Sehr guter Artikel! Warum konnte ich den ohne Zeit-Abonnement komplett lesen? Bist du Abonnent und hast du den freigeben?
Mich bestätigt der Artikel darin, weiterhin alles selbst zu recherchieren.
Weil ich ein Abo habe und den Artikel verschenkt habe, da ich dachte, er interessiert hier vielleicht auch andere.
Herzlichen Dank!

Danke
oh schied ich nutze KI nicht für Diagnosen - nee das soll mal der gute alte Doktor machen.
Aber sehr interessant
Wie immer: Sehr spannender Artikel, liebe Tournesol. Herzlichen Dank!
Was ich von der Artikellektüre (Artikel-Lektüre😉) mitnehme:
-
Ja, man sollte kritisch sein bei dem, was KI “empfiehlt”. Immerhin neigt KI dazu, in bestätigungsheischender Art und Weise, zu “gefallen”, sprich: Etwas vorzuschlagen, das wir “ohnehin erwartet haben”: “Oft müde?” - “Ja, ganz genau!”
-
Dieselbe kritische Haltung, mit der wir KI begegnen sollten, gilt es an den Tag zu legen, wenn einE Neuro die neuesten MS-Therapien vorschlägt. Denn auch die Neuros wissen ganz genau, worauf wir anspringen und was bei uns am besten zieht (Stichwort: Drohrhetorik (Droh-Rhetorik): “Sonst: Rollstuhl!!!”)
Vielen Dank tournesol für das Teilen von diesem interessanten Artikel.
Noch ein interessanter Artikel. KI ist intellektuelle Inzucht.
“Immer mehr Inhalte im Internet werden von Künstlicher Intelligenz generiert. Wenn diese KI wiederum mit solchen, von KI erstellten Inhalten trainiert wird, entsteht eine Abwärtsspirale der Qualität. Die KI lernt von sich selbst und verliert dabei immer mehr an Präzision und Tiefe.”
“Experiment zeigt rapide Verschlechterung der Texte”
“Die Wissenschaftler simulierten diesen Effekt, indem sie Texte von der KI generieren ließen und diese Ergebnisse als Grundlage für weitere Inhalte nutzten – mit nur noch 10 Prozent menschlichem Zutun. Dieser Prozess wurde mehrfach wiederholt. Bereits nach fünf Durchläufen zeigte sich eine deutliche Verschlechterung der Textqualität. Nach zehn Iterationen waren die Texte nahezu unverständlich. Das Experiment verdeutlicht, wie schnell die Qualität von Inhalten abnimmt, wenn der menschliche Einfluss schwindet.”
"Der „Golden Retriever Effekt“ in der Bildgenerierung"
“Dieses Phänomen ähnelt dem sogenannten „Golden Retriever Effekt“ in der Bildgenerierung. Wenn eine KI beispielsweise mit 100 Bildern von Hunden trainiert wird und darauf basierend neue Bilder erstellt, verschwinden seltene Hunderassen zunehmend aus dem Ergebnis. Nach mehreren Iterationen sehen alle Hunde aus wie Golden Retriever. Die Vielfalt und die feinen Nuancen gehen verloren. Was bei Bildern noch offensichtlich ist, birgt bei der Generierung von Wissen und wissenschaftlichen Inhalten gravierende Risiken.”
"Die drohende Verdummung innerhalb weniger Jahre"
“Laut Prognosen könnte dieser Effekt bereits in den nächsten fünf bis acht Jahren spürbar werden – möglicherweise sogar schneller, wenn die Verbreitung von Künstlicher Intelligenz weiter rasant voranschreitet. Das gesammelte Wissen wird dann nicht mehr erneuert oder erweitert, sondern nur noch repliziert und verzerrt. Die Qualität des Wissens nimmt stetig ab. Anstatt intelligenter zu werden, droht die Menschheit, an ihrer eigenen Technologie zu verkümmern.”
Schrödingers Katze…
Ist ein bisschen wie mit den Taschenrechner, oder wenn man nur noch auf der Tastatur tippt und die Handschrift vernachlässigt…
Danke für’s Posten. Finde ich gut, daß du ein paar Abschnitte aus dem Artikel eingestellt hast, so daß man auch ohne Anklicken einen ersten Eindruck vom Artikel bekommt.
Schwierig, aber dortbei unterscheidet sich die Nutzung von User A und User B. Schon wenn ich das hier lese:
"…Hier sind die häufigsten Ursachen, unterteilt in verschiedene Kategorien:
- Psychische Faktoren
- Körperliche & medizinische Ursachen
- Lebensstil & Umwelt
[…]…"
Ich bin 35 und trotzdem neugierig genug, d.h. dort wäre ich schon abgebogen und hätte alle drei Sachen durchgekaut. Dazu kommt aber auch “Thinking”, oder andere Faktoren… Wieso grenzt es dort nicht näher ein durch entsprechende weitere Fragen? Wieso tut’s das bei mir?
Spannend zu dem Thema finde ich folgendes:
Algorithmen, das war früher der Sammelbegriff für KI. ChatGPT hat’s nur greifbar gemacht und wer weiß, vllt lauscht das Handy, Jagd alles durch KIHust Algorithmenhust uvw. Nicht drüber nachdenken sonst wird man paranoid. Im Endeffekt soll es hilfreich sein, dabei ist egal ob LLM oder Alladin bei BlackRock und nun wird alles unter “es verblödet”… Wie lang gehen “gute Tiktoks”? Das war schon vor LLMs. Instagram, Facebook, uvw. Selbes Schema. Aber zu sagen LLMs seien nun die Sau die durchs Dorf getrieben werden muss? Weiß ich nicht. Schwieriges Thema und zu kurz gedacht. Letztlich sollte ehr überlegt werden wieso wir so “Dopamin süchtig” geworden sind und die Aufmerksamkeitsspanne eingebrochen ist und daran ist nicht die KI schuld…
Sagen wir mal so, ich bin Jahrgang 76 , und ich hatte eine super Kindheit ohne Handy, Fernsehen und Internet.
Ich habe bei Freunden an der Haustür geklingelt und wir haben draussen gespielt. Wenn die Laternen angingen musste ich nach Hause 
Positiv im Zeit Artikel ist schon mal die ausgewogene Sichtweise zum Trend zur digitalen Selbstdiagnose. Das Problem mit „Confirmation Bias“ und die Tendenz mancher Modelle zur unkritischen Bestätigung von Vermutungen sind aber bekannt. Zu schreiben, dass „KI kein Ersatz für Fachpersonal“ sei, ist schon fast eine Floskel…
Eine gute Gegenmeinung war der Leserkommentar, „…dass KI-Systeme wie Hautkrebsscans bereits Leistungen erbringen, die „kein Arzt“ in dieser Form leisten kann.“
Will heißen, dass KI in manchen Bereichen weniger Konkurrenz, sondern zur Unterstützung dienen kann.
In dem Kontext veranschaulicht z.B. der TED Vortrag von Eric Topol „Can AI bring this ‘human’ back to healthcare?" dass KI dem Arzt bei der Diagnose die Analyse von Scans oder Datenmengen abnehmen kann damit dieser auch mehr Zeit für das Patientengespräch hat.
Und irgendwo stimmen der Zeit Artikel und der Vortrag überein zu behaupten, dass „informierte Patienten und KI zusammen besser sind als ein Arzt allein“…
Hm… Es ist wirklich ein schwieriges Thema, vorallem jetzt mit OpenClaw/Moltbot/Clawbot. Dabei ist meine größte Angst der unbemerkten Verbreitungbund der Ersteller hat selbst gesagt das es mit der Hilfe von KI erstellt wurde, bzw LLMs. Hat was von meinem Use-Case, wenn ich auch ganz stark vermute das sie sich in zwei Sachen gleichen: Die Grundidee entspringt einem Menschen. Und so ähnlich sehe ich es auch beim Einsatz von KI. Es ist nicht die KI selbst die gefährlich ist, sondern der Mensch dahinter. Ich verwende keinerlei OpenClaw…
Und das mit der “immer andere Ausgabe”… Weiß ich auch nicht. Klar, beim Gröbsten bekommst du immer eine andere Antwort. Andererseits, es gibt auch keinen wirklichen Unterschied zum Alltäglichen und das ist ein anderes Thema.(Bestes Beispiel hierfür ist der Film “Catch me If you can” der es klar aufzeigt)
Es gibt aber auch die Möglichkeit immer die selbe Ausgabe zu erhalten und dabei kommt’s auf einige Faktoren an. Ich habe z.B. zwei Prompts die fortwährend ihren Einsatz bei Gemini haben.(Tokenbudget, anderes CSV Handling) Das mit einer Excel Tabelle zu erstellen ist mir auch zu Doof.(…wobei es wäre eine super Idee für ein Overlay in meinem Use-Case… Zack, wieder Idee, Menschen gemacht, GPT/Claude darf ran…)
Und ehrlich gesagt, ich hatte auch schon überlegt hier ein Thread zu erstellen bzgl meinem Use-Case in dem “nicht öffentlichen Teil”. Mir macht es zur Zeit großen Spaß dabei zuzuschauen wie sich Werte verbessern durch einen selbstlernenden Algorithmus und ich hatte auch schon überlegt das “volle HMM” zu fahren, nicht nur neben dem Bayeianischen das “HMM Light”. Andererseits ziehe ich erst nächste Woche Samstag das nächste Register was zur Zeit in einem “Shadow” läuft(auch selbstlernenden). Das alles ist mit Hilfe von LLMs entstanden, beruht aber auf dem eigenen Verständnis+Kreativität. Eigentlich ist es insgesamt etwas bei dem man schon weiß das einem Einzelnen etwas gelingen kann das bislang großen Hürden unterlegen war, oder Jahrzehnten alles mögliche zu studieren oder sich den Feierabend damit zu ruinieren.
Achja, und was mich vom vollen HMM-Stack abhält: Es läuft auf einem Handy und eamit kann es gekocht werden… Und wirklich auch jedes LLM warnt vor derartigen Einsatz. Das glaubt man dann schon.
So, ich bin Zuhause.
Aus der gleichen Quelle eine Erfolgsgeschichte(?) von Dr. ChatGPT. Er fand das passende Medikament, eine Diagnose hat der Patient immer noch nicht.
Die Leidensgeschichte (incl. Happy End) von “Michael Hellmich” wirkt - ich kann mir nicht helfen - erfunden. Und das nicht besonders gut.
Der Text wird doch nicht etwa selbst ein KI-Produkt sein? 
Trotzdem danke für den Artikel 
Ja, sie klingt nicht so richtig glaubhaft, aber es ist noch nicht der 1. April.
Hier schreiben auch öfter Leute mit einer langen Leidensgeschichte ähnlicher Symptome, für die kein Arzt eine Lösung findet, diesen Teil der Geschichte glaube ich ohne weiteres.
Eine Diagnose hat der Patient immer noch nicht. Wahrscheinlich ist man froh, dass die Symptome weg sind, aber ich fände es doch unbefriedigend, so gar nicht zu wissen, was ich habe und warum das Medikament wirkt. Auch, da man nicht nachvollziehen kann, wie die KI auf dieses Medikament gekommen ist, das normalerweise für andere Krankheitsgeschehen eingesetzt wird. Da bliebe bei mir immer eine gewisse Unsicherheit.
Im Vergleich zu MS Medikamenten ist das Medikament ja nicht so teuer. Ob es auch bei anderen wirkt, die hier über Symptome wie Schwindel und starke Erschöpfung berichten? Sie könnten eine KI befragen.
Vor der Zeit von KI wäre eine ähnliche Leidensgeschichte, bei der die Eltern an den Ärzten vorbei eigenständig eine erschwingliche Therapie finden Material für einen Hollywood Film.
Dieser basierte auf einen entsprechenden Dokumentarfilm den der Regisseur nur noch dramaturgisch anreichern mußte.
Heute werden ähnliche Situationen wohl nur noch von Zeit Journalisten erwähnt, weil sie Material für ein bestimmtes Thema suchen.
Das gibt einem regelrecht den Eindruck, dass eigenständiges Arbeiten im Internet zur Erhaltung der Gesundheit bereits derartig verankert ist in der Gesellschaft, dass man nicht mehr wahrnimmt, wenn damit ggf. (medizinische) Fortschritte erzählt werden.
Vielleicht findet man ja eines Tages auch für andere neurologisch degenerative Krankheiten eine einfache Therapie, wie bei X-ALS mit einem Öl, die 300-400€ im Monat gekostet hat und eine gute verlaufsmodifizierende Wirkung gezeigt hat.