Wenn ich das so lese was ihr geschrieben habt, fällt mir eigentlich nur ein kolossaler Mangel an Empathie auf.
Und das ist wirklich zum brechen.
@Miky hat sicher recht wenn sie schreibt, dass das bestimmt viel freundlicher gemeint ist, als es sich anfühlt für Betroffene.
Ich glaube eine meiner ersten Erfahrungen nach der Diagnose war, dass die große Masse einfach gar keine Ahnung von MS hat, überfordert ist (wer ist das anfangs nicht?), vielleicht auch keine Lust auf „schlechte Vibes“ hat, und, und, und.
Ich kann das inzwischen ganz gut einschätzen, wo es überhaupt Sinn macht, etwas unterstützendes zu erwarten. Und in der Regel erwarte ich nichts.
Zudem, es stimmt ja. Ich war extrem erleichtert nach der MS Diagnose, ein Tumor im Kopf wäre auch möglich gewesen. Und das wäre lebensverkürzend.
