Super Vergleich… :wink:

Unbehandelter Krebs lässt jemanden recht zügig von hüben nach drüben gehen.

In dem Fall eine Chemotherapie zu versuchen (zumal das auch schon langfristige Erfolge gezeitigt hat), steht definitiv dafür.

MS ruiniert dich einfach nur Stück für Stück.

Die Chemiekeulen, die bei MS tw. zum Einsatz kommen, funktionieren manchmal. Manchmal auch nicht. Die Fehleranfälligkeit der Therapie macht sie (neben den (zum Teil) massiven NW) unattraktiv für mich.

So einfach ist das :wink:

Ob ich das so glauben kann?

So oft, wie du diese Diskussion hier führst, fällt mir das schwer.

2 „Gefällt mir“

Dann ist jetzt zu schaun, ob Claude Unsinn geschrieben hat.
Der gute Marc hatte ja letztens festgestellt, dass die KI ziemlichen Mist baut und Links ausgibt, die gar nicht auf die benannten Studien, sondern auf ganz fremde Inhalte referenziert.

Frisch ans Werk!

In der Tat!

Auch das ist nicht korrekt. Eine unbehandelte MS kann einen ganz schnell zum Pflegefall machen. Ich für meinen Teil will nicht unbeweglich im Bett liegen bleiben müssen, weil mein Körper seine Funktionen aufgegeben hat. Solche Verläufe sind eher selten, aber es gibt sie. Da wäre mir ein schneller Tod lieber. MS ist kein Spaziergang und selbst bei einer milden Form extrem einschränkend.

Du stellst MS-Medikamente als Hokuspokus dar, so einfach ist das aber nicht. Du willst ohne Medikamente/Therapien bleiben - vollkommen ok. Aber verbreite hier keine Halbwahrheiten, das ist brandgefährlich.

3 „Gefällt mir“

Deswegen habe ich die Quellen angegeben. Du kannst sie ja lesen und dann Rückmeldung geben, was stimmt und was nicht.

Es bringt nichts, die Pharma Skeptiker von der Wirksamkeit von MS Medikamenten überzeugen zu wollen.
Das will ich auch gar nicht, mich nervt es nur, wenn meine positiven Erfahrungen mit Medikamenten, die ich nicht für allgemeingültig erkläre, dauernd angezweifelt werden.

Ob nun Hit hard and early für jeden notwendig und langfristig besser ist, als erst Mal den Verlauf ohne Medikament abzuwarten oder mit einer BT zu beginnen und dann evtl. zu eskalieren, weiß ich nicht und kann man wahrscheinlich oft nicht von vornerein wissen. Statistiken treffen ja nicht jeden Einzelfall.
Wir sind gegenüber früher Erkrankten in der glücklichen Lage, zwischen mehreren Optionen wählen zu können.

Ich würde nur nicht, wie es bei einigen hier der Fall zu sein scheint, egal was kommt, an meinen Überzeugungen festhalten, sondern sie ggf. hinterfragen und anpassen.

5 „Gefällt mir“

Aber für manche kann es ein Gamechanger sein.

3 „Gefällt mir“

Um das hier abzuschließen: Kesimpta reduziert die Anzahl der Schübe nachweislich. Das Risiko von Nebenwirkungen ist da und muss individuell abgewogen werden.

Es geht euch nichts an ob und warum jemand eine Entscheidung für Kesimpta/Ocrevus fällt oder nicht. Es ist nicht eure Gesundheit und nicht euer Körper. Wenn ihr euren eigenen Weg gefunden habt - Super! Aber haltet euch bitte an die bekannten Fakten.

2 „Gefällt mir“

Ich teile deine Meinung. Ich nehme Kesimpta seit einem Jahr und habe keinerlei Nebenwirkungen bemerkt. Ich bin dennoch kritisch eingestellt und werde umgehend aufhören, falls meine Blutwerte schlecht sein sollten. Bei mir ist es wahrscheinlich ohnehin zu spät, weil ich zu spät Zugang dazu hatte. Ich habe vor Kurzem einen Bericht einer Frau gelesen, ist in Gaza lebt. Sie hat MS und kein Geld Medikamente zu bezahlen. Und hier wird über die Pharmaindustrie rumgejammert. Unfassbar.

Ohne Pharma wäre die Hälfte der Menschheit mausetot. Geld ist nun mal eine Motivation für die Forschung. Soll die Forschung in die Hände von deutschen Behörden gelegt werden? Die schaffen es nicht einmal, einfache Behoerdengaenge zu digitalisieren.

2 „Gefällt mir“

Da haben wir einen ganz ähnlichen
Geschmack :wink:

Trotzdem macht es einen Unterschied, ob dich die Krankheit selbst umbringt oder dich “lediglich” in einen Zustand versetzt, der dich wünschen lässt, sie möchte dir doch endlich die Lichter abdrehen.

Das soll von meiner Warte aus keine Promoveranstaltung für MS sein. MS ist zweifellos unerfreulich.

Im Fall von MS kann ich immerhin den Zeitpunkt bestimmen, wo ich nicht mehr will.

Im Fall von Krebs ist mir jedes Mitspracherecht genommen, weil ausschließlich die Krankheit vorgibt, wie viel Zeit mir noch bleibt.

Das macht einen Unterschied…

Wenn du dich ohne Hilfe nicht mehr im Bett umdrehen kannst, ist dir dein Mitspracherecht mehr oder weniger auch genommen. Als ,unerfreulich" würde ich diesen Zustand nicht bezeichnen. Genauso wenig, wie die Tatsache das viele von uns kaum noch gehen können und unter Inkontinenz leiden. Das Ziel sollte doch sein, diesen Zustand gar nicht erst zu erreichen. Ich habe eine ,milde" Form von MS und es ist die Hölle. Besonders meine letzte Behinderung (Fusshebeschwaeche) hätte wahrscheinlich verhindert werden können.

3 „Gefällt mir“

Die menschenfreundliche Pharma…

Warum geht eigentlich mit der Bekämpfung von Ebola im Kongo nichts weiter?

Ich weiß schon wieder… Kranke (mittellose) Neger hat die Pharma nicht am Schirm :wink:

Geh schlafen.
Gute Nacht.

Das ist Schuld der Regierungen/Politik. “Big Pharma” hat gottseidank zugelassende Impfstoffe entwickelt. Zufälligerweise ist die Impfskepsis in den Regionen sehr hoch, Helfern wird der Zugang enorm erschwert. Die glauben wie du, dass Pharma Hokuspokus ist.

1 „Gefällt mir“

Verstehe :wink:

Ich glaube nicht.

Ich würde noch Mal unterscheiden: Kesimpta reduziert die Zahl der Schübe statistisch.
Das schließt nicht aus, dass jemand trotzdem Schübe hat oder, wenn jemand gleich nach dem Diagnose Schub mit Kesimpta beginnt, auch ohne Medikament gar keine weiteren Schübe gehabt hätte.

Ich habe nach der Diagnose mit Tecfidera begonnen. Damit hatte ich keine Schübe, aber eine langsame, laufende Verschlechterung.

Nach 4,5 Jahren dachte ich, vielleicht hätte ich ja auch ohne Tec keine Schübe und habe es abgesetzt, worauf ich nach einem halben Jahr einen ziemlich heftigen Schub bekam, der sich mit Kortison aber sehr schnell zurückgebildet hat. Seither bekomme ich Ocrevus und habe keine Schübe und spüre auch keine Progression mehr.
Mir ist es unverständlich, wie Leute hier in meinem Fall immer wieder die Wirksamkeit von Ocrevus anzweifeln.

4 „Gefällt mir“

Ja, das ist ja der Punkt. Kesimpta verhindert nicht 100% der Schübe, aber reduziert sie statistisch. Eigentlich ein non-brainer, das perfekte Mittel gegen MS gibt es eben (noch) nicht. Das sollten heir eigentlich alle verstanden haben. Eigentlich :neutral_face:

2 „Gefällt mir“

Wenn der Wille da wäre, den ohnehin vorhandenen Impfstoff herauzurücken, einfach um Menschenleben zu retten, könnte es sich “die Pharma” schon leisten.

Die DR Kongo, dieses krisengebeutelte, völlig verarmte Land kann es sich - im Gegensatz zu “Big Pharma” - nicht leisten.

Nehmen wir an, Kongo könnte es sich leisten. Nehmen wir an, es gebräche nicht am Geld, sondern am politischen Willen:

Wäre das nicht eine tolle Gelegenheit die Herzensgüte der Pharmaindustrie in Action zu sehen, wie sie sich bei der Eindämmung einer Seuche nützlich macht?

1 „Gefällt mir“