindlichen Zustand das Cortison gut weg.
Ich habe keine mir erkennbaren Nebenwirkungen, weder Durchfall, Erbrechen, nur eben das Mondgesicht eine Woche lang danach, das mich nicht sonderlich belastet.

Aber alle Einzelheiten beim Einsatz von Cortison wurde hier schon ausreichend diskutiert.

VG

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Versteh ich dich richtig, dass du bei Diagnosestellung grundsätzlich hochdosiertes Kortison verabreichen möchtest, selbst wenn bei dem Patienten gerade kein Schub aktiv ist?

Nein, natürlich nicht, Explizit meine Meinung dazu, bei schwerer Schubaktivität würde ich dem behandelnden Arzt eine empfohlene CS. zu machen, nicht ablehnen. So war ursprünglich glaube ich die Frage in dem Post.
Meine Einstellung zum Cortison habe ich weitreichend geäussert, aber ich kann genauso falsch liegen.
Eine CS wird ja von einem Arzt verordnet, was ich weis?

Ok danke. Dann hatte ich den Satz falsch gedeutet.

Nichts zu danken, ich finde es wichtig freiwillige Erfahrungen auszutauschen. Man will ja keinen Verbessern.

Hi @Nalini Deine Frage ist nach hinten gerutscht :wink:

Das weis ich nicht, ich kenne den Hr. nicht, sollte man den kennen? Ich kenne weder seine Motivation, Namen, noch Absichten.
Was behauptet er denn? Hat der was Gutes erfunden? :slightly_smiling_face:

Dann berichte bitte…

Ich muss jetzt Vorschlafen, da ich Nachtdienst habe,
anschliessend gibt es eine kleine Corti, da die NNR nicht zur Ruhe kommt.

Was bitte ist daran diffamierend und wie kommst du darauf daraus Rückschlüsse zu ziehen wie ich mit meinen Mitmenschen kommunizieren?

Ich bleibe dabei, eine Aussage kann nunmal falsch und schwachsinnig sein, wenn ich jetzt sagen würde die Erde ist eine Scheibe wäre das auch schlicht falsch und schwachsinnig und das kann man dann auch klar so benennen…

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Schade, daß du die Aussage von Neurologe Sievers übersehen hast. Ich habe ihn bereits mehrfach zitiert. Er hat (u.a.) den schönen Begriff des natürlichen Endpunkts hier in die Diskussion gebracht.

Wichtig sind aber auch die Leitlinien. Und daß die Gesamtbotschaft meines Beitrags bei dir angekommen ist. Dann sind die Details nicht mehr so wichtig.

Dann wünsche ich dir erholsame Ruhe und Kraft für deinen Job.

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Oha, tatsächlich?

Poste keinen Unsinn.

Was ist der natürliche Endpunkt? Was beschreibt der?
Das weis ich leider nicht.

Vielen Dank und erholsame angenehme Nachtruhe wünsche ich dir zurück.

Na gut, wenn es sein muss, wiederhole ich es noch einmal. Dann ist aber wirklich Schluss, sonst komme ich mir vor wie ein alter Tonträger, wo beim Abspielen die Mechanik hängen bleibt und immer wieder das gleiche abgespielt wird :face_with_hand_over_mouth:

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Ich kann mit Carsten Sievers Antwort nicht viel anfangen.
Der natürliche Endpunkt scheint zu sein, wenn sich nichts mehr weiter zurückbildet. Wodurch der bestimmt wird, sagt er nicht.
Er ist ein ganz normaler Neurologe, Partner in einer Praxis für Neurologie und Psychiatrie. Ich würde mich ohne nähere Angaben nicht unbedingt auf seine Antwort berufen.

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Mir gefällt der Begriff des natürlichen Endpunktes so gut, weil er genau das ausdrückt, was ich bei meinen leider sehr zahlreichen Schüben beobachtet habe. Unter diesen Schüben waren viele leichte, eine ganze Reihe mittlere und leider auch einige sehr schwere, die zum Teil mit Kortison behandelt wurden und zum Teil ohne Kortison ausgeheilt sind. Die sehr schweren wurden alle mit Kortison behandelt.

Mein Resümee bei der Beobachtung all dieser Schubereignisse ist, daß das Ausmaß der Rückbildung nicht davon abhängt, ob Kortison gegeben wurde oder nicht, sondern daß es von der Schwere des Schubs und der zugrundeliegenden Entzündung bestimmt wird. Also von etwas, was als “natürlicher Endpunkt” treffend bezeichnet werden könnte. Nach meiner Interpretation ist die Schwere des Schubs und der zugrundeliegenden Entzündung genau das, was den “natürlichen Endpunkt” festlegt.

Aus diesem Grund gefällt mir der Begriff des natürlichen Endpunkts so gut. Dazu muss ich sagen, daß das nur meine persönlichen Überlegungen (oder Unterstellungen) sind, die ich nicht belegen kann. Kann sein, daß Dr. Sievers das anders sehen würde. Wäre interessant für mich, ihn zu fragen, ob er das ähnlich sieht.

Das darf jeder für sich entscheiden.

Da du bei sehr schweren Schüben immer Kortison bekommen hast, wie du schreibst, weißt du nicht, wo und wann der natürliche Endpunkt ohne gewesen wäre und umgekehrt genauso.

Wenn man arbeitet und auch allgemein, kann man unabhängig vom natürlichen Endpunkt, Interesse daran haben, einen schweren Schub möglichst schnell zu beenden und nicht monatelang stark eingeschränkt und arbeitsunfähig zu sein.

Richtig, ganz genau und hundertprozentig weiß ich es nicht. Ich habe aber Anhaltspunkte, zum Beispiel die Beobachtung von schweren Schüben, die sich manchmal mit Kortison komplett zurückbildeten und manchmal ebenfalls mit Kortison bleibende Schäden hinterließen.

Um das näher zu erläutern, müsste ich detailliert auf meine verschiedenen Schübe eingehen und sehr viel schreiben. Dazu fehlt mir heute die Motivation. Ich muss auch nicht jeden von meinen Überlegungen überzeugen. Entweder ich setze bei den Lesern hier durch meine bisherigen Ausführungen einen Impuls zum Nachdenken - oder auch nicht. Egal.

Das ist wieder ein anderes Thema, das ich jetzt nicht unbedingt diskutieren möchte. Meiner Meinung nach darf das wieder mal jeder für sich entscheiden. Nur eins: Wirklich schwere Schübe verschwinden auch mit Kortison nicht durch Zauberhand. Das dauert. Das weiß ich aus eigener leidvoller Erfahrung.