Guten morgen,
bei mir kribbelt es immer an unterschiedlichen stellen. Manchmal für ein paar Sekunden und manchmal den ganzen Tag… Am meisten nervt es mich im Gesicht! Dann fasse ich mir ständig an die Nase weil es sich so komisch anfühlt. Bisher ist es wieder weggegangen. Bis auf im linken Fuß und Bein, da habe ich es ständig. Bei Stress hat es sich zu einer Myoklonie entwickelt. In der Reha hat mich die Ärztin mit Levetiracetam eingestellt und das hilft echt gut! Das Kribbeln ist zwar noch da, mal stärker mal weniger, aber die Anfälle mit unkontrollierten zucken sind weg… 
Einen schönen Tag 
Kribbeln Hände Füsse dauerhaft, mal weniger, mal bis schmerzhaft, manchmal komplette Beine. Ich habe mich daran gewöhnt, ist wirklich das kleinste Übel
Bei mir kribbelt es an den gleichen Stellen, teilweise kribbelt oder juckt es auch am Gesicht und auf der Kopfhaut.
Wenn es etwas stressiger ist finde ich es doller bzw. nehme ich es doller war
Solange es kribbelt oder zwickt ist noch Leben drin, pflegt meine Physio zu sagen
Dann ist die ideale Therapie doch ganz einfach:
Stress weg, Kribbeln weg!
Stress ist so ziemlich das Schlimmste was du deiner MS antun kannst.
(Erfahrung aus 26 Jahren mit der Kacke)
Das ist sehr gut
Das ist leider nicht immer so einfach
Ich weiß das.
Es ist aber ein gutes und wichtiges Ziel.
Viel Erfolg dabei.
Hallöchen 
Meine MS habe erst durch eine aktive Läsion in der BWS gemerkt. 1,5cm BWK 8/9. Symptome waren starke Schmerzen, Taubheit und Kribbeln an Bauchnabel abwärts.
Die MRT haben noch weitere alte Läsionen in HWS und im Kopf ergeben. Zu dem Zeitpunkt konnte ich nicht mehr gehen. Die Läsionen haben sich mit der Zeit deutlich verkleinert.
Nehme Tysabri und jogge heute wieder 

Wie oben schon steht ist Stress mein größter Gegner. Wäre der nicht, würde ich meine MS kaum merken.
VG und euch alles Gute 
Meinst du vielleicht einen anderen Thread? Das ist hier dein einziger Beitrag. Ich frage nach, weil Stress bei mir auch ein superwichtiger Faktor ist.
ich meinte den hier 
Dann mach was dagegen.
#dank_mir_später
Jop, dabei
Ist ja leider ein Prozess. Aber klares Ziel vor Augen 
Wie Shitman also sagt:
Let it be… No Stress…
Settle down…Take it easy altes Haus…


Super das freut mich sehr für dich
Wie lange hast du die Diagnose schon?
Wie lange hat es gedauert bist du wieder gehen konntest
Mach weiter so
Mit dem Stress verstehe ich zu gut
Ich versuche es auch zu minimieren aber habe 2 kleine Kinder da ist es gar nicht so einfach
Aber wenn ich gestresst bin merke ich zum Glück nichts von der ms
Wie macht es sich bei dir bemerkbar
Die Diagnose ist bald drei Jahre her. Dank Kortison hat das Gehen wieder recht schnell funktioniert. Zur Anschlussheilbehandlung bin ich aufgrund von Gangunsicherheit noch mit Rollator gefahren. Die starken Missempfindungen sind erst ca. nach 6 Monaten verschwunden.
Also in stressfreien Zeiten und vor allem bei warmen Temperaturen bin ich fast symtomfrei 

Bei Stress habe ich leichten Schwindel, meine Knie werden wackelig, das Sehen verschwommener und Schmerzen in den Beinen stärker.
Meine inzwischen diagnostizierte Angststörung haut leider oft auch noch oben drauf 🫠
Komme aber zurecht
Wir haben drei Kids und ich arbeite noch vollzeit.
Hallo zusammen,
ich muss mir mal etwas von der Seele schreiben und hoffe auf eure Einschätzung. Mein bisheriger Verlauf war eigentlich „stabil“, aber der aktuelle Befund hat mich völlig kalt erwischt.
Meine Historie:
• 04/23: Diagnose (52 J.), mehrere Läsionen im Kopf, HWS damals laut erstem Befund sauber.
Erst Manifestation wahrscheinlich schon um 2000
• 08/23: MRT der BWS mit Kontrastmittel – Befund: komplett sauber.
• Sommer 24: Reha. Dort empfahl man mir bereits einen Wechsel von Tecfidera auf Cladribin, da ich unter Fatigue und Krämpfen litt. Mein Neurologe sah das anders und wollte bei Tecfidera bleiben, da der Kopf stabil war und er Sorgen hatte, das mein Immunsystem wieder „anspringt“
• 10/24: Sturz beim Buseinstieg → Quadrizepssehnenriss, OP und 3 Monate Ruhigstellung in der Streckschiene.
• 01/26 (Aktuell): Kontroll-MRT der BWS (musste wegen der Op leider um 3 Monate verschoben werden)
Der Schock-Befund:
Obwohl die BWS im August 2023 noch komplett ohne Befund war, zeigt das aktuelle MRT einen neuen, ausgedehnten Herd bei BWK 12 von 2,2 cm Länge. Axial misst er ca. 7 x 6 mm – er nimmt also einen ordentlichen Teil des Rückenmarks ein. Zudem gibt es dezente Signalveränderungen bei BWK 7/8.
Was mich doch sehr wundert:
Ich habe von diesem riesigen Herd im Alltag scheinbar „nichts“ mitbekommen. Vor dem Unfall bin ich noch 26.000 Schritte an einem Tag gelaufen! (Mir ging es seit der Reha 23 stetig besser
)
Das Einzige, was rückblickend auffällig war:
-
Massive Fatigue während der Reha im Sommer 24.
-
Starke Muskelkrämpfe in den Beinen (3 bis 8 Mal pro Woche), die erst nach einer deutlichen Erhöhung von Magnesium (MG Verla) langsam besser wurden.
Ansonsten hatte ich keine klassischen Lähmungserscheinungen, die mich an einen 2,2 cm langen Schaden im Rückenmark hätten denken lassen. Erst jetzt, wo ich nach 3 Monaten Schiene wieder ohne Stöcke laufen lerne, merke ich die neurologische Erschöpfung nach nur 1.000 Metern recht stark. Wobei ich vermute, dass das daher kommt, dass ich beim Laufen halt sehr darauf achten muss nicht zu stolpern und insgesamt wieder laufen lernen muss.
Hat jemand von euch Ähnliches erlebt? Dass ein so massiver Herd im Rückenmark quasi „still“ entsteht und man erst bei extremer Belastung oder nach einer Immobilisation merkt, dass die Leitungsreserve eigentlich schon längst am Ende ist?
Bei mir sind die meisten Läsionen in der BWS , kleinere, aber auch deutlich ausgedehntere als 2,2cm, mein Rekord liegt bei 6-7cm über mehrere Wirbel, Lähmungserscheinungen hatte ich aber tatsächlich noch nie. Bei der Diagnose ( das war die riesen Läsion ) wurden auch “alte” Läsionen gefunden, von denen hatte ich bewusst nichts mitbekommen, bei der großen die zur Diagnose führte war zu Beginn mein Bein taub und bis zum Neurotermin ist die Taubheit immer weiter nach oben gewandert, also erst war es nur der Unterschenkel, dann kam Oberschenkel dazu, dann über die Hüfte/Po bis hoch zum Schulterblatt.
Danke, das beruhigt mich doch jetzt schon mal ungemein!
Bei einem ersten Schub hat hier auch von den zehn beginnend innerhalb von 3-4 Tagen aufsteigen des kribbeln und Gefühlsstörungen bis circa Mitte der Oberschenkel (was sie sehr spannend fand, dass ich kaltes Wasser beim duschen nicht gespürt hab. Wenn ich auf warm gedreht hab, hat es sich ganz normal angefüllt bei kalt nur prickeln). Damals hatte ich aber eben nur einen kleinen Herd im HWS Bereich. Daher ging ich jetzt davon aus, dass ich den größeren weiter unten jedoch etwas spüren müssen.
Aber ja, ich weiß, ich hab’s glaub ich schon mal gehört die Krankheit der 1000 Gesichter… 