Und welchfes Medi hat Sanogi mal wieder vom Markt genommen um den Gewinn zu maximieren??? Lemtrada lößt grüßen….
Was ich bis jetzt gelesen habe, klingt sehr vielversprechend.
Ja, und ich freue mich schon drauf! Werde von der Uniklinik angerufen, sobald ich es nehmen kann.
Ich wäre da aber vorsichtig, wäre nicht das erste Medikament wo man erst nach der Zulassung das "volle Ausmaß " an Folgen sieht, bzw. Langzeiterfahrungen gesammelt werden.
Die Vergangenheit zeigt leider, daß viele “unschöne” oder auch schwere Langzeitfolgen nach der Zulassung raus kommen. Siehe Tysabri, da kam das Thema PML/ Zusammenhang JCV auch erst nach einigen Todesfällen raus, Gilenya schwerer Rebound kam auch erst deutlich später nach der Zulassung raus, Lemtrada schwere Folgen auch noch 10 Jahre später und dann nicht zu vergessen Zinbryta, gefühlt nach der Zulassung ein sehr gehyptes Medikament, aber nach einigen Todesfällen und schweren Leberschäden schnell wieder weltweit vom Markt genommen…
Es gab in der Vergangenheit häufiger Gespräche mit meinem Neuro was für mich bei einem positiven JCV Test kommen könnte und alle Medikamente die in dieser Zeit mal gefallen sind würde zumindest mein Arzt heute nicht mehr empfehlen nachdem mehr Daten und Erfahrungen vorliegen.
Ein neu zugelassenes Medikament kommt für mich daher nie in Frage
Ich wäre auch vorsichtig bei einem ganz neu zugelassenen Medikament, aber es kommt halt auch darauf an, welche Alternativen man hat.
Wenn es ohne nicht geht und die vorhandenen Medikamente für einen speziell nicht geeignet sind, z.B. wegen anderer vorhandener Erkrankungen oder nicht genügend Wirkung zeigen, hofft man auf das Neue, das verspricht zu passen.
Soweit ich weiss, ist es fuer PPMS zugelassen bzw. Gedacht. Es kommt eben immer darauf an, wir gross der Leidensdruck ist. Und irgendjemand muss ja damit anfangen. Es gibt ja auch viele Medikamente/Therapien die sich gut bewiesen haben. Positiv ist doch, dass wir Fortschritte machen.
Da ich gleich mit ovrevus einsteigen werde und man ja aus vielen Beiträgen entnehmen kann das die wenigsten MSler ihre Medikamente ein Leben lang nehmen können sondern immer wieder Wechsel notwendig, sinnvoll oder sogar unabdingbar werden bin ich erstmal froh über jedes neue Medikament das rauskommt weil es vielleicht irgendwann in der Zukunft mein Backupplan sein wird oder mein Weg zu weniger Schüben und Progression 
Sarah12 hat ja sehr ausführlich von den “Fortschritten” der letzten Jahre berichtet 
Für die, bei denen ein Medikament ohne spürbare Nebenwirkungen wirkt, ist es ein Fortschritt.
Für mich ist Ocrevus ein Fortschritt, da ich im Gegensatz zu vorher mit Tecfidera nicht nur keine Schübe, sondern auch keine langsame laufende Verschlechterung mehr habe.
Heute habe ich in der HAZ einen Artikel über Leqembi gelesen, das als das 1. Medikament gilt, mit dem nicht nur Symptome von Alzheimer im Frühstadium behandelt, sondern auch an den Ursachen angesetzt werden kann. Die Infusion bekommt man nur in spezialisierten Zentren und Kliniken, in Niedersachsen nur in Göttingen und ab Ende des Jahres an der MHH, da engmaschige Kontrollen nötig sind um schwere Nebenwirkungen, die in den Zulassungsstudien aufgetreten sind, zu verhindern.
Prof. Haghikia von der MHH hofft, durch Leqembi werde etwas ins Rollen kommen und die Therapie deutlich verbessern. Ein Beispiel dafür sei MS. Der Fortschritt seit der Entdeckung des ersten wirksamen Medikaments vor 30 Jahren sei enorm.
Das klingt a sehr erfreulich für Alzheimer kranke aber auch b ermutigend für uns MSler
Es soll als 1. Medikament zugelassen werden für SPMS ohne nachgewiesene Krankheitsaktivität.
Wenn es gegen die Progredienz wirken würde ohne schwerwiegende Nebenwirkungen wäre das ein Fortschritt.
Habe vor kurzem mal in verschiedenen Foren gelesen wie Leute vor 6-7 Jahren über orcrevus geschrieben haben und wie viele Zweifel und Skepsis da gegenüber dem Medikament war und wenn man dagegen heute meinungen liest ,ein Unterschied wie Tag und Nacht manchmal zeigt wirklich erst die zeit wie gut oder schlecht etwas ist 

Ja, vor allem auch, weil die Skeptiker/Kritiker oft die sind, die das betreffende Medikament gar nicht nehmen, sondern es grundsätzlich wegen möglicher Nebenwirkungen ablehnen.
Das Gleiche habe ich nach meiner Diagnose vor 9 Jahren in pharmakritischen MS Foren mit Tecfidera erlebt, wo ich vor verheerenden Schäden für mein Immunsystem gewarnt wurde.
Nach 4,5 Jahren Tec und fast 4 Jahren Ocrevus funktioniert es immer noch gut.
Ich denke MS ist permanentes russisch Roulette: nehme ich das Medikament oder hoffe ich mein Verlauf ist ohne günstig,nehme ich beim Schub Cortison oder hoffe ich es wird von alleine wieder alles gut , ernähre ich mich carnivore oder entzündungsarm ,glaube ich dem Neurologen oder denke ich der ist ne Handpuppe der Pharma Industrie?
Und jeder Irrtum kann schwere folgen für das eigene Leben haben ,deswegen ich hoffe jeder hat Erfolg mit seinem Weg aber meiner wird der enge Schulterschluss mit der modernen Medizin und konservativer Ernährung
Ich denke mal, das ist wie mit starken Zahnschmerzen. Ohne Zahnschmerzen ist es leicht, Schmerzmittel abzulehnen. Wenn die Schmerzen erst einmal da sind, ist man bereit alles zu schlucken was die Pharmaindustrie im Angebot hat 
Ganz so dramatisch sehe ich es nicht.
Ja, man muss Entscheidungen treffen, ohne sicher zu wissen, wie die sich auswirken. Da muss man sich halt danach entscheiden, was einem in seiner Situation am ehesten stimmig erscheint.
Wenn ich zunächst abwarte und kein Medikament nehme, bekomme ich womöglich eher einen Schub, aber in den meisten Fällen nicht gleich mit schwerwiegenden bleibenden Schäden.
Umgekehrt bekomme ich von einem Medikament unter ständiger Kontrolle wahrscheinlich nicht gleich schwerwiegende irreversible Nebenwirkungen. Wenn ich es nicht vertrage oder es nicht ausreichend wirkt, kann ich es absetzen und evtl. auf ein anderes wechseln.
Ansonsten ist es sowieso ratsam, sich einigermaßen gesund zu verhalten, unabhängig von der MS. Übertreiben muss man es meiner Meinung nach damit aber auch nicht unbedingt.
Ja vielleicht hast du Recht ,aber das ich nichtmal einen Monat nach einer plasmapharese wieder Nen schub habe auch wenn er sich nicht so schwer anfühlt weckt zumindest in mir die Befürchtung das ich mir jetzt gerade nicht so viele Fehlversuche leisten kann
wenn ich unter einem starken Basis Medikament stehe ,meine Krankheit etwas verstanden habe und sie zur Ruhe gekommen ist ,meine Ernährung gut genug eingestellt ist und mein Neurologe und ich ein gutes Verhältnis haben hoffe ich auch eure Gelassenheit zu erreichen ,
aktuell habe ich das Gefühl ich sollte lieber versuchen jetzt gute Entscheidungen zu treffen um es mir nicht für die Zukunft schwerer zu machen als nötig 
Jeder versucht, gute Entscheidungen zu treffen.
Wenn sich diese Entscheidungen anders auswirken, als du es dir vorstellst, hast du immerhin dein Möglichstes getan. Wie es mit anderen Entscheidungen gekommen, ob es anders wirklich besser gewesen wäre, weißt du dann sowieso nicht.
Ich wünsche dir alles Gute! Du triffst die für dich jetzt richtigen Entscheidungen.
So sehe ich das auch.
Wer nichts tut kann auch nichts falsch machen…
Es gibt einfach nicht den einen goldenen Weg der für uns alle passt.
Seit meiner Diagnose habe ich gelernt auf mein Gefühl zu hören. Und meine Neurologin hat nach meiner heftigen Spastik im linken Fuß gemeint, ich kenne meinen Körper am besten und soll es so machen wie es für mich passt ( ging um Schmerzmittel).
Sie kann mir Empfehlungen aussprechen, aber ich entscheide was ich mache.
Und wenn ich mich
entschieden habe, dann habe ich für das nächste Mal meine Erfahrung gesammelt.
