Weil das mein erster Beitrag im neuen Jahr ist, darf ich euch allen - apropos “zeitverzögert” -nachträglich ein frohes, neues Jahr wünschen!
Die Frage, die ich hier gleich stellen werde, richtet sich vor allem an diejenigen unter euch, die KEIN Immunsuppressivum konsumieren.
Kämpfen eure MS-bedingt hyperaktiven Immunsysteme ähnlich erbittert gegen einen Infekt, wenn ihr euch denn einen eingefangen habt, wie meines?
Bestes Beispiel für das eigenartige Phänomen, das ich versuche zu beschreiben, ist eine grassierende Grippewelle (wie jetzt gerade (u.a.) in Wien): Rundherum sind alle krank. Ich fühle auch, dass etwas nicht stimmt (auf MS-assoziierte “Beschwerden” wollen wir in diesem Zusammenhang nicht weiter eingehen):
Es fühlt sich an, als ob der Fieberthermometer sehr bald etwas Spektakuläres anzeigen würde: Aber weit gefehlt! 37,3 ist das höchste der Gefühle! Sämtliche “Symptome” sind nur sehr latent ausgeprägt. Schnupfen im Ansatz könnte man dazu sagen (irritierenderweise ohne verstopfte Nase und ohne lästiges Herumgerotzel). Alles fühlt sich merkwürdig schaumgebremst an, wie die Andeutung einer Verkühlung. Das einzig wirklich manifeste Symptom ist diese Appetitlosigkeit.
Wochenlang kann sich dieser fegefeurige Zustand teils erstrecken. Bis die Virenlast schließlich doch zu drückend wird, der Thermometer die erwartbaren 38° anzeigt und der Spuk nach einer weiteren Woche zu Ende geht.
Kann damit jemand etwas anfangen? Kennt von euch noch jemand dieses zögerliche Krankwerden?



