Das ist sehr unangenehm, abhängig von der Länge des Bartes.
(Eigene Erfahrung)
Das ist sehr unangenehm, abhängig von der Länge des Bartes.
(Eigene Erfahrung)
Mein erstes Symptom war im Nachhinein Erschöpfung und Müdigkeit.
Erst hieß es depressive Erschöpfung, dann postdepressive Erschöpfung und danach wusste meine Ärztin auch nicht weiter.
Ich bin ständig erschöpft, habe seit 12 Jahren das Gefühl nicht ausgeschlafen zu haben.
Wie hat sich das damals angefühlt erholt zu sein, ausgeruht, voller Energie?
Ich weiß nur, dass ich in den Jahren nach meiner Ausbildung am Liebsten Frühdienst gemacht habe. Jeden Tag um 5.00 aufstehen, arbeiten, nachmittags und abends Termine. Wochenende? Kann ich durcharbeiten…
Für mich ist die Fatigue anstrengender als schlechtes Laufen. Ich bin oftmals soooo müde und dennoch funktioniere ich, wenn ich funktionieren muss.
Erzähle mal einem Kollegen, dass du am Nachmittag 2-3h im Bett liegst obwohl du nur 4h am Tag im Büro arbeitest. Schlafen kann ich nicht, nachmittags vielleicht noch mal eher als nachts, aber meist ruhe ich nur.
Trotz der Müdigkeit chronische Schlafstörungen (vielleicht zusätzlich durch die Wechseljahre?).
Und dann habe ich Phasen, da setze ich mir eine Fernwanderung in den Kopf, gehe weit über meine Grenzen, das Adrenalin puscht mich vorwärts und ich schaffe es - weil ich es soooo gerne will.
Auch wenn meine Familie von der Fatigue und allem weiß, ich zeige es nicht gerne.
Meine 85jährige Mutter verordnet mir manchmal eine Pause, wenn ich sie besuche und zu viel bei ihr in Haushalt und Garten mache und ich nehme sie gerne. Andererseits gibt es die Situationen wo meine Familie sich zu viele Sorgen macht, wenn sie diese Zustände erlebt.
Mir fällt es schwer diese Fatigue zu beschreiben, denn einerseits bin ich so erschöpft und andererseits funktioniere ich oftmals ganz gut (nur leider hapert das kognitive bei der Arbeit, auch auch die kognitive Seite frisst viel Energie, manchmal mehr als die praktische Seite).
Das hast du sehr gut beschrieben… Kann es fühlen… 
Mit Gehproblemen habe ich ebenfalls zu kämpfen (Fußheberschwäche, Knieluxation; alles links). Das Gehen (“Haatschen”) empfinde ich zwar als sehr mühsam, dennoch unterscheidet sich die Anstrengung, die sich aus dem “fehlerhaften” Gang ergibt, wesentlich(!) von den “Eindrücken”, die ich der “Fatigue” zuschreibe.
Typische “Fatigue” - will heißen: Was ICH darunter verstehe - ergibt sich gern im Zusammenhang mit “Information Overload”. Oder am Ende eines Arbeitstages. Oder - wieder ein komplett anderer Trigger - nach dem Duschen. “Todmüde” wirkt wie ein Understatement.
Ich denke, es ist wohl einfach so, dass wir alle unterschiedlich sensibel auf verschiedene Dinge reagieren. Deutungshoheit darüber, was “Fatigue” genau ist, wird wohl niemand für sich beanspruchen können, weil jeder etwas anderes als “besonders erschöpfend” wahrnimmt.
Das beschreibt es so gut…man schläft zwar aber dann wacht man noch erschöpfter auf als man abends ins Bett gegangen ist.
Das du zusätzlich Schlafprobleme hast, macht es natürlich noch übler, das tut mir Leid. Ich falle regelrecht ins Koma wenn ich mich ins Bett lege und wache selten auf.
Ich steh meist um 5e auf und geh in Vollzeit arbeiten mit pendeln (2x Home Office zum Glück). Ich hab gemerkt dass diese Erschöpfung manchmal ab dem mittag etwas besser wird. Bis dahin tut mir aber alles weh inklusive Halsschmerzen und dem Gefühl eine Grippe zu bekommen. Und das ist gerade jeden Tag so.
Wahrscheinlich ist es dann auch keine Fatique aber auf jeden Fall eine für mich einschränkende Erschöpfung. Meistens zwinge ich mich durch. Im Büro kann man schlecht ausruhen und das Privatleben mit seinen Verantwortungen muss ja auch noch irgendwie funktionieren…bin gespannt wie lange ich das noch so schaffe, habe aber auch noch keine Idee wo ich ansetzten könnte um mehr Pausen zu bekommen.
So richtig erklären kann man dieses Gefühl Außenstehenden auch oft nicht. Es gibt Tage wie heute, da belastet es mich extrem und ich muss mich für alles aufraffen…den nächsten Schritt im Job…sich ein Müsli zu schnippeln…jede Kleinigkeit wirkt wie eine riesen Aufgabe.
Ich bin Dauererschöpft, an guten Tagen nur extrem müde.
Und Schlafprobleme gehören leider dazu, erst Diagnose vor MS war ME/CFS. Jetzt heißt es MS mit stark ausgeprägter Fatigue.
Ich sehe das ähnlich wie du. Mein Gang ist wesentlich anstrengender als der eines normal Laufenden, da Teillähmungen vorhanden sind. Klar, daß mich das Gehen dann weitaus schneller erschöpft. Das würde ich nicht als Fatigue bezeichnen. Das ist, wie du auch sagst, eine Anstrengung, die sich aus dem fehlerhaften Gang ergibt, aber nicht Fatigue.
Das kenne ich nicht so. Ich kenne “nur” die “normale” Müdigkeit, die sich bei anstrengenden Tätigkeiten nach und nach aufbaut. Dann helfen bei mir angemessene Pausen, um die Kraft wieder aufzubauen.
Ob Fatigue mit Sensibilität zu tun hat? Weiß nicht, könnte sein. Die Deutsche Fatigue-Gesellschaft versucht mit ihrer Definition, zu beschreiben und genauer einzugrenzen. Ich vertraue denen mal, daß sie wissen, wovon sie schreiben. Weil mir selbst, wie schon beschrieben, der Fatigue-Begriff noch ziemlich unverständlich ist.
Ich beziehe mich noch einmal auf die Definition der Deutschen Fatigue-Gesellschaft. Danach tritt Fatigue unabhängig von Belastungen auf und Ruhe- und Schlafphasen bringen keine Erholung. Das trifft bei mir nicht zu. Nach dieser Definition (und das entspricht auch meinem Gefühl) habe ich keine Fatigue.
Ich bin zwar geschwächt durch die Gehbehinderung und die vielen Läsionen, aber Fatigue ist das nach der Definition der Deutschen Fatigue-Gesellschaft und meiner Meinung nach nicht.
wenn ich mich recht erinnere, hat @damncrazydude mal ein video von mai thinx eingesetzt und ebenso meine ich mich zu erinnern, dass dort unterschiede bei fatigue gut dargestellt wird.
hier nochmals, ohne langweilen zu wollen (sonst drüber weg und weiter scrollen):
MAITHINK X - Die Show
(ab 8:05 etwa)
und an @damncrazydude vielen dank, denn ich habe das video im eigenen interesse vielfach weitergereicht.
In dem Video wird neben der Fatigue auch auf post-exertionelle malaise verwiesen, also die unverhältnismäßige Erschöpfung nach nur kleinster Anstrengung… Also das was hier auch einige angesprochen haben.
ist wohl eher ein Symptom von Long/PostCovid, aber kann sicher auch bei MS auftreten. Ich kenn das auf jeden Fall auch,
also zum Einen diese Dauererschöpfung, die einfach nicht durch Schlaf etc wegzukriegen ist und keinen Auslöser (außer die MS) hat (fatigue).
Aber zum Anderen dass auch häufig kleinste Reize oder minimaler Kraftaufwand zur totalen Erschöpfung führt, also eher PEM 
Hallo Norea, danke für den Videotipp.
Auch habe ich noch etwas auf der Seite der Deutschen Fatigue-Gesellschaft herumgelesen. Sie schreiben dort etwas über Definition, Symptome, Ursachen und Behandlung. Das gefällt mir recht gut, da es gut verständlich geschrieben ist, kurz und gut strukturiert ist und so eine Übersicht über wesentliche Aspekte schnell möglich ist.