Vor allem wenn man sich die Zunahme von Autoimunerkrankungen in der westlichen Welt ansieht, liegen mehrere Faktoren nahe.

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Multiple sclerosis occurs when the immune system attacks the protective myelin around nerves, causing weakness, vision issues, and loss of coordination.

Researchers have been searching for ways to stop this attack and promote repair.

A recent study tested biodegradable microparticles loaded with three therapeutic agents in mice with MS-like symptoms. Injected into the lymphatic system, the particles increased regulatory T cells, which calm inflammation, while reducing harmful effector T cells. All mice showed symptom reversal, and more than a third recovered fully.

If these results translate to humans, this approach could revolutionize treatment for MS and other autoimmune diseases, offering hope to millions.

BOTTOM FACT: Microparticle therapy reversed MS-like symptoms in mice, with over a third recovering completely.
SOURCE: PMID: 37267370, 2025.

DISCLAIMER: Results are from preclinical mouse studies; human trials are necessary to confirm safety and effectiveness.

Freut mich sehr für die Mäuse…:partying_face:

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Wir sind doch alle hier im Forum kleine Süssmäuse :grimacing::v:

Wir dienen der Forschung mehr als sie uns.

Wir (MS)-Patienten ermöglichen Immunologen durch die Analyse unserer biologischen Proben (z. B. Blut, Liquor cerebrospinalis) und durch unsere klinischen Daten einzigartige Einblicke in das menschliche Immunsystem, insbesondere in Autoimmunmechanismen, Immunzell-Interaktionen (beispielsweise T- und B-Zellen) und Entzündungsprozesse.

The immunology of multiple sclerosis - PubMed.

Unser Trost bleibt, dass die Gesellschaft ein gewisses Interesse an unserem Überleben hat, eben weil wir der Modellorganismus für die Immunologen sind.

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Mag sein und doch profitieren wir auch , ich Versuch postiv zu Bleiben,das Leben ist schön ,viele Menschen sind gut , vertrauen und Geduld erbauen die schönsten Kathedralen

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Da hast du recht. Aber in meiner Welt gelten beide Sichtweisen :slightly_smiling_face:

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In meiner auch

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Mit deiner OCR Therapie korrigierst du wohl bereits jetzt die Zusammensetzung deiner Darmflora in einer Weise, dass Störungen deiner Darmbarriere zurückgehen.

In unserer Studie beobachteten wir zunächst bei unbehandelten Personen mit KIS Veränderungen der Mikrobiota, die sowohl Bakterien als auch Viren betrafen. …Nach 12 Monaten zeigten Responder auf CD20 Therapien eine erhöhte Alpha-Diversität der Darmmikrobiota, die sich dem Niveau der gesunden Kontrollgruppe wieder annäherte, während Non-Responder einen signifikanten Rückgang aufwiesen. Wesentliche Veränderungen betrafen Parabacteroides spp., Produzenten von kurzkettigen Fettsäuren, die die Darmbarrierefunktion unterstützen und entzündungshemmendes Potenzial haben.

Wir haben bei MS-Patienten veränderte Biomarker der Darmbarriere und Antikörper gegen häufige Kommensalen nachgewiesen, die durch die Anti-CD20-Behandlung moduliert wurden. Bemerkenswert ist, dass das Lipopolysaccharid-bindende Protein und das Mannose-bindende Lektin nur bei den Respondern abnahmen. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine Schädigung der Darmbarriere zu Immunreaktionen beiträgt, die mit mikrobieller Translokation, MS-Pathogenese und Behandlungsergebnissen in Verbindung stehen.

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Das finde ich tatsächlich super gut ,überlege aber trotzdem mal ne Darmsanierung zu machen um den Körper bissi zu unterstützen

Mal was über ALS :

Ein 36-jähriger Mann, der durch ALS vollständig gelähmt war und nicht einmal mehr seine Augen bewegen konnte, konnte mithilfe eines Hirnimplantats nach Monaten erstmals wieder kommunizieren. Seine erste Botschaft war bemerkenswert menschlich und direkt: Er wollte ein Bier. In den folgenden Nachrichten bat er darum, die Band Tool laut zu hören, wünschte sich eine Kopfmassage von seiner Mutter und bestellte Curry.

Möglich wurde das durch eine invasive Gehirn-Computer-Schnittstelle. Im März 2019 wurden ihm zwei quadratische Elektrodenarrays direkt in die Großhirnrinde implantiert. Diese Elektroden erfassen neuronale Aktivität und übersetzen sie in Steuersignale für ein sogenanntes Speller-Programm. Auf einem Bildschirm erscheinen Buchstaben, und der Patient kann durch gezielte Hirnsignale „Ja“ oder „Nein“ antworten, um Buchstaben auszuwählen. Die Geschwindigkeit ist extrem gering – etwa ein Zeichen pro Minute –, aber funktional.

Es dauerte rund drei Monate, bis die Forscher die richtige technische Konfiguration gefunden hatten, und weitere drei Wochen, bis der Mann erstmals ganze Sätze bilden konnte. In den folgenden Monaten und über mehr als ein Jahr hinweg verfasste er Dutzende Nachrichten. Darunter waren Pflegeanweisungen, Essenswünsche und persönliche Mitteilungen an seine Familie, etwa der Satz: „Ich liebe meinen coolen Sohn.“

Medizinisch ist dieser Fall von besonderer Bedeutung. Es handelt sich um die erste dokumentierte Situation, in der eine Gehirn-Computer-Schnittstelle erfolgreich eine Kommunikation bei einem vollständig „Locked-in“-Patienten ermöglicht hat – also bei einem Menschen ohne jegliche verbliebene willkürliche Muskelkontrolle. Bisherige Systeme setzten fast immer minimale Restbewegungen voraus, etwa Augenbewegungen. Hier war selbst das nicht mehr möglich.

Die Technik funktioniert nicht nur im Labor, sondern auch im häuslichen Umfeld. Einige Sitzungen wurden sogar aus der Ferne über einen Laptop begleitet, was zeigt, dass solche Systeme grundsätzlich alltagstauglich sein können. Dennoch ist der Aufwand enorm. Die Forschenden bemühen sich derzeit um Finanzierung, um ähnliche Implantate weiteren ALS-Patienten zugänglich zu machen. Die Kosten liegen bei nahezu 500.000 US-Dollar allein für die ersten zwei Jahre der Nutzung.

Der Fall zeigt eindrücklich, welches Potenzial in der direkten Verbindung zwischen Gehirn und Computer steckt – nicht als futuristische Spielerei, sondern als reale Möglichkeit, Menschen mit schwersten neurologischen Erkrankungen wieder eine Stimme zu geben.

Da fehlen mir persönlich jetzt die Quellen. Und ich habe irgendwie gemischte Gefühle zu dem ganzen

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What if the real trigger for multiple sclerosis isn’t written in your DNA but whispered into your immune system by your environment?

For decades, scientists believed genetics were the main driver of multiple sclerosis (MS). But a remarkable twin study from the University of Zurich suggests the story is far more complex and far more revealing.

Researchers studied 61 pairs of identical (monozygotic) twins, where one twin had MS and the other did not. Genetically, they were carbon copies. Yet only one developed the disease. That alone delivered a powerful message: genes load the gun, but they don’t pull the trigger.

Using cutting-edge single-cell immune profiling, mass cytometry, and AI-driven analysis, scientists uncovered subtle but critical differences in how immune cells communicate. In the affected twins, immune cells were hypersensitive to cytokines, the chemical language of the immune system.

This miscommunication pushed certain T cells into overdrive, sending them into the brain and spinal cord, where they attack nerve insulation (myelin).

Most strikingly, researchers identified what may be the earliest precursor cells that later become disease-causing T cells, a possible “cellular big bang” moment in MS development.

If confirmed, this discovery could reshape how we think about early detection, prevention, and intervention, shifting focus from genes alone to the environmental signals that distort immune behavior.

If doctors could one day detect MS before symptoms appear by spotting these precursor immune cells, would you want to know?

Source: University of Zurich. “Multiple sclerosis: Study with twins untangles environmental and genetic influences.” ScienceDaily

Image disclaimer: Illustrative image for informational purposes only.

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Weshalb wird immer um den heissen Brei geforscht.
Es ist doch hinreichend bekannt dass die körpereigenen Hormone für die Immunregelung im Körper verantwortlich sind. Das eine wirkt immunsupressiv andere haben eine immunmdämpfende Wirkung.
Ist das System gestört entstehen Krankheiten. Leider wird keine Analyse der natürlichen Stoffe ärtzlich durchgeführt.
Hormone wie (Testosteron, Adrenalin, Noradrenalin,
Progesteron, Cortisol) beeinflussen die Immunkörper.

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Nochmals eine natürliche Schutzfunktion zur Schwangerschaft und das wohl wichtigste Hormon Progesteron…
Ausschnitt im Inet:

Progesteron ist ein wichtiger Immunregulator, das das Immunsystem beruhigt und moduliert (immunmodulierend), um eine Schwangerschaft zu ermöglichen und Entzündungen zu dämpfen, indem es übersteigerte Abwehrreaktionen verhindert, (Embryo Schutzfunktion) proinflammatorische Zytokine hemmt und die Bildung regulatorischer T-Zellen fördert. Dies führt dazu, dass das Immunsystem toleranter wird, was in der Lutealphase nach dem Eisprung das Infektionsrisiko leicht erhöhen kann, aber auch Autoimmunreaktionen dämpft.

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Hallo Andreas,

:v::joy:, danke dass du so ausführlich über die hormonellen Probleme und Migräne bei Frauen redest.
Genauso ein Thema hatte ich über Jahrzente mit meinem männlichen Frauenarzt. :sunglasses:

Geholfen haben mir dann die weiblichen Frauenärztinnen in der Uniklinik. Da wurde den Problemen auf den Grund gegangen und durch radikale Schritte kam auch die MS zum Stillstand.
Und bitte bloß nicht in jedem Fall eine Hormon Ersatz Therapie anfangen.

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Hallo Hekate,

Magst du die „radikalen“ Schritte erläutern, die zum Stillstand der MS geführt haben. Radikal klingt nach Entfernung der Eierstöcke und Gebärmutter oder liege ich in der Annahme falsch? Würde ich ja sofort machen, wenn es da hinreichende Aussicht auf Stillstand gäbe.

Viele Grüße

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Möchtest du das nicht etwas näher erläutern? Bevor falsche Schlüssel gezogen werden. Eine Untermauerung mit Quellen vielleicht?

Welche Untermauerung.
Es ist doch wissenschaftlich erwiesen und bekannt welchen Einfluss die Hormone auf das Immunsystem haben. Das neuro-endokrino-immunologische Zusammenspiel sollte eigentlich bekannt sein - oder etwa nicht? Sie wirken aktivierend, dämpfend, modulierend.
VG

Was du geschrieben hast, ist ja grundsätzlich nicht falsch. Aber für mich kommt es so rüber, dass nur nach irgendwelchen Hormonen geschaut werden müßte, um dann einfach Erkrankungen feststellen zu können.

Aber die Endokrinologie ist eine verdammt tricky Kiste und es ist gut, dass hier nicht einfach ins blaue hinein Massenscreenings veranstaltet werden.