Mein Psychiarer harr mich aufgezogen als ich zu ich zu ihm kam… Die MS hat mir aud de Kopf geschlagen… ich schaff nix mehr.
Er schaute mich an und meinte was haben sie denn heute gemacht?
Och ich bin schnell hier hin und dorthin geflizt, hab dies und das erledigt… dann grinste er immer breiter…
Und wann fangen Sie an zu arbeiten?

Klar wir sind toll im Planen sämtlicher Aktivitäten…. Und dann sind dann enttäuscht wenn die Todoliste nicht kleiner wird….

Wie wärs mal mit stolz sein auf das was wir geschafft.

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Ja, richtig so! Ich habe heute wasche gewaschen, aufgehangen, Spülmaschine eingeräumt, Müll gemacht und 4 Stunden arbeiten, das ist viel für mich, und ich habe es geschafft! :smile:

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… Wow, das ist sehr viel…
Ich habe heute gearbeitet,…
mein Mann hat heute: Wäsche gewaschen und aufgehängt, Spülmaschine ausgeräumt, Müll gemacht und selber 3 Std gearbeitet und ich habe es geschafft, es auszuhalten, bis er alle seine Hausarbeit fertig hatte.!
:rofl::partying_face::grin::woman_shrugging::pray::muscle:
Ich habe dann nur noch gekocht und jetzt muss ich es wieder aushalten, bis er die Küche aufräumt. :star_struck:. Deshalb bin ich am Handy und tue so, als ob ich voll die Ruhe weg hätte…

@Briga pass gut auf dich suf. :kissing_heart:

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Ich war heute sehr stolz.
Nachdem endlich das Eis weg ist, habe ich meine steifen Beinchen überredet und bin zu zwei Terminen und hab alles gut geschafft.

Das bleibt jetzt die ganze Woche so, ist viel liegen geblieben.
Und ich bin so glücklich, das heute gut überstanden zu haben.
Morgen geht es weiter :blush:

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Das lebe ich auch bewusst durch die neuropsychologische Therapie. Stolz sein auf das, was man geschafft hat und sich dafür auch mal belohnen!

Ich habe heute den Reisekoffer fertiggepackt, auch wenn es erst Ende der Woche losgeht. Ein schönes Gefühl, dass das erledigt ist. :smiley:

Dann noch ein bisschen eingekauft und zur Krankengymnastik. 4 km laut dem L300 Go. Ein guter Tag!

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Danke dir, ja, versuche ich, zum kochen kannst du gerne auch zu mir kommen :stuck_out_tongue_winking_eye:
Hatte 2 Wochen Urlaub, und da habe ich tatsächlich fast nix getan :smile:

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Ich hatte 2700 Schritte. Rekord für dieses Jahr.
Morgen werde ich tot sein und trotzdem raus gehen :wink:

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Gut dass du nicht in München unterwegs bist weil ich Angst vor Zombies hab :woozy_face:

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Ne Zeitlang sollte man für alles und jedes eine Liste schreiben. Das ist Selbstverwaltung zum Abwinken. Ich habe bei Sachen die ich gut gemacht hab zu hören bekommen da darfst Du ein bisschen stolz sein… Da hab ich verdammt lange dran geknabbert. Auf daß man nicht zu egostisch wird. Zu stolz…
Mein Psychiater sagte damals zu mir auf so eine Liste gehören nicht die akademischen Großtaten sondern die Tätigkeiten des Alltags. Denn diese Dinge dauern mit MS a bissele länger also durfen wir für alles was wir geschafft haben. Nicht wegen, sondern trotz….

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Ist das nicht der Inbegriff von Urlaub ???

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Nee. Von chronisch krank

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Ich habe schon länger eine Excel Tabelle als Kalender. Und da wird jeder Kleinscheiß eingetragen. Von Terminen über Bett beziehen, Blumen gießen, Sport… ect

Eine Weile habe ich versucht für Haushaltssachen einen festen Wochentag zu haben. Da bin ich kläglich gescheitert und war immer nur enttäuscht von mir selber, warum ich ausgerechnet an dem Tag, an dem zB Saugen im Kalender steht, nicht genug Kraft zusammenkratze um zu saugen. Irgendwann habe ich die Methode geändert: Ich trage jetzt nicht mehr ein, wann ich saugen sollte, sondern wenn ich gesaugt habe :smile: Auf die Weise sehe ich im Kalender immer “Ach joa, schon so und so lange her… könnte mal wieder”, aber ob ich das heute oder in 2 Tagen mache ist wurscht. Seitdem schaffe ich es meistens alles halbwegs regelmäßig zu erledigen.
Genauso beim Sport, trage ich ein ob ich Fahrrad fahren war und wieviel, oder ein YouTube Fitness Video gemacht habe ect…
Seitdem ich so verfahre bin ich viel weniger wütend und enttäuscht von mir, weil ich ja mit einem Blick auf die Tabelle sehe, dass ich ständig was schaffe :grin:
Seit meinem Schub vor einem halben Jahr war zwar viel gähnende Leere in der Tabelle, aber sie füllt sich wieder immer mehr.
Statt Sportprogramm trag ich jetzt anderes körperliches Training ein. Zum Beispiel wieviel Meter ich außerhalb der Wohnung gehen konnte. Und schwupps sehe ich Fortschritte, weil die Meterzahl in der Tabelle immer weiter hoch geht. Oder Kartoffeln schälen, weil mich dass immer noch etwas aus der Puste bringt. Oder Dehnübungen. Und schwuppdiewupp, ich sehe wieder, dass ich eigentlich schon ganz schön viel wieder mache, auch wenn das Level noch sehr niedrig ist.
Vielleicht ist meine Methode ja auch was für den ein oder anderen, der viel zu hart mit sich selbst ist :slightly_smiling_face:

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Und es hat gut getan! Fühl mich gut, egal, wie es hier aussieht :smile:
Wollte Samstag mein Schlafzimmer aufräumen… Irgendwie war nach 5 Minuten mehr Chaos als vorher :joy:
Hab dann aufgehört und versuche jetzt, jeden Tag nur eine Sache zu machen. Wenn ich wenigstens dabei bleiben würde und mich nicht von etwas anderem ablenken lassen würde :laughing:

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Ich habe, als meine Energie niedrig war, nach jeder Tätigkeit eine Pause eingelegt.

Und wenn die Tätigkeit ein Toast belegen und essen war, Pause!
Das muss man sich erlauben und auch machen! Dann kommt bei mir zumindest die Energie langsam zurück

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Ja, vielleicht sollte ich das echt mal machen, so eine Liste. Mir fällt das schwer und heut erst recht. Ich erwarte schon viel von mir und bin gefrustet und grantig, wenns nicht wie geplant läuft und ich erst über zig Umwege ans Ziel komme.

Lesetipp zum Thema

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Das habe ich auch in der Reha gelernt.
Und wenn ich abends den Tag nochmal an mir vorbeiziehen lasse, fällt mir auf wieviel ich eigentlich getan habe…
Es sind so viele vermeintliche Kleinigkeiten, die aber auch Kraft kosten.
Alles zu seiner Zeit und wenn es dann gemacht ist, freuen!
Und dankbar sein :kissing_heart: auch kack Tage können helfen neue Erkenntnisse über sich selbst zu gewinnen!

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Ich glaube auch, daß das rechtzeitige Pausen einlegen sehr wichtig ist.

Habe irgendwo in einem vertrauenswürdigen Beitrag gelesen, daß es bei schwächenden neurologischen Erkrankungen wie MS günstiger sei, rechtzeitig eine Pause einzulegen, bevor die Batterie komplett entladen ist. Also regelmäßige rechtzeitige kleinere Pausen seien günstiger als sich komplett zu “entladen” und dann eine lange Pause einlegen zu müssen. Unterm Strich erreiche man mit der ersten Methode mehr als mit der zweiten.

Auch ein Trainingseffekt könne mit der ersten Methode erreicht werden, also eine Steigerung der Energie über Tage und Wochen. @Paule deine Erfahrung würde das ja bestätigen.

Ich glaube, an dieser Empfehlung ist etwas dran, und ich versuche das im Alltag umzusetzen.

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Ich war immer diejenige, der alles leicht viel.
Die auf einmal mit ihrer Imperfektion leben musste. Ich erzähl ja gerne den Spruch von dem Almöhi, der sagte, was Du morgen kannst besorgen verschiebe nicht auf heute.
Man hat uns lange begebracht ja nix auf die lange Bank zu schieben. Nur das kann dann zu einem Mantra werden das nicht gut ist… Man muß mit einer neuen Lebenssituation zurechtkommen. Wir müssen mit unterschiedlichen neuen Umständen zurecht komm und unser neues Leben gestalten. Die erste Veränderung beginnt im Kopf… Das ist unser Job. Wir müssen lernen mit anderen Strukturen zu leben. Hilfe annehmen und anerkennen, daß andere einem.
Ich habe BWL studiert und wurde innerlich zu einer Buch halterin. Soll und Haben muß immer ausgeglichen sein. Wie kann man Güte monetär ausgleichen.
Toll wir haben lange gelernt alles hat seinen Preis und Geiz ist geil…
Mit so einer Erkrankung muß man lernen das Leben neu zu gestalten… Lernen sich neu zu definieren….Das ist Arbeit…
Man muß aus dem Loch krabbeln in das man geplumpst ist.

Ich hab damals Harry Potter gelesen und geguckt. Ich habe in ein Gespräch mich mit einem Phönix verglichen. Durch die Diagnosen verbrannt und dann aus dem Aschehaufen gekrabbelt und dann wieder fliegen lernen…
Ich hab dann gelernt, daß die brilliante Theoretikerin aber lausige Praktikerin wieder schnell fliegen wollte aber ein echtes Problem mit dem Bodenkontakt hatte…. Philosophie Ende. Der Haushalt wartet…

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Ich musste das sehr schmerzhaft lernen.
Nach einem Crash geht es mir körperlich und vor allem psychisch richtig mies. Die Weltbeste und ich sind deshalb sogar in die Paarberatung.

Crashs passieren mir fast immer dann, wenn ich, egal was, mache um irgendwie dazu zu gehören.
Ich lerne immer noch, rechtzeitig Stopp zu sagen, und aufzuhören ohne mich minderwertig zu fühlen.

Und darauf bin ich stolz.

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