Du könntest auch noch per Anwalt bei der Stelle anfragen wie die zu dieser vorgeworfenen Annahme kommen. Dann wird eh erstmal Ruhe einkehren, weil wenn es ums Geld geht schrecken erstmal gewisse Ämter zurück. Wie heisst es so schön, Angriff ist die Beste Verteidigung. Aber das geht auch an die Nerven, die müssen geschont bleiben, keine Empfehlung, Viel Erfolg…

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Der Anwalt bekommt so wie so Akteneinsicht, und weiß dann, wer der “Verursacher” ist…

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Das ist ja unglaublich! Ich kann nicht glauben, dass da überhaupt darauf eingegangen wurde. Fällt das nicht unter den Datenschutz? Die einzige Institution, die die Fahrerlaubnis in Frage stellen darf ist der Gesetzgeber bzw. der behandele Arzt. Bei Epilepsie muss zB. man min. 1 Jahr anfallsfrei sein um wieder fahren zu dürfen (in UK), bei MS ist dies m.E. nicht der Fall. Wie auch immer - hast du einen Verdacht, wer dich angeschwärzt hat? Wenn du die Kraft und Lust dazu hast, ev. kannst du Anzeige gegen Unbekannt stellen. In Deutschland gibt es ein Antidiskriminierungsgesetz.

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Vielleicht ist da jemand neidisch, dem selbst gerade wegen Trunkenheit, Alter und Fahrfehlern der Lappen entzogen wurde. Nun ist er sauer wenn andere noch fahren dürfen, die seiner Ansicht nach doch viel eingeschränkter sind!

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Das trifft hier nicht.
DISKRIMINIERUNG IST VERBOTEN | Antidiskriminierungsstelle des Bundes.

Kenne eine ähnliche Geschichte: Freunde, die als Fußgänger auf Festivals mit Cannabis gepackt wurden (ohne Drogentest) wurden auch von der Führerscheinstelle angeschrieben.

Ein gut formulierter Brief mit etwas Hilfe reichte um das abzuwehren - es gibt zu fast allem Fälle und Urteile.

Keiner kann aufgrund so einer Begebenheit auf Häufigkeit des Konsums schließen, noch darauf ob du das vom Straßenverkehr trennst usw.

Wegen Verleumdung auf Schadensersatz verklagen :sweat_smile:

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Ja, kann alles sein. Ich denke, die Neurologin kennt sie ja und hat ihr die Fahrtüchtigkeit bestätigt.
Vielleicht hat sich die Person über Sonnenblume geärgert.

Wahrscheinlich hat Sonnenblume ihr/ihm den Parkplatz weggenommen :joy:

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Sicher, so ein Schild ist Gold wert! :wink: :hearts:

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:pray::pray::pray::pray::tophat::four_leaf_clover::tophat::four_leaf_clover::tophat::four_leaf_clover:

Ich kenne ein paar Leute, bei denen durch die MS das Gehen uneleganter wurde.

Die haben sich dann T-shirts drucken lassen:

Ich bin nicht betrunken,
Ich hab MS

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@Sonnenblume64 das tut mir leid. Als ob wir mit der Krankheit alleine noch nicht genug gestraft wären…

Seit einigen Wochen mache ich mir zunehmend Gedanken, wie wir chronisch Kranken (mit teuren Medikamenten und/oder körperlichen Beeinträchtigungen) in die politische Zukunft blicken sollen/können, wenn nicht mal der deutsche Pass gegen feuchte Remigrationsträume zu reichen scheint.
Wie geht es euch damit?

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Remigrationsträume?

  • müsste ich dann nach Franken, wo mein Vater herkommt oder nach Oberschlesien, wo meine Mutter geboren ist?
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Vielleicht werden wir auch einfach “weg-euthanasiert”… Irgendeine Möglichkeit werden sie sicherlich finden “unwertes Leben auszulöschen” :wink:

für das Thema lohnt sich ja fast ein eigener Thread…

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Wobei das durchaus auch vorteilhaft sein kann, wo die Regierung sich mit Sterbehilfe doch so schwertut.

Das richtige Timing ist dann gefragt. :thinking: :smiley:

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:rofl: :rofl: :rofl: genau mein Humor

WTF… bis auf MS bin ich top in Schuss :laughing:

Ich musste bis zu den Großeltern die Staatsbürgerschaft nachweisen für den Kinderausweis… Ostpreußischer Nachname meiner Mutter… daher hab ich vermutlich auch die Steppengene.

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Ich kenne da einen Fall aus meinem MS Zentrum,

ein Mädchen macht dort gerade den Führerschein und da bereits bei der Anmeldung beim Straßenverkehrsamt die Krankheit vorlag, musste Sie ein Gutachten ablegen, dass sie keine Einschränkungen im Straßenverkehr hat.

Das war wohl teuer (rund 1000€), muss alle 2 Jahre wiederholt werden, dafür hat Sie im Falle des Falls keine Probleme mit Ihrem Versicherungsschutz.

Wenn die Krankheit erst danach Diagnostiziert wurde, ist das an sich ja freiwillig das zu melden. Ich bin jetzt 7 Jahre Unfallfrei. Weiß nicht wie sich das verhält, wenn man einen Unfall mit Personenschaden baut. An sich fällt die MS dort weiterhin für mich unter Datenschutz, solange nicht super offensichtlich eine Einschränkung der MS zum Unfall geführt hat. Man hat einen Schub zB kann nicht mal drei Schritte geradeaus gehen aber fährt dann Auto…

Wegen Medikamenten hab ich da noch gar nichts gehört, meine Ärztin sagt immer, ob ich nach der Tysabri Infusion Auto fahre hängt von meinem persönlichen Gefühl ab. Rechtlich habe ich mir da nichts vorzuwerfen.

Ich musste mal 6 Monate Rifampicin einnehmen aufgrund einer TBC erkrankung, da stand sogar damals im Beipackzettel, kann die Fahrtüchtigkeit einschränken. Abgesehen davon, dass der Spaß bei einem Urintest fälschlicherweise bei Opiaten angesprungen wäre. Ärztin meinte zu mir selbes Prinzip, kann, muss aber nicht, hängt von meinem persönlichen Empfinden ab, wenn ich sichtbar benommen bin und dann fahre, selber Schuld.

Hatte aber keinerlei NWs und auch keine Polizeikontrolle, obwohl spätestens beim Bluttest sich das Rätsel gelöst hätte.

Ich kann dazu nur sagen selbst unter medizinischem Cannabis darf man Auto fahren, sobald man eine Bescheinigung besitzt, dass es verschrieben wurde und man sich fahrtauglich fühlt, selbes gilt bei Antidepressiva und dem anspringen bei Amphetaminen.

Habe da jetzt kein Verständnis für die Führerscheinstelle.

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Ok da bin ich froh, dass ich dem Fahrlehrer nichts sagte - habe meinen erst seit letztem Jahr.

Mein erster Schub war eine SNE und bin nun regelmäßig bei Augenarzt. Hätte aber auch vor der SNE mit Brille fahren müssen, sorge einfach dafür, dass ich immer eine habe mit der ich optimal sehe. Sollte es mir schlecht gehen, dann fahre ich lieber nicht. Es gibt Bus/Taxi oder ich frage meinen Freund/ meine Mutter/eine Freundin etc.

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Handele auch so. Und ist bei mir ähnlich.

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