Wofür es sich lohnt, chronisch krank zu sein?
Na, für den Euro-Key natürlich!
Wobei mich der blöde Kloschüssel zunächst den Job kosten sollte. Und das kam so…
Als Inhaberin von 60 GdB wollte ich mir einen Behindertenpass ausstellen lassen. Wozu genau, weiß ich heute selbst nicht mehr so genau…
Im Zuge der Beantragung des Behindertenpasses kam es zu einer neuerlichen, amtsärztlichen Untersuchung, deren Ergebnis mir zu meiner großen Überraschung bescheinigte, dass es mir wesentlich(!) besser ginge als noch vor zehn Jahren, als ich erstmals mit 60 GdB eingestuft worden war.
Nicht so dieses Mal: Mit Tränen in den Augen schüttelte mir die diensthabende Neurologin die Hand: “Nur mehr 40 GdB! Ich freue mich ja so für Sie!”
Als mir einfiel, dass 40 GdB die erforderlichen 50 GdB um genau 10 Prozentpunkte verfehlte, um weiterhin in den Genuss des beruhigenden Kündigungsschutzes kommen zu können, bekam endlich auch ich feuchte Augen.
All das hatte sich - zu allem Überdruss - zu jener Zeit abgespielt, da wir alle uns wegen Corona in größter Aufregung befanden.
Es kam, wie es kommen musste: Sobald mein Arbeitgeber vom Wegfall des Kündigungsschutzes Wind bekam, war ich - hast du nicht gesehen - den Job los.
Und die Moral von der Geschicht?
Ein Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach 




werden.
Aber wird schon noch
