Hallo ihr Lieben,
Ich habe meine Diagnosen seit ca. 1 Jahr und bin derzeit 31 Jahre alt. Mein erster Schub war recht heftig in der HWS, später wurde dann auch eine Entzündung am Augennerv nachgewiesen. Die Therapie mit Tecfidera(Dimethylfumarat) wurde gleich gestartet und die Tablette nehme ich nun auch seit einem Jahr. Die Nebenwirkungen halten sich in Grenzen, manchmal habe ich trotzdem noch diese Hitzewallungen nach dem einnehmen.
Letzte Woche war ich im KH in unserer MS Ambulanz zur Kontrolle. Der Arzt teilte mir im Gespräch mit, dass aufgrund meiner Werte die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass ich einen schwereren Verlauf der Krankheit haben könnte und empfahl mir auf eine neue Therapie (B Zellen) mit Ocrevus oder Kesimpta umzusteigen. Ich war sehr überrascht und habe nicht damit gerechnet, dass mir nach so kurzer Zeit ein Umstieg nahe gelegt wird. Diese Woche war ich noch bei meinem Neurologen um mir eine weiter Meinung einzuholen. Dieser bestätigte die erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf und konnte die Empfehlung nachvollziehen. Am Ende ist es allerdings meine Entscheidung und bin nun sehr verunsichert.
Hab Ihr ähnliche Erfahrungen? Wie seit Ihr Vorgegangen?
Was ist eure Meinung? Eher eine starke Therapie um Risiken zu mindern oder klingt das eher nach über Medikation?
Danke euch!


