Das ist nicht ganz richtig. Remyelinisierung kann durchaus sporadisch vorkommen. Meine große HWS-Läsion sieht man mittlerweile nur noch, wenn man sehr genau hinschaut und zwischenzeitig wurde das auch mit einem 3-Tesla-MRT-Gerät abgecheckt.
Steht ebenfalls in den Arztberichten drin, dass die nicht mehr abgrenzbar ist.

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Das ist interessant!

Wie groß war diese Läsion, wurde sie über mehrere MRTs kontinuierlich kleiner oder plötzlich und unerwartet von einem auf’s andere MRT? Hast du irgendetwas “pro Remyelisierung” gemacht? Z. B. etwas an der Ernährung umgestellt oder irgendwelche bestimmte Nahrungsergänzungsmittel eingenommen?

Ich hatte anfangs auch 2 Läsionen in HWS und BWS. Im Laufe der Jahre sind Sie in den MRT-Verlaufskontrollen nicht mehr nachweisbar.

Erst signalreich, dann signalarm, danach flau, extrem flau und nun nicht mehr abgrenzbar.

Immer die gleiche Radiologie, gleiche Sequenzen und fast immer der gleiche Neuroradiologe.

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Ich war zwar nicht gefragt,
hab aber deutliche Verbesserung der mit den Läsionen korrelierenden Symptome.

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Hallo Sunny,

ja das habe ich.

Sowohl subjektiv, als auch objektiv festgestellt.

VG
cran

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Die Läsion hat an der Stelle den kompletten Hinterstrang betroffen, also weit mehr als die Hälfte des Querschnitts an der Stelle. Im ersten MRT, vor ziemlich genau zwei Jahren, war sie gut sichtbar und hat KM aufgenommen. Im zweiten (ein halbes Jahr später) wurde sie bereits kaum noch deutlich, im dritten (nach 1,5 Jahren) kann man sie noch erkennen (war aber das 3-T-MRT) und im vierten (letzte Woche) war sie gar nicht mehr sichtbar.
Ich füge hier mal Vergleichsfotos aus den MRTs ein:
(https://up.picr.de/49037395rz.jpeg)

Ist etwas unsauber, aber ich sitze gerade im Zug und mehr kriege ich da nicht zustande. :sweat_smile:

Ehrlich gesagt: meine Ernährung ist durch eine selektive Essstörung, die ich bereits seit meiner Kindheit habe, die reinste Katastrophe und ich hab’s sogar ohne vegan zu leben hinbekommen, einen B12-Mangel mit Symptomen zu bekommen. Bei der Diagnose wurden bis auf B12 keine Werte für Vitamine gecheckt und der damals bereits niedrige Wert wurde damals auch nicht angesprochen oder behoben, sodass ich bis ich im Sommer dieses Jahr die Ambulanz gewechselt habe, mit einem ordentlichen Vitamin D-, Folsäure- und B12-Mangel rumgelaufen bin.
Allerdings habe ich Stress minimiert, wo es nur ging, auch wenn sich dadurch z.B. meine Regelstudienzeit in weite Ferne verrückt hat. Bei mir scheinen Läsionen nämlich zu entstehen, sobald ich mich zu stark stresse, vorallem emotional. (Habe momentan eine Art Beziehungstief und - zack - neue Läsion im präfrontalen Kortex. Ist echt bekloppt.)
Zudem habe ich lange Radsport auf Leistungsportniveau betrieben. Dieses Jahr musste ich leider pausieren.
Bis Ende August dieses Jahr war ich auf keiner Medikation eingestellt, bis auf zwei 1,5 Monate lange Versuche mit Tecfidera/Vumerity Anfang/Mitte 2023.

Ich würde aus der Remyelinisierung der Rückenmarksläsion aber keine Kausalität oder überhaut Korrelation ableiten. Ich hatte diese Rückenmarksläsion mit 20 und gerade in dem Alter ist die Fähigkeit zur Remylinisierung ja noch viel ausgeprägter. Wer weiß also, ob sie sich zurückgebildet hätte, wenn sie z.B. entstanden wäre, wenn ich 20 Jahre älter gewesen wäre.

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Exakt das, was Neurologen oft sagen: Neuronale Regeneration im ZNS ist direkt abhängig von dem Vorhandensein von bereits vorhandenen redundanten Bahnen auf welche sukzessive umgestellt wird. Je jünger, desto mehr Redundanz noch vorhanden.

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Das ist doch die kognitive Leistungsreserve und aber doch etwas anderes als Remyelinisierung beschädigter Nervenbahnen?

Hi @Puisa,

saubere Aufnahmen, bei mir sitzt die Wolke etwas tiefer zw. 5/6 HWS und hat damalig unter anderen meine MS zur Diagnose zertifiziert. Es war der Auslöser des Lhermitte Z
Kopfbeugung auftretende Parästhesien am Thorax.
Die Wolke ist immer noch leicht zu sehen aber ein deutlicher Rückläufer in seiner Intensität. Was die Läsion nun ausgelöst hat und was sie abheilen lies und ob sie wieder aufflammt weis wohl kein Fachmediziner und ich auch nicht. Das Symptom LZ ist fast weg bei der Kopfbeugung. Die Läsionen im Hirn sind nicht rückläufig sondern sind 2 mehr geworden.

VG und Danke für deine Scans, echt Guter Vergleich. :ok_hand:

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Haben aber das gleiche Ziel. Die kognitive Reserve bezieht sich auf funktionelle Kompensationsmechanismen, während Remyelinisierung ein physiologischer Reparaturprozess ist. Beide können synergistisch wirken: Ein gesundes Gehirn mit hoher Reserve kann besser mit strukturellen Schäden umgehen. Ob und wann OPC deinen Myelinschaden geflickt hat muss mit speziellen Methoden

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Hi Sunny,

ich gehe mal davon aus, dass Du Deine Bilder auf einer CD bekommen hast, richtig? Da ist meistens ein Programm drauf, mit dem Du die Dateien öffnen kannst. Hab mal einen Screenshot gemacht und es Dir markiert. :slight_smile:

Hoffe, das hilft! :heart_hands:

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Bei meinen MRT CDs ging es damals auch nicht, trotz neuem Laptop.
Hatte damals nachgefragt und mir wurde gesagt, dass manche CD/Bilder nur per Code in den Fachpraxen abgespielt werden können.
Ob das wirklich stimmt, kann ich nicht sagen. LG

Wenn eine CD überhaupt nicht startet bzw. gar kein Zugriff darauf möglich ist, dann ladet eure Aufnahmen aus dem Internet runter. Bei allen Radiologen wo ich bisher war, bekam ich eine Anleitung mit QR-Code und Web-Adresse in die Hand gedrückt, wie ich Bilder und Befunde über Internet aufrufen und ggf. auch herunterladen kann. Gebrannte CDs wurden jeweils nur noch optional angeboten. Falls bei manchen Radiologen noch CDs Standard sein sollten, gibt es wahrscheinlich den Onlinezugriff optional. Ggf. einfach nachfragen.

Wenn die Ordner und Dateien einer CD angezeigt werden, aber nur der Bildbetrachter nicht funktioniert/startet, kann man es ggf. mit einem anderen Dicom-Viewer probieren. Dass mal ein bestimmter Dicom-Viewer auf einem bestimmten Rechner nicht funktioniert, hatte ich auch schon.

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Der Zugang in die Clouds ist passwortgeschützt und auf begrenzte Zeit limitiert. Das ist vom Datenschutz her normalerweise unproblematisch und es hat auch Vorteile. So hatte z. B. mein vorletzter Radiologe meine ersten MRT-Aufnahmen aus dem Krankenhaus (dort fand ursprünglich die Diagnose statt) per Cloud-Zugriff bekommen, während ich bei ihm der Röhre lag. Nur so konnte er damals die aktuellen Aufnahmen mit den alten vergleichen und mir direkt im Anschluss an die MRT-Untersuchung die Ergebnisse aus dem Vergleich mitteilen. Kürzlich wechselte ich in eine 3 Tesla Radiologie und die erhielten die Daten auf die gleiche Weise von der vorhergehenden Radiologie und aus dem Krankenhaus. Da hatte ich zwar eine selbstgebrannte DVD dabei, die konnten dann allerdings die nicht lesen. Solche Probleme gibt’s immer wieder. Ich hatte die Disc zuvor extra noch auf zwei anderen Rechnern probiert, gab keine Zugriffsprobleme.

Hast du denn überhaupt keinen Zugriff auf die CD oder startet nur der Dicom-Viewer nicht? Falls die CD nicht “startet”, versuch es mal mit Rechtsklick und “im Explorer anzeigen”. Dann sollte es dir sämtliche Dateien und Ordner auf der CD anzeigen. Dann kannst du den Dicom-Ordner runterkopieren und die Bilder mit einem separaten Dicom-Viewer ansehen.

Wenn nicht einmal Explorerzugriff funktioniert, haben sie dir entweder eine CD mit Brennfehler mitgegeben, haben die CD nicht “abgeschlossen” (Brennmethode “wie USB-Stick verwenden” ermöglicht weiteres Beschreiben der noch “offenen” CD, womit aber nicht jeder Rechner umgehen kann) oder sie verwenden ein exotisches Rohlingsformat, dass dein Laufwerk nicht lesen kann.

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Mit dem DICOM-Viewer sollte die CD automatisch starten. Kostenlos im Inet zum download…
Die moderne Medizin ist eng mit bildgebenden Verfahren verknüpft.

Das klingt nach einem typischen Autostart-Problem. Dann hängt alles in Dauerschleife. Wie Andy schrieb, startet der Dicom-Viewer auf der CD normalerweise automatisch (oder ein ähnliches Programm, je nachdem was einzelne Radiologen nutzen). Ein neues Laufwerk kann etwas bringen, wenn das Rohlingsformat Ursache des Problems ist (eher unwahrscheinlich). Es könnte aber auch ein veraltetes Windows oder eine buggy Autostart-Konfig sein, dann ändert ein neues Laufwerk nichts (eher wahrscheinlich).

Hier auch so. Mein Laptop ist 11 Jahre alt (und läuft noch viel zu schnell und zuverlässig, als ihn auszutauschen) und hatte da schon kein optisches Laufwerk mehr (dafür eine zweite, integrierte GeForce GraKa für Turbo SLI-Betrieb. Es war halt wichtiger, dass CS in hoher Auflösung mit mindestens 100 fps läuft :joy: :see_no_evil:).

Hatte damals ein externes Buffalo BRXL-PC6U2 Laufwerk angeschafft, das funktioniert heute noch wie eh und je. Den Hersteller kann ich daher nur weiterempfehlen. Liest und brennt sämtliche Bluray-, DVD- und CD-Formate. Nachfolger ist das BRXL-PT6U2VB. Wenn du kein Bluray brauchst, ist das DVSM-PT58U2VB ausreichend (liest und schreibt sämtliche DVD- und CD-Formate). Die externen Buffalo Laufwerke sind kaum noch im Handel verfügbar, aber ab und zu findet man noch Restposten. Ansonsten sollen Hitachi-LG GP60 auch noch ganz gut sein (rein funktional, keine Ahnung wie die Haltbarkeit ist, heute wird ja oft nur noch Ramsch produziert).

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Cosmo weist du ob die Radiologie die Daten auch auf einen USB-Stick speichern? Oder ist das denen zu gefährlich zwecks Viren Einschleusung?
Dann hätte man alle Daten immer auf einen Gerät, und die R. würden sich die CD sparen.

Normalerweise dürfen USB-Sticks nicht angeschlossen werden, das wird überall verweigert. Die Gefahr einer Infektion mit Viren oder Erpressungstrojanern (solche legten schon ganze Kliniken lahm) ist zu groß. Zuletzt beim Radiologen, als die meine DVD nicht lesen konnten, bot ich meinen USB-Stick an. Der wurde natürlich verweigert (wie auch schon mal an meiner Uniklinik heuer). Selbst die DVD haben sie nur widerwillig angenommen und erst ausprobiert, als sich über Remote ein externer Techniker zur Überwachung auf deren PC schaltete. Gibt nämlich Auto-Start-Viren, die ein System nur durch Einlegen des Datenträgers infizieren.

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Ja das ist sehr heikel sollten da Daten in falsche Hände geraten. Da Name und viele Daten auf der CD gespeichert werden. Besser strenge Auflagen als Datenverlust.

Ich habe jetzt nicht den gesamten Thread gelesen, aber es wundert mich, dass euch die MRT-Bilder immer noch per CD ausgehändigt werden.

Meine Radiologie-Praxis hat das Verfahren mit CD und Befund per Post vor einigen Jahren abgeschafft, das ist alles komplett digitalisiert.

Die Praxis lädt die Bilder auf ein Radiologie-Portal hoch. Ich bekomme unmittelbar nach der Untersuchung einen Referenzcode, mit dem ich mich auf das Portal einloggen kann (wahlweise per QR-Code).

Nach dem Einloggen muss ich eine mitgegebene Referenznummer plus mein Geburtsdatum eingeben, damit komme ich in meinen persönlichen Bereich und kann mir die Aufnahmen ansehen (die Aufnahmen sind sofort nach der Untersuchung verfügbar).

Der Befundbericht wird ebenfalls auf das Portal hochgeladen, aber erst fünf Tage nach der Untersuchung freigeschaltet. Der Zeitpunkt der Freischaltung des Befundberichts ist minutengenau an den Bildern im Portal vermerkt, das wird auch so eingehalten (ich hab’s extra mal ausprobiert).

Auch mein Neurologe kann sich Bilder und Befund auf dem Portal ansehen. (Für den Arzt wird der Befund natürlich sofort nach Erstellung freigeschaltet, nicht erst fünf Tage nach den Aufnahmen).

Alles sehr praktisch, keine Wartezeit mehr in der Praxis auf die CD etc. pp.

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