Wie geht es euch nach langen Bahnfahrten?
Ich bin noch gut mobil unterwegs, man merkt mir die MS nicht an.
Aber längere Bahnfahrten in vollen Zügen machen mich fertig.
Im überfüllten Bahnhof habe ich fast eine Panikattake gekriegt. Und zu Hause dann konnte ich kaum mehr einen klaren Gedanken finden. Ich konnte nicht mehr lesen und nicht mehr fernsehen. Nur noch da sitzen und hoffen, dass sich Alles wieder normalisiert. Und wie soll man das Jemandem erklären? Also ich find das schon extrem.

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Mich stresst es extrem, wenn zu viele Menschen da sind, zu viele Gespräche und Geräusche, lange sitzen kann ich auch nicht mehr, selbst im Kino bekomme ich Schmerzen, werde dann hibbelig und muss alle paar Minuten die Sitzposition ändern. Hab mich sogar schon auf den Boden gesetzt und Beine gedehnt :grimacing:

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@katjuschkita Ich hab (hatte) das in der U-Bahn. Die Panikattacken haben mich schon in der unterirdischen Passage ereilt. Und dann in dem Zustand in einen überfüllten Waggon einsteigen…

Mein Behindi-Pass bescheinigt mir zum Glück die Unzumutbarkeit öffentlicher Verkehrsmittel. Glückskind ich :wink:

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Unglaublich.

Welches Zeichen im Behindertenausweis bescheinigt die unzumutbarkeit der öffentlichen Verkehrsmittel?

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@Metz Ein durchgestrichener Zug.

Hinweis auf Österreich wurde gelöscht, da gib es laut Kurzrecherche tatsächlich so ein Zeichen. Hab* ich noch nicht gehört.

Und von was ist das abhängig? Gibt es in der Schweiz meines Wissens nicht.
Und v.a. was hat man davon? Anrecht auf ein Taxi?

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Unzumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel wegen dauerhafter Mobilitätsein-schränkung aufgrund einer Behinderung

Da haste dann Anrecht auf
Fahrpreisermäßigung

Ja.
Das ist konsequent :sweat_smile::sunglasses::innocent:

Tatsächlich hab ich mit der zuständigen Stelle (einer Schwesternorganisation jener Stelle, die mir die Unzumutbarkeit der Öffinutzung bescheinigt hatte) vereinbart, die sogenannten “Arbeitsfahrten” - also von zu Hause hin zur Arbeit und auch wieder retour - entweder mit einem Fahrtendienst oder mit dem Taxi abzuwickeln.

Nach Vorlegen der Kostenvoranschläge aller potentiell Beteiligten bat mich die zuständige Stelle, auf das Taxi zurückzugreifen, weil der Fahrtendienst teurer gewesen wäre.

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:rofl: kling für mich ein wenig nach dem “Eure-Armut-kotz-mich-an-Merkzeichen” …sonst wird man ja gezwungen mit dem Pöbel auszukommen.

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In Österreich heißt das sicher die
„Schleich di, Oasch bleeder“ Wertmarke

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Da ist es eben bei mir auf die KFZ Hilfe der RV herausgelaufen.
Keine Befreiung des ÖPNV, kein Fahrdienst, dafür das bezuschusste Auto mit mir oder eine andere Person, die mich mit meinem Auto fährt.
auf 5 Jahre, danach kann ich ja neu entscheiden.

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Klingt für mich eher nach “die Versicherten sich verausgaben lassen bis zum buchstäblichen Umfallen”.

Bloß nicht zu früh in den (ohnehin nicht wohlverdienten) Ruhestand gehen lassen…

Du hast die Luft, die in den heiligen Hallen der Pensionsversicherungsanstalt weht, entweder selbst geatmet oder die dort herrschende Geisteshaltung intuitiv erfasst.

Was für Waltz gilt, gilt auch für dich:

Erstaunlich präzise :wink:

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Das ist die Schule des Friedrich Thorberg

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das bekommt man aber sicher nur, wenn die Mobilität eingeschränkt ist, was bei mir ja nicht der Fall ist ( wie oben beschrieben) - das läuft rein kognitiv und somit für Andere leider unsichtbar ab

@katjuschkita Bei mir sieht man’s zum Glück :wink:

Das kann ein Segen sein

wenn man es nicht sieht?

oder es kann eben das Gegenteil sein…