Nein, es war der Versuch darauf hinzuweisen, das selbst ich nicht mit 100%tiger Sicherheit sagen kann ob mir ein Medikament helfen würde, genausowenig wie Du oder irgendwer anderes das kann…

Es gibt keine Evidenz, also würde ich mich freuen, wenn nicht immer so getan werden würde als wenn es klar wäre, dass Medis helfen und unabdingbar sind.

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Die Daddlerin hat mit ihren Überlegungen zum Durchschnittswert das Problem ganz gut umrissen: Bei manchen wirkt’s, bei anderen überhaupt nicht. Erfolgsquote: 50%…

Ich denk mir halt: Antibiotikum wirkt immer (sofern bakteriell verursachter Infekt bzw. keine einschlägigen Allergien beim PatienteN), nicht bloß bei der Hälfte der Anwender*innen…

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Nun, es ist doch eine Tatsache, dass die Placebowirkung mit ~30% angenommen wird.

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Meine Aussage war eine allgemeine Formulierung und richtet sich an alle. Sie gilt auch für mich. Du kannst das auf dich beziehen, musst es aber nicht.

@tournesol entschuldige wenn das falsch oder übergriffig rüberkam - war nicht meine Intention…

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Was wollt Ihr eigentlich?

Wenn ich ein MS Medikament genommen habe und damit keine Schübe, aber eine laufende langsame Verschlechterung habe, es absetze, nach einem halben Jahr einen Schub, danach ein neues Medikament und damit seit 4 Jahren weder Schübe noch weitere spürbare Verschlechterung, soll ich davon ausgehen, dass das nur auf einer Placebowirkung beruht?

echt nicht böse gemeint, aber wenn Du so tust, als wenn bei einer klaren Frage danach, ob man eine Therapie weiterführen, absetzen oder ändern sollte, es nicht gestattet ist, auf die fehlende Evidenz einer Behandlung hinzuweisen.

Vor Allem wenn Du von Anfang an zum Ausdruck bringst, dass Du genau dafür kein Verständnis hast, musst Du Dich über einen gewissen Gegenwind nichjt wundern, finde ich…

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BSE hört sich nicht so sexy an wie Breakdance :joy:
Könnte aber auch passen…
Jetzt habe ich Bilder im Kopf… :nerd_face:

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Wem sagst du das… :wink:

Unter uns: Nur wengam Gangbild, zieh ich mir kein Tysabri rein :wink:

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Na hoffentlich hat das keiner gelesen… :face_with_raised_eyebrow::rofl:

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Das mit BSE oder das mit Tysabri? :stuck_out_tongue_winking_eye:

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:rofl: wir werden sehen…

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Warum eigentlich “Basistherapie”? Seit wann firmiert Tysabri unter “Basistherapie”?

hmm… gute Frage, aber ich kenne das so, so lange es keine Eskalationstherapie ist, ist es BT…

Als sogenannte „Eskalationstherapien“ wurden jene Substanzen definiert bei denen eine höhere Wirksamkeit aber auch ein höheres Risiko für das Auftreten schwerwiegender Nebenwirkungen besteht, oder aber bis dato nicht ausgeschlossen werden kann. Deshalb kommen diese Substanzen erst zum Einsatz, wenn weniger riskante Möglichkeiten ausgeschöpft sind.

Natalizumab (Tysabri®)

Fingolimod (Gilenya®)

Alemtuzumab (Lemtrada®)

Ocrelizumab (Ocrevus®)

Siponimod (Mayzent®)

Ozanimod (Zeposia®)

Schreibt die Multiple Sklerose Gesellschaft Wien

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Ok ist ja nur mein gefährliches Halbwissen, aber ist Tysabri da nicht ein Sonderfall (eine BT die eingesetzt wird wenn andere BTs nicht die gewünschte Wirkung zeigen)?

Naja andererseits wird schon stimmen, wenn eine MS Seite das so auflistet :wink:

Auch nur Halbwissen (bin kein Profi, nicht mal Anwender :wink: )

Aber wenn eine BT keine/unzureichende/nicht gewünschte Wirkung zeigt, geht man den nächsten Schritt.
Ich würd das schon als Eskalation bezeichnen. (bin aber kein Germanist o.ä.)

“der jeweiligen Notwendigkeit angepasste allmähliche Steigerung, Verschärfung,”

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Heutzutage wird die Unterscheidung zwischen BT und ET oft nicht mehr gemacht, sondern mit Hit hart and early fängt man gleich mit einer Therapie an, die früher als Eskalationstherapie galt.

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Klingt nachvollziehbar.