Hallo zusammen
Ich schreibe selten hier im Forum, lese aber regelmäßig mit.
Jetzt brauche ich einmal Eure Meinung / bzw. Schwarmwissen.
Kurz zu mir:
MS seit 2004
EDSS 6-6,5
Rollstuhl /Rollator/ Orthesen
Diverse Medikamente durch…
Diese habe ich im großen und Ganzen gut vertragen…
Am besten (was Nebenwirkungen betrifft) bin ich tatsächlich mit Betaferon ( 3 x Woche) klargekommen. Allerdings gingen mir nach Jahren die Stellen zum spritzen aus.
Die MS ging langsam aber merklich in die SPMS über.
Also habe ich vier Jahre nichts (bis auf Fampyra und Sativex) genommen.
Nach der akuten Corona Zeit habe ich auf Anraten meiner MS Ambulanz mit Ocrevus begonnen.
Seitdem geht es mir schneller deutlich schlechter. Die Spastik in den Beinen hat deutlich zugenommen (mittlerweile mit Baclofen) und die rechte Hand (die vorher nie Probleme machte) entwickelt sich zu einem „Totalausfall“.
Die Neurologin der Ambulanz weiß es und begründet es - je nach Tagesform- wahlweise :
- Das Wetter
- Sie müssen sich mehr schonen und hinlegen
- Sie müssen mehr tun Physiotherapie und zu Hause
An Ocrevus könne es nicht liegen.
Ich bin es wirklich leid und habe Montag einen Termin
Ich habe das Gefühl das es mir mit meinen B Zellen deutlich besser ging.
Ocrevus wirkt auf mich momentan wie ein Motor für die MS.
Hat irgendjemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Gibt es hier jemanden der Ocrevus wieder abgesetzt hat?
Ich freue mich über eure Meinungen/ Erfahrungen zu dem Thema.
Dankeschön 
Unter Umständen kann es noch ganz schön dauern, bis ein neues effektives Medikament auf dem Markt ist. Wenn überhaupt. Und bei B-Zell-Depletion tickt die Uhr: Mit zunehmender Anwendungszeit steigt das Risiko für Nebenwirkungen in Form von Hypogammaglobulinämie und anderem.
Du entscheidest.