Moin moin , ich stell mich mal vor , heiße Sascha komme aus Hamburg und bin 37 Jahre alt und bin jetzt erst auf das Forum gestoßen

Habe die Diagnose 2019 bekommen nach dem ich auf dem rechten Auge eine Sehstörung hatte .

Dann habe ich auch direkt angefangen mit Plegridy Spritzen alle 2 Wochen, nach einem Jahr habe ich mich dazu entschlossen diese abzusetzen da ich jedes Mal nach dem spritzen 3-5 Tage krank war gefühlt

Seit dem Absetzen mittlerweile 5 Jahre her auch nichts , alles perfekt würde ich mal behaupten.

Nun , seit einem Infekt vor 2 Wochen kam dann Dienstag ein Kribbelndes Bein zuerst links (2 Tage lang) dann seit Donnerstag das rechte Bein . Im rechten Bein seitdem auch noch Empfindlichkeitsstörung z.b beim duschen oder wenn man es berührt. Bin dann gestern ins KH , die wollten mich eigentlich auch gleich da behalten und mit mir dann die Kortison Therapie machen . Habe ich abgelehnt zunächst da der Oberarzt dann auch sagte : ich könnte es auch ambulant machen . Ist das so ?

Nun ist mein Neurologe aber auch erst in 1,5 Wochen wieder da , kann es dann vielleicht schon zu spät sein um mit Kortison zu beginnen und es bleibt dauerhaft so ?

Ps: weiß garnicht wann ich zuletzt mal so einen Text verfasst habe :rofl:

Hoffe ich kriege hier jetzt kein shitstorm da ich nicht im KH geblieben bin , aber jetzt gerade zwischen den Jahren mit Frau und 3 Kindern und noch relativ neu in dem Bereich war es für mich die sinnvollste Entscheidung. Da ich halt auch sonst keine Beschwerden habe , kraftmässig , lauftechnisch .

Schöne Grüße Sascha

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Hi Sascha,

willkommen hier im Forum,

wie wurde denn deine MS genau diagnostiziert? wenn ich fragen darf.
VG

Ambulant hatte ich beim letzten Schub auch 3 Infusionen erhalten.

Willkommen im Forum :hugs:
Auf keinen Fall gibt’s einen shitstorm (jedenfalls nicht von mir und ich gehe fest davon aus auch von den Anderen nicht :+1:).
Das ist absolut deine Entscheidung ob du überhaupt Medikamente nehmen möchtest und wie du mit einem Schub umgehst. Idealerweise sollte man aber natürlich recht zeitnah mit ner Kortisonbehandlung beginnen, wenn man sich für Kortison entscheidet.
Ich habe mich aber bei meinem letzten Schub auch gegen Kortison entschieden und es hat sich zum Glück von diesem Schub nahezu alles von alleine verbessert. Von anderen Schüben hab ich allerdings einiges an Einschränkungen behalten. Man weiß es halt vorher nie :woman_shrugging:
Ich drück dir fest die Daumen, dass es sich in den 1 1/2 Wochen, bis dein Neurologe wieder da ist, von alleine verbessert und du erst gar kein Kortison brauchst… und falls doch, dass es gut bei dir anschlägt und mit nicht allzu vielen Nebenwirkungen einhergeht :crossed_fingers:

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Durch diverse Tests inkl. MRT/CT und da waren dann im Rückenmag und Schädel waren dann so Entzündungsherde zu sehen

Hallo und willkommen :slight_smile:

Nein, einen Shitstorm bekommst du ganz sicher nicht. Es ist dein Körper und deine Krankheit - du bist der Boss.

Hoffentlich geht es dir bald wieder besser.

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Ja man hat ja irgendwie jeden Morgen die Hoffnung das es vorbei ist . Aber das wird schon werden :muscle:t2:

Bei mir war es auch nicht auf einmal vorbei (also man wacht nicht morgens auf und die Symptome sind plötzlich weg). Bei mir war es eine schleichende Verbesserung, die in etwa 2 Wochen gedauert hat.
Wenn sich die Verbesserung nicht einstellt, kannst du mit deinem Neurologen schauen, wie ihr weiterverfahrt.
Falls es dich doll einschränkt und du doch nicht warten möchtest, kannst du dich auch jederzeit umentscheiden und doch in die stationäre Behandlung gehen. Ist immer totale Verunsicherung, wie sich so ein Schub entwickelt. Sende dir Kraft :four_leaf_clover:

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Moin Sascha,

willkommen im Forum und Grüße in die schönste Stadt der Welt. Hamburg meine Perle. :sun_with_face:

Meine Stoßtherapien wurden immer ambulant gemacht. Letzte vor ca. 8 Jahren. Ansonsten schließe ich mich Anderen an.

Ich drücke dir die Daumen, dass es sich bald legt.

VG
cran

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Hallo Sascha, und noch ein “Willkommen im Forum”,

wie du schreibst, beeinträchtigen dich deine Schubsymptome nicht so stark. Man muss nicht bei jedem Schub Kortison nehmen. Die Schubsymptome können sich auch ganz von selbst zurückbilden, die Arbeit erledigt der Körper. Dazu gibt man ihm idealerweise entsprechende Rahmenbedingungen wie ausreichend Ruhe und Erholung und gute Ernährung. Das unterstützt den Körper bei der Regeneration.

“State of the Art” ist, daß Kortison die Schubdauer abkürzen kann, daß es aber auf das Langzeitergebnis der Schubregeneration keinen Einfluss hat. Siehe dazu auch Punkt 2.0 in folgendem Beitrag. So ein Kortisonstoß kann gewaltige Nebenwirkungen haben, die man bei der Entscheidung “Kortison ja oder nein” mit einbeziehen sollte.

Schön, daß du hier ins Forum gefunden hast. Ich habe in Foren sehr viel lernen können und der Austausch hat mir viel gebracht und bringt mir noch heute. Vielleicht wird es für dich ähnlich sein?

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