Du hast dir viel von Freund “Snoopy” abgeschaut…

Nicht bös sein, aber dein Niveau ist unterirdisch.

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Nicht so unterirdisch wie du. Ich schade damit höchstens dir selbst. Du hingegen kannst mit solchen Aussagen einer ganzen Reihe von Menschen schaden – und die möglichen Folgen sind deutlich gravierender.

Allein, dass du Kesimpta als polemisches Thema missbrauchst und dabei medizinische Fakten mit deiner persönlichen Erfahrung/Meinung vermischst, ist wirklich unter aller Sau.

Und ja: Lass mich jetzt in Ruhe meinen Tee trinken. Wahrscheinlich findest du selbst daran noch irgendetwas Anstößiges. Ich wiederhole: Du bist ein hoffnungsloser Fall, hast du zu tief ins Glas geschaut? :wink:

Wer war das doch gleich mit der ganzen Flasche :wine_glass:

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Hoffentlich kann Kesimpta helfen, den Schaden zu beheben (welcher Schaden auch immer bei dir vorliegen mag; wie MS wirkt es ehrlich gesagt nicht :wink:)

Nein, diese Verläufe sind die Regel. Mit genug Zeit kann der Körper Umwege bauen und regenerieren.

Ihr lasst total außer Acht, dass sich viele der 300.000 MS Kranken in DE, Österreich und Schweiz hier nicht tummeln. Die Zahl ist um die Fehldiagnosen bereinigt. :sunglasses:

Diese, die hier nicht sind, sind relativ gesund und leben das Leben. Und 10% sind so krank, dass sie auch nicht mehr hier sind.
Wir sind keine repräsentative Gruppe.

So, ich muss jetzt auf die Arbeit.
Habe am Samstag wieder Kesimpta gespritzt, mir geht’s kacke, aber so what.

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Ich habe ehrlich gesagt nicht Alles gelesen, macht wahrscheinlich auch keinen wirklichen Sinn.

Ich möchte niemanden in Schutz nehmen, oder meine Agenda verbreiten. Nur eine Sache die mir an @FujurFujur’s Aussagen Sauer aufstößt.

Wie gesagt ich nehme keine Medikamente, aber es ist nicht irgendein Sonderfall, dass man MS auch ohne Medikamente gut im Zaum halten kann. Vielleicht muss man dafür Abstriche im Gesellschaftlichen Ansehen und Karriereaspekten machen - aber wir haben eine Nervenkrankheit die durch übermäßigen Stress und Überlastung getriggert wird.

Also, was ich sagen will: Wenn man bereit ist sich aus dem Arbeitsleben rauszunehmen, damit auf viel Geld und große Karriere nichts zu geben, kann man laut meinen persönlichen Erfahrungen lange Zeit mit MS ohne Medikamente leben. Sicherlich ist das keine Garantie auf irgendwas, Ocrevus/Kesimpta aber auch nicht!

Wenn man sich natürlich trotz MS weiterhin durch sein Leben stressen möchte, nicht bereit ist Abstriche zu machen, sollte man vielleicht doch auf ein Medikament setzen, das einem den fortgeführten Alltagsstress ein wenig Abmildert in Bezug auf Verschlechterungen. Man kann nicht Alles haben im Leben.

Gesundheit & Karriere gleichzeitig bei MS halte ich für geradezu Unmöglich ohne Medikamente!

Ich möchte deiner persönlichen Erfahrung nicht widersprechen und bestreite nicht, dass Erwerbsarbeit bzw. die Arbeitsbedingungen ein erheblicher Stressfaktor sein können, der insbesondere bei MS schadet, aber mein Ziel war es nie, nicht zu arbeiten und als ich nach einer langen Pause meine Berufstätigkeit wieder aufgenommen habe, war das Erholung für mich. Eine ganz normale Arbeit mit ganz normalen Leuten, das hat für mich auch Bestätigung, Erfolgserlebnisse, Dazugehören bedeutet. Um Karriere, das große Geld ging es dabei für mich nicht.

Nach meiner Erfahrung würde ich jedem raten, gerade mit MS, so lange wie möglich (in Teil-Zeit) zu arbeiten, wenn man die Arbeit gut bewältigen kann und die Arbeitsbedingungen stimmen.

Der größte Stress war bei mir immer im privaten Bereich und dem kann man sich nicht immer so einfach entziehen.
Zur Zeit habe ich großen Stress bei meiner ehrenamtlichen Tätigkeit, total frustrierend. Das belastet mich, aber eine direkte Auswirkung auf die MS merke ich nicht.
Soll ich jetzt vielleicht sagen, ich habe MS, Stress schadet mir, ich kümmere mich nur noch um mich selber?

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Ich glaube das für jeden Stress etwas anderes sein kann.
Und ganz kann man den Stress nicht aus seinem Leben verbannen.
Eine wichtige Erfahrung für mich ist, ich muss nicht die Erwartungen anderer erfüllen. Das hat mir viel Stress genommen. Egal ob Arbeit, Familie und Freunde oder allgemein im Umgang mit anderen Menschen.
Und es hat mir geholfen die Prioritäten für mich neu festzulegen und sie ändern sich täglich :wink:

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Guter Tipp, nur muss man sich das „aus der Arbeit rausnehmen“ auch leisten können. Da meine ich nicht große Ansprüche, Urlaub etc., sondern Miete, Strom, Essen….

Ich weiß ja nicht, wie sich bei solchen Ratschlägen die Finanzierung des simplen Lebensunterhalts gedacht wird.

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Zumindest wenn Du keinen Bock auf Medikamente hast, ist das wohl der schlauere Weg… aber nur rein hypothetisch und nicht auf eine persönlichen Verlauf bezogen.

Was muss man sich an Arbeitsunfähigkeit leisten können? Wer definiert wann man “Arbeitsunfähig” ist. Wie verhält es sich mit der würde des Menschen?

Wir haben nicht umsonst Arbeitslosenversicherungen, Krankengeld, Soziale Absicherungen. Das ist zwar wenig Geld, aber man lebt ja nicht von nichts.

Daran muss man sich nichts leisten können, außer vielleicht Rücksicht auf sich selbst.

Was nicht bedeuten soll, dass das der Königsweg ist, einfach nur, das “Ein produktives Mitglied der Gesellschaft” zu sein, mit so einer Erkrankung - zumindest für mich - nicht wirklich wichtig erscheint, und auch kein schlechtes Gewissen anderen gegenüber auslöst, die arbeiten gehen (können).

Wenn ich krank bin, bin ich krank.

Aber ich bin nicht so krank, dass ich mich nicht um etwas anderes als um mich selbst kümmern könnte. Solange ich es kann, tue ich es, auch wenn es für mich Stress bedeutet, der mir vielleicht schaden könnte. Meistens ist es ja nicht so, dass man sich bewusst in eine Stresssituation begibt, sondern der Stress entsteht in einer Situation.
So ist nun Mal das Leben und es ist nicht meine Vorstellung, mich aus allem zurückzuziehen.

Was hat das mit Medikamenten zu tun?
Meinst du, wenn ich den ganzen Tag nur Zuhause sitzen und mich möglichst jeden Stress vermeidend nur um mein Wohlergehen kümmern würde, dabei vielleicht lustige Videos schauen, könnte ich auf MS Medikamente verzichten?

Also: Hört alle mit MS auf zu arbeiten, kümmert euch um euch selbst und vermeidet Stress! Dann geht es euch gut ohne Medikamente.

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Schlau, schlau… All die angeführten Lohnersatzleistungen etc. greifen wie viele Monate? Und danach? EM Rente steht erst nach einer gewissen Zeit und ab einer entsprechenden Schwere der Erkrankung zu. Und das Thema „arbeitsunfähig“ entscheidet weniger der Patient als der entsprechende Arzt.
Bleibt ergo noch die soziale Hängematte, falls Du diese empfiehlst.

Na dann….jeder nach seiner Facon…

Dein Leben, deine Entscheidung.

Du hast das gut formuliert.

Ich habe nun viele gute Argumente hier gelesen und bin für mich zu folgendem Ergebnis gekommen.

Ich werde meine Ocrevus Therapie beenden.

Die Argumente sind überwältigend und da ich ja als Versuchskaninchen für Ärzte und Pharmaindustrie es gewohnt bin, nicht selbst zu entscheiden, möchte ich mich an dieser Stelle für euren unendlichen Kampf für Aufklärung bedanken.

Ich hoffe, dass der Physiotherapeut bald mal eine gescheite Fortbildung macht, damit ich ebenso beeindruckende Erfolge wie andere hier erreiche.
Danke, dass ihr mir die Augen geöffnet habt.

Zu was sonst, sollte das hier sonst auch dienen?

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:joy::joy: gut zusammengefasst.

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Die Hoffnung ist trügerisch.
Such dir lieber aktiv einen Physio der Bobath oder PNF im Repertoire hat. Es ist leider die Suche nach der Nadel im Heuhaufen, kann sich aber lohnen.

Ich bin froh dass mich die MSK in Kempfenhausen auf diesen Weg gebracht hat.

Ich glaub, am “Lustigsten” find ich hier, dass es von fast allen so klingt als müsste man sich für eine Variante entscheiden. “Nur” Physio/Sport oder “nur” Eskalationstherapien oder “nur” Stressreduzierung ect… Leute, Leute, Leute, man kann alles oder nichts machen oder sich nur Sachen rauspicken die einem gefallen :joy:
Aber diskutiert mal weiter im Kreis. Ich geh den schönen Tag genießen :smiling_face:

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Ich geh mit :heart::hugs:

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