Hochdosiertes Kortison ist seit Jahrzehnten Standardtherapie für akute MS-Schübe.
Wer es ablehnt und versäumt kann schwere und fortreichende Schäden durch die verursachende Immunaktivität erleiden.
Das Ziel ist nicht, den Schub sofort zu stoppen oder jede Verschlechterung zu verhindern, sondern die Entzündung zu dämpfen und die Erholung zu beschleunigen.
Nicht jeder Patient spricht gleich gut darauf an. Manche merken eine deutliche Besserung, andere kaum einen Unterschied.
Es kommt vor, dass ein Schub trotz laufender Kortisontherapie zunächst weiter fortschreitet. Das bedeutet nicht automatisch, dass das Kortison „nichts gebracht“ hat.
Die Grundlage ist, dass hochdosiertes Kortison die Standardbehandlung akuter MS-Schübe ist und in Studien gezeigt wurde, dass es die Rückbildung von Schubsymptomen beschleunigen kann.
Der Verlauf ohne Kortison lässt sich im Einzelfall meist gar nicht beurteilen.



nicht stationär.
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