Unglaublich was es für fiese Menschen gibt.
Ich bekam Post von der Führerscheinstelle.

  • Wir erhielten aus ihrem Umfeld die Information, wonach sich Zweifel an Ihrer Fahrtüchtigkeit stellen.
    Es liegen gesundheitliche Bedenken vor ( Erkrankung an Multipler Sklerose, Einnahme von Medikamente). Nenne das Diskriminierung!
    Die Führerscheinstelle hat nun zu prüfen ….
    Unglaublich jeder Armleuchter kann einen Anzeigen und Storys verbreiten und wir MSler werden bestrafft. Also zum Hausarzt - Arztbrief erstellen lassen mit dem Vermerk- keine Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit durch Medikamente und Beipackzettel / den Ausschnitt vom Vumerity / keine Beeinträchtigung- nö reicht nicht - ab zum Neurologen umfangreiche Erklärung schreiben lassen / keine wiederholte Untersuchung erforderlich und warten ob ich den Führerschein behalten darf. Ich habe keinerlei Verkehrsdelikte und soll wegen Anschwärzer die nicht einmal mein MS-Medikament kennen bestraft werden - einfach den Führerschein abgeben - nö hab jetzt einen Anwalt. Hab Ihr soetwas schon erlebt? :thinking:Bekomme Akteneinsicht nur durch Anwalt - bei mir wären Namen geschwärzt- frech illegal
  • Wie findet Ihr das?
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Nicht cool. Überhaupt nicht cool. Zwischen sich ärgern, und dann so etwas tun besteht immer noch eine Grenze, die sich Moral nennt. Und… Nein.

Das hat, woah, derbe. Ich muss überlegen, wie ich es gesittet ausdrücken kann.

Alleine die Vorstellung, jemand würde mir aufgrund der MS sowas zuschustern. A) Nichts tun und weiterziehen(stets bevorzugt) B) genau so Übertreiben. Es gibt Angriffspunkte, aber das muss dein Neurologe nun klären. Problem sehe ich dabei jedoch woanders und das ist der Grad der Behinderung/Integrationsamt. Ich weiß nicht welchen du selbst hast, aber behalte es vorerst für dich wieso, weshalb, warum sollte er höher sein.

Klingt nach einer sehr unzufriedenen Rente mit Fernglas am Küchenfenster. Blockwache.

Der schlimmste Schuft im Ganzen Land ist der Denunziant.

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Hallo und guten Morgen Chys4mi,
Danke !

Anstand haben nicht alle Menschen.

Ja der Denunziant - die ehemalige Staatssicherheit der DDR wurde darauf getrimmt. Lebt hier auch in meinem Umgeld. Aber auch die sind das nicht - denke könnte eine Nachbarin sein die keinerlei Grenzen kennt. Der traue ich dieses erbärmliche Verhalten zu - aber der Anwalt der jetzt beauftragt wird - klärt mich auf und die Spekulation hört auf. Dauert bissel - aber dann pisse ich den Wadenpisser an!!! Dem Schreiben vom Neurologen ist nichts anzufechten, hoffe doch!
Gdb 30 ist für Grund-MS - und danach wird nicht gefragt. ( Einstufung )
Nee einfach verwerflich ist MS zu haben und angeblich Medikamenteneinnahme. Eine behandelte Krankheit ist quasi vllt besser zu kontrollieren - als eine unbehandelte Krankheit oder ? Eben vllt!!!
Aber als fieser Mensch wurde der oder die Person scheinbar geboren.
Meinen größten Feind würde ich mit „Respekt“ behandeln und wie Du es sagst mit „Moral“!
Ja ich bin eine schlimme MSlerin mit Medikamenten vollstopfende verkehrstüchtige Teilnehmerin. Die Vorstellung das mir meine Lebensqualität - meine Mobilität vom Lügner genommen wird - lässt Wut :rage: aufkommen und wenn ich gewinne bei der Führerscheinstelle - gehts vor Gericht und ich informiere Euch !!!
Zur Zeit traurige ……

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Deshalb lassen viele Menschen die Diagnose geheim - ich erzähle es nur den sehr nahe Stehenden. Auf keinen Fall würde ich den Nachbarn oder wem auch immer was erzählen. Ich fahre ja auch mein Kind zu Schule, fahre zu Arbeit.
Sowas geht gar nicht.

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Klar, du hast dich schon gewehrt, ist auch der erste Impuls. Aber meines Erachtens musst du gar nichts! Was ist das, dass irgendeine Person erzählt jemand habe MS, nimmt Medis usw. und dann hast du die Pflicht das Gegenteil zu beweisen?

Was hatte die Person für Beweise? Gar keine!
Sehe gerade, du bist schon zum Anwalt. Richtig so. Das Vorgehen klingt nicht Gesetzeskonform.

Die Führerscheinstelle wurde nicht von einer offiziellen Stellen informiert, d.h. sie hat eigentlich gar keine Kenntnis davon.

Hartmut oder Petra sind KEINE solche Stelle. Ja Stasi-Style ist das auf jeden Fall.

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Das geht leider schneller als man denkt. Man braucht sich nur einmal (versehentlich) bei offenem Fenster darüber unterhalten. Leider haben manche Menschen nichts besseres zu tun als den Nachbarn penibelst zuzuhören. Und schwubb weiß es die ganze Wohnsiedlung. Oder man erzählt es einer engen Kollegin und die verratscht sich leider „versehentlich“ damit auf einer Betriebsfeier… dann weiß es die nächste und die Dinge nehmen ihren Lauf. Man verliert soooo schnell die Kontrolle darüber.

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Wir ziehen gerade um, ich Versuche es schon nicht zu erzählen. Aber z.B. die Frau meines Bruders erzählt alles :expressionless: fröhlich weiter. Die wohnen zwar in einer anderen Stadt aber sowas nervt. Unglaublich, dass die Menschen es nicht verstehen.

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Ein naher Verwandter von mir hat es gefühlt ALLEN in der Nachbarschaft erzählt :disappointed_relieved: Er ist schon älter und versteht überhaupt nicht wieso ich das nicht möchte…

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Die Führerscheinstelle war vielleicht im früheren Osten so unterwegs. Im Westen finde ich solche Schreiben lächerlich.
Was ist die Führerscheinstelle rechtlich gesehen, nicht mal ein Ordnungsamt. Da sitzen nur Leute herum die Karteikarten stempeln. Rechtlich gibt es bei der Führerscheinstelle keine Befugnis auf eigene Faust Annahmen und selbst Briefe zu schreiben. Echt lächerlich.
Der Verfasser des Briefes könnte rechtlich belangt werden, aber so richtig heftig.

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Ja das ist echt bedauerlich. Ich würde sowas auch dumm nennen. :joy:

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Wenn ich mich zu sehr darüber aufrege, denke ich zur Beruhigung immer an all die Leute, die ihre Krankheit mittlerweile auf Instagram, YouTube und Co. veröffentlichen um Awareness zu schaffen. Aber die haben die Entscheidung wenigstens selbst getroffen :roll_eyes:

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Ja, natürlich. Darum geht es ja. Eine Erkrankung ist schon etwas intimes, vieles Menschen fehlt es einfach an nötiger Sensibilität. Meiner Verwandtschaft (in einem anderen Land) habe ich ich nur einer Tante was erzählt - wohlgemerkt sie hat die genaue Diagnose und alles! Erst vor kurzem schreibt mich mein Cousin - ihm wurde erzählt, ich hätte Cancer in terminal stage. :sleepy:

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Vielen lieben Dank :pray:
Ach ich hab öfters schon Beleidigungen und so erlebt - schüttel es ab - und setze mein Leben fort.
Aber MSler werden hier ja als gefährlich und unberechenbar dargestellt und noch noch noch …… dargestellt!

  • da ich Omi bin - fahre ich meine Enkelkinder und und - verantwortungsbewusst bin ich - aber voll ehrlich - ich gebe das zu - MS zu haben - das ist doch keine Straftat - ich stehe dazu - bin da mutig - wer denkt ich bin doof soll doch einen Bogen um mich machen. Na erzähle aber auch nicht jeden das ich MS habe - aber wenn ich darauf angesprochen werde - bin ich ehrlich. Wenn ich im Arbeitsleben stehe würde - klar nicht äußern- selbstverständlich- nichts sagen!!!
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Jeder ist selbstverantwortlich aufgrund seiner Fähigkeit und Tauglichkeit ein Fahrzeug, Maschinen oder der Gleichen zu führen. Gerade bei sehr starken Medikamenteneinnahmen die das führen eines Fahrzeuges oder oberes beeinflussen oder beeinträchtigen, gilt ein Fahrverbot. Das steht aber auch im Beipackzettel der Medis und der Arzt sollte den Patienten darauf hinweisen wenn der solche Medis rezeptiert.

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Na klar, wenn das Medikament die Fahrtüchtigkeit beeinflusst, dann fährt man nicht. Ansonsten aber ist bei MS kein Fahrverbot, wie bei einigen Erkrankungen.

Bei starken Herzkrankheiten oder auch anderen starken Beeinträchtigungen ist es untersagt am Strassenverkehr teilzunehmen, aber nagle mich nicht fest, bei einem starken Schub bei MS darf man natürlich auch nicht Autofahren. Aber die Ärzte müssen ihre Patienten aufklären.
Ich durfte nicht Autofahren solange ich durch meine Knie OP mit Krücken unterwegs war.
Das ist wohl ein sehr breites Thema.
Würde ich Autofahren und die Krücken liegen am Beifahrersitz, und die Polizei kontrolliert, gibt es ein Bussgeld.
Passiert ein Unfall, wird es komplizierter…

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Ich bin mir nicht sicher, ob ein Vergleich mit der Staatssicherheit hier so passend ist.

Ich weiß, dass wir uns gut mit einer Nachbarin verstanden haben (Ossi), nachdem indirekt herauskam, dass sie meinen Grad der Behinderung bearbeitet hatte.

Auf der anderen Seite habe ich auch erlebt, wie der Hausverwalter vor der Tür stand und sagte, dass der Ford dort weg müsse. Ich wusste, man hatte sich vor Jahren mit dem besten Freund über seinen kaputten Ford unterhalten (200 km Luftlinie). Das waren die Nachbarn über uns (Wessi).

Oder aber… Ich fuhr bis 2019 einen RS3 und hatte mich mit demselben Freund über das Leasing per Familienfirma unterhalten. Über das finanzielle Blabla habe ich allerdings nicht auf dem Balkon gesprochen (es war kalt). Kurze Zeit später meinte der Nachbar unter uns, ein wenig Grün hinter den Ohren, sich einen Benz zu leasen und hat sich damit gehörig in die Nesseln gesetzt. Zack, Schuldenfalle (Ossi).

Oder meine/unsere Haushaltshilfe, er kommt alle zwei Wochen mittwochs, wenn bei der Physiotherapie mehr oder weniger Krafttraining der Beine ansteht… Das zerreißt mir das linke Bein weiterhin. Gott sei Dank dachte ich mir, denn er hatte sich auch mal empört über andere Klienten, die den Pflegegrad ausnutzen. Er sieht keinen Bedarf und reinigt einen untervermieteten Teil des Hauses. Beiläufig erzählte er mir, dass er Protokolle zum Abgleich der Krankenkasse/PV schreiben muss… (Er Ossi, Kundin Wessi). - Puh.

Was ich jedenfalls sagen will ist: Lass die Leute reden, aber sie müssen nicht alles wissen. Das macht oft keinen Unterschied, außer Ärger/Stress. Damit fährt es sich vielfach leichter.

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Hätte den Vergleich nicht gezogen, wenn sie es selber nicht erwähnt hätte. Klar bescheuerte Leute gibt’s überall.

Eine Fahruntauglichkeit kann jedenfalls nicht auf hören sagen begründet werden.

Guten Morgen Marion,

echt krass und gleichzeitig beängstigend!

Da scheint wohl die Wiedervereinigung zu einem alten “IMlerin" noch nicht durchgedrungen zu sein. Oder das ist eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für langzeitarbeitslose "IMlerinnen”.
Kann mir schon vorstellen wie die Meldung an das Landratsamt formuliert war.

“Ein treuer Genosse hat mir zugetragen, das das Objekt " Marion alias Sonnenblume64” aus Block 2 hinsichtlich der Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeuges zu überprüfen. Der treue Genosse stützt seine Empfehlung auf eine dem Ministerium für Gesundheitswesen nicht gemeldete/bekannte Einnahme von kapitalistischen Medikamenten, die beim Ministerium nicht als kapitalistischer Medikamententest zur Beschaffung von Devisen angemeldet wurde. Ende der Mitteilung.

Das ist natürlich ein Spaß. Kann mir aber gut vorstellen das bei dem Ein oder Anderen “Wendeverlierer” immer noch das Bild von Erich in der Küche hängt und man sich die guten alten Zeiten herbeisehnt.

Bedauerlicherweise zeigen sich mittlerweile auch bei uns immer mehr Parallelen zur “damaligen Sozialdemokratie”…hier nur ein Beispiel… Neues Gesetz: Geheimdienst soll Bürger im privaten Umfeld anschwärzen dürfen (nachdenkseiten.de)

:fearful:

Das eigentlich schlimme ist, das Du jetzt proaktiv nachweisen musst, das Du keine Beeinträchtigungen hast. Ich frage mich da immer, was ist eigentlich aus dem versprochenen Bürokratieabbau geworden?!
Ich habe mal in der Fahrschule mal gelernt, das jeder selbst dafür verantwortlich ist, ob er sich nach der Einnahme von Medikamenten im Stande sieht ein Fahrzeug zu führen oder eine Maschine zu bedienen… krass ist, das das Amt hier tatsächlich reagiert.

Wenn das Schule macht, kann ich meine halbe Nachbarschaft anzeigen. Die nehmen alle irgendwelche “dubiose/verdächtige” Medikamente die sich ggf. auf die Fahrtauglichkeit auswirken (Schmerzmittel, Beruhigungsmittel, Antiallergika…).

Mannomann VG Snoopy

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Sehr gut. Bin froh, dass ich schon lange eine Rechtschutzversicherung habe. Wünsche dir, dass sich das lösen lässt und du den Führerschein behalten kannst!