Ich werde 39, hab seit 2016 MS und wurde erst auf Widerruf (3 Jahre) dann auf Probe (3 Jahre) verbeamtet. Lebenszeitverbeamtung steht im September an (bis dahin habe ich eine Rechtsschutzversicherung). Es muss als überwiegend wahrscheinlich eingeschätzt werden, dass du bis zum Renteneintrittsalter arbeiten kannst. Hierfür hat sich bei mir die Amtsärztin eine Einschätzung bei meinem Neurologen eingeholt.
Grundsätzlich ist eine Verbeamtung also schon möglich. Ich weiß allerdings, dass die bei Lehrern und Polizisten sowieso strenger sind als - wie in meinem Fall - in der Verwaltung. Außerdem wird grundsätzlich auf Fehlzeiten geachtet, was in meinem Fall wirklich verschwindend gering war/ist.

Das ist so weit ich weiß nicht ganz richtig. Auf Probe wird man zum Amtsarzt geschickt, der deine voraussichtliche Dienstfähigkeit beurteilt. Sollten während der Probezeit Zweifel bestehen (neue Diagnosen, hohe Fehlzeiten etc.), kann eine erneute Beurteilung bei der Lebenszeitverbeamtung angeordnet werden. Anderenfalls behält aber die Beurteilung bei der Probezeitverbeamtung ihre Gültigkeit.