Hei
In meiner Beziehung ist das Thema Kinder ganz präsent
Ich würde mir mit meinem zukünftigen Mann so sehr ein Kind wünschen :frowning:
Nun bin ich aber schon echt alt , glaube nichtmal , dass es noch klappt
Mein Umfeld ist sich aber sicher , dass man mit MS lieber kein Kind haben sollte
Hattet ihr eine gute Schwangerschaft ?
Ging es euch danach auch weiter gut ?
Ich finde irgendwie , dass das Schicksal Ms zu haben ja nicht automatisch entscheidet , dass man es nicht wert ist Mama zu sein ….
Ich fühle mich echt schlecht diesen Wunsch zu äußern , es wird oftmals als egoistisch abgetan

Wie geht man mit den Sorgen um , dass die Krankheit vielleicht schlechter werden könnte ??
Ist das Risiko einfach zu groß ???

Aber Vollzeit arbeiten und alles machen wie normale Menschen das geht - aber bloß nicht Mama werden ….

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Alles Gute für euch. Natürlich ist das eine Entscheidung, die du in erster Linie und in zweiter Linie, du mit deinem Partner treffen solltest.
Die MS ist da erstmal egal.
Wollt ihr beide, jeder als eigenen Wunsch, ein Kind? Ja… Check
Würdest du auch alleine das Kind weiter großziehen können, abgesichert, Oma Kreis? … Ja Check
Ist dein Partner bereit, bei Bedarf, in die Care Arbeit zu zwitschen, zu 100℅ ? Ja… Check
Bist du bereit, deine Medikamente abzusetzen und ggf die bleibenden Verschlechterungen auch für den Kinderwunsch in Kauf zu nehmen? Ja… Check

Es ist dein Leben, lebe es so frei und mutig und aus der Fülle wie möglich. :innocent::kissing_heart:

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Ich finde dem kann man nichts hinzufügen.
Es geht niemanden außer den werdenden Eltern etwas an, diese Entscheidung zu treffen.
Und wie das Leben dann für alle, auch das Kind spielt, kann keiner sagen.
Viel Glück für euch :four_leaf_clover:

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Mach doch einfach was dich glücklich macht , wichtig wäre aus meiner Sicht aber das dein Partner Willens und in der Lage ist dem Kind auch alleine gerecht zu werden falls sich doch mal alles schnell und massiv verschlechtert mit der MS und du nicht mehr so kannst wie du willst ,wenn ihr das beide als gegeben anseht dann solltet ihr anfangen Babys zu machen :blush::pray:t2:

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Mein Sohn wird bald 4 Jahre und während der Schwangerschaft und danach ist alles gut gegangen. Ich war 37 Jahre als ich ihn bekommen habe und war in dem Geburtsvorbereitungskurs nicht die Älteste (Durchschnittsalter war etwa 34 Jahre und es waren alles Erstgebärende).
Meine Diagnose hab ich zwar erst mit 39 Jahren bekommen, allerdings bestand schon seit vielen Jahren der Verdacht. Und ich könnte mir ein Leben ohne meinen Kleinen nicht vorstellen. Ich lebe so gesund wie ich kann und bin der Meinung MS ist definitiv kein Ausschlusskriterium für das Mamasein :+1:
Eine Bekannte mit MS hat 3 Kinder und auch bei ihr ist alles gut gegangen, hat die Schwangerschaft gut von ihrem Neurologen begleiten lassen.
Ich wünsche dir alles Liebe und Gute :four_leaf_clover:

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Lieben Dank für eure herzlichen Antworten
Glaube wir müssen noch einiges klären
Der Wunsch wäre bei mir etwas präsenter als bei meinem Mann , aber er würde es sich auch wünschen wenn ich es mir auch so wünsche
Aber die Krankheit schwingt immer irgendwie mit und die Sorge , dass die Kräfte nicht ausreichen würden :frowning:

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Wie viel Kraft du zur Verfügung hast, kannst nur du selbst einschätzen. Die braucht man natürlich immer für so ein kleinen Fratz. (Die Schwangerschaft und Geburt waren bei mir, wie bei Frauen ohne MS, Kraft braucht man eher, wenn das Baby da ist, aber für mich lohnt sich jede Sekunde meiner Kraft :blush:)

Im Bezug auf die MS würde ich vermutlich mit einbeziehen, wie sehr du bereits beeinträchtigt bist, wie sich die Schübe in den vergangenen Jahren “verhalten” haben, ob und wie sehr eine Remission in der Vergangenheit stattgefunden hat und wie sich die MS bei dir psychisch auswirkt.

Das ist sicher sinnvoll mit deinem Partner und ggf mit deinem Neorologen zu sprechen und könnte deine Bedenken vielleicht zerstreuen.
Generell spricht weder die 40 noch die MS gegen ein Baby, aber es hängt auf jeden Fall von der individuellen Lebenssituation ab.

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Meine Ms ist absolut stabil
Ich arbeite Vollzeit und merke natürlich, dass ich eine Krankheit habe , have aber keine Ausfälle dadurch - bin nur öfters krank was Infekte angeht , etwas mehr müde , aber sonst ? Bisher noch nix gravierendes
Eierstöcke absolut intakt und noch in Funktion :slight_smile:
Aber ich glaube , das würde mich nicht daran hindern, eher die bösen Stimmen im Umfeld „
Wie kannst du nur „ ……
Ich fühle mich dadurch weniger wert als „ gesunde „ Menschen

Habe einfach so lange auf diesen Mann gewartet , nun ist er da , hätte ihn auch gerne eher getroffen aber mit ihm will ich durchs Leben gehen , für immer

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Den Scheiß lass dir bloß nicht einreden!

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Menschen, die andere negativ beurteilen, haben meist eigene Dämonen mit denen sie sich nicht auseinandersetzen (wollen) :woman_shrugging:

Ich würde mich von diesen Menschen distanzieren.

Wichtig ist was du und dein Partner möchtet. Und wenn ihr euch für eine Schwangerschaft entscheidet ärztlich gut begleiten lassen. Dann ist alles fein.

Ich gehe davon aus, dass die bösen Stimmen im Umfeld weder medizinisch qualifiziert noch selbst Betroffenen sind. Also hör auf deine eigene Stimme 🫶

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Warum sind dir solche Stimmen so wichtig, wenn es um so was Intimes zwischen dir und deinem Partner geht? Sind es wirklich diese Argumente oder vielleicht doch eher die eigene Unsicherheit, die dich zögern lassen. Du musst weder dein Umfeld, noch ein Forum fragen, ob ihr zusammen diesen Schritt gehen wollt.

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Ich kann deinen Kinderwunsch sehr gut verstehen, den hatte ich auch. Ich wollte die Erfahrung von Schwangerschaft, Geburt und dem Leben mit Kind als Familie machen.
Ob du ihn zusammen mit deinem Partner umsetzen willst, könnt nur Ihr entscheiden, denn Ihr lebt mit eurer Entscheidung, egal wie sie ausfällt.

Wenn von vorneherein Einschränkungen durch eine Krankheit bestehen, würde ich nicht nur darüber nachdenken, welche Auswirkungen Schwanger- und Mutterschaft auf mich und meine Krankheit haben könnten, sondern umgekehrt auch, ob und welche Auswirkungen meine Krankheit auf das Kind haben kann.
Kann ich mit meinen Einschränkungen dem Kind gerecht werden?

Bei später Mutterschaft finde ich es schade für das Kind, wenn es voraussichtlich ein Einzelkind bleiben wird. Ich wollte als selber Einzelkind auf keinen Fall nur ein Kind haben.

Ich wünsche euch alles Gute, dass Ihr mit eurer Entscheidung gut leben könnt und sich eure Wünsche erfüllen.

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Wie immer. Die Frauen wollen, Männer hingegen nicht so :slight_smile:

Ich gebe auch mal meine Meinung dazu: Mit der Erkrankung MS würde ICH nie ein Kind haben wollen. Bin der Meinung, dass das Kind, wenn die Mutter doch irgendwann mal eingeschränkt ist, unter Umständen nicht so frei, unbekümmert und locker aufwächst. Man weiß nie, wie sich die Erkrankung weiterentwickelt und wie Beziehungen dann doch entgleisen können.

Aus Liebe zum Kind käme das für mich nicht in Frage.

Und bei den Einwänden hier: Gibt es im Umkreis evtl ne Oma, die dann mal das Kind nehmen kann oder unterstützen? Na, ich weiß nicht… In erster Linie muss man sich selbst im Stande sehen, das Kind mit Stärke in allen Lebensbereichen erziehen zu können.

Aber das ist halt meine Meinung!

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So ne Oma odern Opa ist ja auch ohne Krankheit ein sehr positiver Aspekt.
Na, ich weiß das schon !!

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Sicherlich! Aber von vornherein, das mit einzubeziehen, halte es für nicht so sinnvoll.

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Meine Meinung: Mutter und Vater ja und ein “ganzes Dorf” soziales Umfeld ist förderlich!
Auch wenn es mal schwere Stunden mit den Eltern gibt, ist es nicht schlecht weitere Vertrauenspersonen greifbar zu haben, die einen mit durchs Leben geleiten, Rat geben, abpuffern oder anpacken.
Ich meine, dass die Kinder keine Scheu haben sollten auf andere Bezugspersonen zuzugehen.

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Da kam die Schwiegertochter und fragte tatsächlich, wie viele Stunden pro Woche ich für das Enkelkind zur Verfügung stellen würde.
Da erlaubte ich mir dann schon darauf hinzuweisen, dass es ihr und unsres Sohnes Wunschkind sei und wir eigentlich unsere “Aufzucht” erfolgreich abgeschlossen hätten.
Nichts desto trotz sind wir natürlich gern dabei das Aufwachsen zu Begleiten, aber nicht ninetofive oder nach fixem Stundenplan.

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:rofl:

Glückwunsch :hatching_chick:

Und was ist wenn es das eigene Umfeld ist ? Familie ? :frowning:

Und zwecks Krankheit und Kinder kommt dann sowieso immer wieder das Gegenargument ; kann auch morgen ausrutschen mit das Genick brechen und auch im
Rolli landen
Ich will dieser schei**** einfach nicht so viel Raum
Geben
Und klar fragt man dann andere erkrankte, wie sie ihre Schwangerschaft erlebt haben und auch, ob es der ein oder andere sogar bereut

Abgesehen davon , icu denke sowieso nicht unbedingt , dass es noch klappen könnte

Habe mich nur immer als Mama gesehen ( schon immer von 1 Kind , habe eine Schwester und fand diese Eifersüchteleien immer fürchterlich )
Und sehe mich jetzt durch die Krankheit in meiner Entscheidung vorbestimmt

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