Ja, das ist mir alles bekannt. Woher soll man aber wissen, was genau man hat und wie sich eine MS entwickeln wird? Und auch eine ,leichte" MS ist scheiße. Ich habe eine ,leichte" MS und bin dennoch behindert. Man kann doch niemanden mit gutem Gewissen dazu raten, dieses Risiko einzugehen.

Die meisten mit MS haben keinen benignen Verlauf (ca. 80% haben das nicht). Das ist ein wichtiger Fakt. Mit Kesimpta und Ocrevus sollte nun eine Trendwende in Bezug auf die Behinderungsrate eintreten. Das hoffe ich zumindest.

Ein benigner Verlauf ist ein EDSS unter 3. Ich bin mit meinem EDSS von 2 schon gut bedient.

Ich habe ebenfalls genug von diesem Thema. Freuen wir uns einfach, dass wir noch gut unterwegs sind.

Ich hab auch nen Verdacht, der betrifft aber dich.

[Ich schreib aber nix dazu, das wäre eine Ferndiagnose, die ich für unethisch halte, vor allem von Laien]

Ich habe das nicht als Ferndiagnose gemeint. Sonst hätte ich geschrieben: Du hast keine MS, sondern XYZ. Ich habe eine Fehldiagnose als Möglichkeit eingebracht, das ist etwas völlig anderes. Du hast es nur falsch verstanden.

Ich für meinen Teil werde ein komplettes Check-up/Update in 5-10 Jahren durchführen lassen und prüfen ob die Diagnose noch standhält. Bis dahin dürfte sich in den Diagnoseverfahren deutlich mehr getan haben (MRTs, AI).

Ja woher.

Woher nimmst du dann die Gewissheit was andere haben oder nicht, und klatscht das dann voller Inbrunst über den Sender

:question: :question: :question:

PS: liest du eigentlich manchmal selber was du schreibst?

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was dich so beleidigt hat das du so aggressiv reagierst. Falls ich deine Gefühle verletzt haben sollte, tut mir das ehrlich leid. Das war nicht meine Absicht. Dein Verlauf ist ungewöhnlich, meiner ebenfalls.

Wenn ich mich recht erinnere, hast du auch schon einmal nachfragt, ob vielleicht andere Erkrankungen bei mir eine Option sind. Wenn du das damals warst, fand ich den Einwand vollkommen in Ordnung.

Wie so oft, hast du den Nagel auf den Kopf getroffen :wink:

Mir ist - seit ich mit 45 in Berufsunfähigkeitspension gegangen bin (mit MS hatte das nicht das Geringste zu tun, aber sag’s nicht weiter) - einfach ur fad, weshalb ich mich hier in einem MS Forum herumtreibe, um echten MS-Kranken die Laune zu verderben.

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Au weia,
der arme Nagel! :rofl:
Ruf gleich mal die Rettung: 144

Es ist interessant, wie du nie auf meine Kommentare eingehst und immer versuchst abzulenken. Das ist typisches Trolling. Erkläre mir bitte, warum du Avonex nimmst aber dir gegen Kesimpta, Ärzte und Neuologen die Finger wund schreibst. Ich finde das schon ziemlich Banane.

Stelle dir mal vor, ich würde einen Kreuzzug gegen Avonex führen. Du würdest mich -zu Recht- für bekloppt halten.

Du reitest jetzt aber schon den ganzen Abend (gefühlt) darauf rum.

Das erinnert mich an zwei meiner Schwägerinnen, beide kinderlos, die uns vorschreiben wollten, wie man Kinder zu erziehen hat :sob:

Lieber Shitman, du bist explodiert und fängt immer wieder damit an. Ich habe schon ein paar Kommentare weiter oben erklärt, das ich mich falsch ausgedrückt habe. Wie oft soll ich das noch wiederholen? Lies doch bitte richtig.

Wenn es euch beiden nur darumgeht, auf mir zumzuhacken, bitte sehr. Wenn es euch damit bessergeht :melting_face:

@FujurFujur, Nimm das nicht so ernst, Deine Meinung ist plausibel und legitim.
Ich habe auch schon gelesen dass sich welche über die McDonald Kriterien lustig gemacht haben, das kann man doch nicht erst nehmen. :wink:

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Das ist kein Kreuzzug.
Niemand ist mit Flammen und Schwert und Morgenstern unterwegs.
Es geht einfach darum, neben all den Werbesprüchen auch die anderen Seiten einer Therapie aufzuzeigen. Wenn jemand sich für eine Therapie entscheidet, sollte das Für und Wider gut abgewogen und die Entscheidung bewusst gefällt sein.

Wenn hier immer wieder mal Menschen von irgendwelchen unangenehmen Erscheinungen (vorsichtig ausgedrückt) nach Therapiebeginn schreiben und dann festzustellen ist, dass das “normale” Nebenwirkungen sind, die im Beipackzettel (den keine(r) gelesen hat) beschrieben sind, dann krieg ich graue Haare.

Ich hacke nur Holz und keine Menschen

Dafür gibt’s eine ganz einfache Erklärung:

Du bist eine schwierige Gesprächspartnerin (womit ich das, was du tatsächlich bist, mit flüsterndem Violingezirpe umschrieben habe) :wink:

Es ist völlig sinnlos, dir auf etwas eine Antwort zu geben.

Seit zwei Tagen warte ich auf die Erledigung von 172.

Bei 176 hast du mich wissen lassen “Und nun lasse mich in Ruhe meinen Tee trinken.”

Wir sprechen anscheinend nicht dieselbe Sprache…

Dazu gibt es Beipackzettel und ein Gespräch mit dem Neurologen. Als Ergänzung natürlich auch Erfahrungsberichte, weil uns das alle interessiert. Und jemand, der grundsätzlich keine neuen Therapien in Anspruch nehmen will, ist ohnehin nicht der richtige Ratgeber. Ich glaube nicht, das du und Parichehr euch ernsthaft mit Kesimpta auseinander gesetzt habt. Warum auch?

Besonders von Parichehr kam nicht ein vernünftiger Post der einem Hilfesuchenden wirklich weiterhelfen würde. Lies die bitte ihre Beiträge durch, dann weißt du was ich meine. Meine Güte, eine Therapieentscheidung ist doch keine Spaßveranstaltung.

Als Betroffener will ich Zahlen und Daten sehen. Nichts weiter. Ihr beide nehmt kein Kesimpta, daher verstehe ich auch nicht, was ihr zu dieser Thematik beitragen könnt. Das Kesimpta Nebenwirkungen haben kann, wissen wir alle. Ich habe für das Thema Nebenwirkungen einen eigenen Thread eröffnet und die Erfahrungen zu bündeln. Wenn ihr Warnungen aussprechen wollt, dann bitte sachlich und mit Fakten unterlegt. Ich verstehe ohnehin nicht, warum euch das Thema so wichtig ist.

Und wenn der Beipackzettel nicht gelesen wurde und der Neurologe froh war dass der Patient schon vor weiteren Erläuterungen zugestimmt hat, dann ist es egal wie das Medikament heißt.

Das gab es schon bei den Interferonen und bei bei Mitox und Copaxone und … list may be continued …

Dann schlägt der/die PatientIn im Forum auf und weiß nicht wo hinten und vorne ist.

Willst du mich pflanzen?

Sobald du 172 beantwortest, erklär ich mich bereit, deine neue Frage zu beantworten. Nicht eher.

Bitte ruiniert euch nicht den wichtigen Schlaf, es ist spät und derartige Auseinandersetzungen gehen durch den Kopf und das Gehirn kommt nicht zur Ruhe beim Augenschliessen. So geht es mir wenn die Emotionen hochkochen oder ich Kopfkino habe. :blush:
Andere ticken anders und knacken eiskalt weg, soll es auch geben…
Nächtle…

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Ich beende diese Diskussion, ich habe keine Lust mehr und lasse AI fuer mich sprechen. Das ist neutraler. Ich bin zu emotional was das Thema betrifft und will sachlich bleiben:

Hier noch einmal deine gesammelten Aussagen:

„Jährlich ein Schuberl fällt meinem Empfinden nach nicht unter ‚hochaktiv‘.“

→ Verharmlosung. Die Krankheitsaktivität lässt sich nicht allein anhand der Anzahl der Schübe beurteilen. Auch MRT-Aktivität und die Entwicklung von Behinderungen spielen eine wichtige Rolle.

„Willst du nicht ein Wort darüber verlieren, was es mit dieser Pseudoeskalation auf sich hat?“

→ Irreführend bzw. zumindest stark verkürzt. Es gibt unterschiedliche Strategien bei der MS-Therapie – unter anderem eine Eskalationsstrategie und den frühzeitigen Einsatz hochwirksamer Therapien. Daraus lässt sich aber nicht ableiten, dass hochwirksame Therapien grundsätzlich unnötig oder überflüssig sind.

„Was wird hier eskaliert, wenn die Therapie mit einem Wirkstoff aus Gruppe 3 beginnt?“

→ Wieder eine verkürzte Darstellung. Dass man von Anfang an mit einer hochwirksamen Therapie beginnt, ist eine etablierte therapeutische Strategie und keine „Pseudoeskalation“.

„Als ob die beschissene MS noch nicht beschissen genug wäre, riskiert ihr das bisschen Gesundheit, das euch geblieben ist, um euch als Versuchskaninchen im Dienste der Wissenschaft ausnutzen zu lassen …“

→ Behauptung und Diffamierung. Medikamente wie Kesimpta werden nicht einfach als Experimente an „Versuchskaninchen“ eingesetzt, sondern beruhen auf klinischen Studien und einem regulierten Zulassungsverfahren. Über Risiken und Nebenwirkungen kann und soll man selbstverständlich diskutieren.

„Solange wir nicht wissen, was MS ist bzw. wie sie funktioniert/was sie auslöst, würde ich gar kein Medikament empfehlen.“

→ Diese Aussage finde ich besonders problematisch. Wir müssen nicht jede Ursache einer Erkrankung vollständig verstehen, bevor wir sie behandeln können. Außerdem nimmst du selbst mit Avonex eine krankheitsmodifizierende Therapie. Das steht zumindest in einem gewissen Widerspruch zu der Aussage, man solle grundsätzlich kein Medikament empfehlen.

„Mein Tipp nach der Diagnose: Körperliche Betätigung so viel, wie nur irgend möglich.“

→ Bewegung ist bei MS grundsätzlich sehr sinnvoll und empfehlenswert. „So viel wie nur irgend möglich“ ist als allgemeiner medizinischer Rat allerdings zu pauschal. Bewegung sollte an die individuelle Situation, Leistungsfähigkeit und vorhandene Symptome angepasst werden. Und vor allem: Bewegung ist kein Ersatz für eine krankheitsmodifizierende Therapie.

„Wir sind Versuchskarnickel, an denen völlig ungeniert mit ausrangierten Krebsmedikamenten herumexperimentiert wird.“

→ Behauptung ohne Beleg und eine sehr irreführende Darstellung. Dass manche Wirkstoffe auch in der Onkologie eingesetzt werden oder ursprünglich aus diesem Bereich stammen, macht sie nicht zu „ausrangierten Krebsmedikamenten“, mit denen man ungeniert an MS-Patienten experimentiert.

„… die wirkungslosen Wundermittelchen …“

→ Das halte ich für die gefährlichste Aussage. DMTs müssen MS nicht heilen, um wirksam zu sein. Ihr Ziel ist unter anderem, Schübe und entzündliche Krankheitsaktivität zu reduzieren und die Entwicklung von Behinderungen zu verlangsamen. „Heilt nicht“ und „ist wirkungslos“ sind zwei völlig unterschiedliche Aussagen.

„WENN ich jemandem ans Leder wollte, dann der geldgierigen & skrupellosen Pharma. Und eventuell ihren nicht minder skrupellosen Assistent*innen im weißen Kittel.“

→ Merkst du selbst, wie wenig sachlich das ist? Kritik an Pharmaunternehmen, Medikamentenpreisen oder Interessenkonflikten ist vollkommen legitim. Aber pauschal Ärzte und andere medizinische Fachkräfte als „skrupellos“ darzustellen, ist keine medizinische Argumentation.

Du kannst selbstverständlich schlechte Erfahrungen mit einer Therapie gemacht haben und Kesimpta für dich ablehnen. Das ist deine persönliche Entscheidung.

Was ich problematisch finde, ist, wenn aus dieser persönlichen Erfahrung allgemeine Aussagen über MS-Therapien abgeleitet werden – insbesondere gegenüber Menschen, die gerade erst diagnostiziert wurden. Aussagen wie „wirkungslos“, „Versuchskaninchen“ oder „ich würde gar kein Medikament empfehlen“ können bei Neudiagnostizierten den Eindruck erwecken, eine krankheitsmodifizierende Therapie sei grundsätzlich unnötig oder sogar schädlich.

Du kannst gegen Kesimpta sein. Du kannst Pharmaunternehmen kritisieren. Du kannst für mehr Bewegung bei MS werben. Aber dann sollte man persönliche Erfahrung, medizinische Fakten und persönliche Wertungen auch klar voneinander trennen.

Ich finde deine Beiträge in dieser Form jedenfalls nicht sachlich und halte insbesondere die pauschale Abwertung von MS-Therapien für unverantwortlich.

Ich bin gerade in einer anderen Zeitzone, Schlafenszeit ist bei mir noch nicht (ganz) :slight_smile: Mit wird das hier aber auch zu viel und verabschiede mich nun. Schaft gut!