Vielen Dank für eure Antworten.
Scheinbar verstehen wir „Gesundheit“ unterschiedlich, insofern war meine Wortwahl „Gesunde“ nicht optimal. Wenn wir das Wort „gesund“ mal weglassen dann würde ich mein Dilemma gerne anhand eurer Zitate genauer erklären.
- Ihr beschreibt wie man trotz Krankheit glücklich sein kann:
- Konny beschreibt das Dilemma in einem Satz:
Es ist nicht nur eine Kunst “diese” Krankheit anzunehmen sondern es ist überhaupt eine Kunst irgendeine Krankheit anzunehmen.
- und MiaH trifft ins Schwarze:
- und das bringt mich zur zentralen Frage:
“Warum will ich meinen Mitmenschen bei der Bewältigung ihrer Gesundheitsprobleme überhaupt helfen? Wieso mische ich mich da überhaupt ein?”
Ganz einfach: Es sind engste Blutsverwandte, die sich mit dem Akzeptieren sehr schwer tun. Und ich hatte echt die Hoffnung, mit meinen Erfahrungen ihnen den Weg ein wenig zu vereinfachen.
Jetzt erkenne ich den Widerspruch: Die Absicht war gut – aber der Ansatz ist zum Scheitern verurteilt. Genau weil meine Erfahrungen nicht übertragbar sind, kann ich sie ihnen nicht geben. Ich kann es nur vorleben.
Es scheint, dass ich genau das jetzt lerne.