Ich persönlich will es auch nicht verteufeln und weiß, dass es meine eigene Angst ist, die das so gefährlich erscheinen lässt… Leider ist diese nicht rational. Bei uns an der Uni werden für Studien ja auch Liquoruntersuchungen (auch bei gesunden) ProbandInne gemacht (wir haben ein Center für Neuroscience), und die fallen nicht reihenweise um… sondern kommen sogar zum Follow-Up oder so… Kann also kein Weltuntergang sein…

aber ich konnte und kann mich einfach nicht überwinden :pensive: mir ist klar, dass es das beste gewesen wäre… aber ich weiß einfach nicht, wie… wie gesagt, beide Kliniken hier geben nicht mal 'ne Benzo davor, wenn man erklärt, dass man Angst hat… wenn ich mich doch dafür kurz sedieren lassen könnte, man.

Ich habe mehr Angst vor der LP als vor der Diagnose.

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Alles gut, ich bezog mich auch nicht auf Dich. Ich wollte wirklich nur darauf hinweisen, dass in manchen Fällen eine LP sehr wichtig sein kann und dann ggf. auch eilt.

Bei mir war sie auch etwas unangenehm, aber ich fand jeden Zahnarztbesuch schlimmer.

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Hi Mexicangirl,

mir wurde im Februar sogar unerbeten eine Tavor Schmelztablette spendiert. Hat mir ordentlich die Aufregung genommen und ich musste wieder mal feststellen, dass es tatsächlich nur ein kleiner Pieks und etwas drücken war.

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LOL! Genau das sagte ich zu der Ärztin, die damals die LP bei mir machte. “Was, schon fertig? Da ist ja jeder Zahnarztbesuch unangenehmer!” Ich denke, in den meisten Fällen ist es tatsächlich so. Aber wenn jemand eine totale Phobie davor hat, sollte man es natürlich lassen.

Die oben verlinkten, neuen Diagnosemöglichkeiten über Netzhautbildgebung, zum Teil in Verbindung mit Ermittlung der sNfL, können eine MS mindestens genauso sicher wie eine LP diagnostizieren, wenn nicht sogar noch sicherer. Und das sogar bereits vor Auftritt erster Symptome, erster Läsionen oder einer SNE. Unabhängig von MRT- und sonstigen Befunden. Ich empfehle wirklich, das verlinkte Youtube-Video der Charité MS-Wissenschaftlerin anzusehen! Sehr spannend und interessant. Vielleicht findet man ja mittlerweile schon Augenärzte, die diese neuartigen Untersuchungen durchführen? Die Forscherin stellt im Video jedenfalls im Detail vor, was und wie es zu machen ist.

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Dass per LP nicht bloß MS bestätigt oder ausgeschlossen werden kann/soll, ist richtig.

Trotzdem kann ich mich des Verdachts kaum erwehren, dass es den Neuros v.a. um eine verdichtete Indizienlage Richtung MS-Diagnose geht, die ihrer Ansicht nach mittlerweile wirklich Gold wert sein dürfte, in Anbetracht der vielen “tollen” (i.e. lukrativen) Produkte, die nur darauf warten, an den verzweifelten Neo-MSler gebracht zu werden…

Wie sonst wäre - darüberhinaus - die seltsame Junktimierung seitens des KH zu verstehen, VEP bzw. MRT nur unter der Bedingung durchzuführen, wenn sich der Patient auch mit einer LP einverstanden erklärte?

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Das lag wohl besonders daran, dass meine Krankenkasse ein Bett nur im falle der LP bezahlt hätte, weil nur diese die Notwendigkeit der Beobachtung indiziert :confused: MRT etc ist nicht invasiv und könne problemlos ambulant gemacht werden… Das war die Aussage.

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Ich schaue mir das morgen mal an :))!

MS ist eine Ausschlussdiagnose und ohne klare Indikation bzw. ggf. Diagnose wird sich die Krankenkasse querstellen, die Kosten für eine VEP zu übernehmen.
Die Ärzte haben nun mal keinen Bock auf Regressforderungen seitens der Kassen, was ich mittlerweile absolut verstehen kann.

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Bei mir kamen die VEP ziemlich am Anfang der Untersucherei.

  1. Augenhintergrund mit Spaltlampe (Augenarzt ambulant)

  2. Sehfeld (Augenarzt ambulant)

  3. Augeninnendruck (Augenarzt ambulant)

  4. MRT zum Ausschluss eines Tumors (Kreisklinik ambulant)

  5. Die VEP (Schachbrett) (Augenarzt ambulant)

Aufgrund der Ergebnisse hat dann der Augenarzt mit dem Verdacht MS den Termin zum neurologischen Konsil angestoßen, welches dann ca.4 Wochen später terminiert war.