Hallo in die Runde :raising_hand_woman:t3:

Ich komme gerade vom Neuro zurück, da mich seit 4Wochen ein Schub verfolgt und keine Ruhe gibt.

Kribbeln in den Händen, Korsettgefühl Oberbauch und das linke Bein macht faxen.
Sind inzwischen bei Cortisonstoss Nummer 3, da Wöchentlich ein Symptom von da oben in der Reihenfolge dazu gekommen ist.

Im weiteren zeigte das MRT am Freitag 3 neue Läsionen in der HWS und 1 in der BWS.
2 davon flackern noch leicht.
MRT Schädel ist erst am Freitag.

Mein Neurologe und ich sind uns einig, dass das Copaxone 40 nicht mehr seinen Job erfüllt und ein Therapiewechsel ansteht.

Er hat mir Kesimpta vorgeschlagen.

Hat einer von euch Erfahrungen damit?
Im Netz findet man nicht all zu viel, da es noch recht ‘neu’ ist.

Ich bin gespannt auf eure Berichte :slightly_smiling_face:

Lieben Grüße,

Tanja

Hallo Tanja,

ich nehme seit August Kesimta, habe keine Probleme damit. Ich hatte bei der ersten Injektion einen Termin bei der MS-Schwester, die mir die Vorgehenweise erklärt hat. Nach der ersten Injektion hatte ich leichte grippeähnliche Symtome, mehr aber auch nicht.
Die Handhabung ist sehr einfach und alle 4 Wochen ein kleiner Pieks ist auch nicht schlimm.

Liebe Grüße

Hallo BeeMa,

Vielen Dank für deine Antwort :slightly_smiling_face:

Das hört sich sehr gut an :slightly_smiling_face:
Ich starte am Montag mit Kesimpta. Allerdings in der Praxis mit meinem Neurologen zusammen. Die Woche darauf auch nochmal und dann schauen wir wie es läuft und die Dritte mach ich dann evtl. zum ersten Mal alleine.
Ich bin nervös aber motiviert :muscle:

Darf ich Fragen ob du schon ein Kontroll MRT hattest für die Zeit mit Kesimpta?

Und ja, du hast recht. Alle 4 Wochen nen Pieks ist alle mal besser als 3x die Woche Copaxone :expressionless:
Ich hoffe so sehr das ich es gut vertrage. Habe grosse Hoffnung in das Medikament. 3 Schübe in 4-5 Wochen sind schon gruselig. Zu mal mein Neuro meinte, die Wirksamkeit tritt schon ab Woche 3 langsam ein. Das war mir das wichtigste. Beim Copaxone dauerte es ja fast 6 Monate. Ich möchte das Copaxone gar nicht so schlecht reden. Hat alles Vor- und Nachteile :slightly_smiling_face:

Lieben Gruss

Hallo Tanja,

ein MRT hatte ich noch nicht, das folgt aber bestimmt in den nächsten Monaten noch.

Du mußt überhaupt nicht nrvös sein, ist total easy.

Liebe Grüße

Hallo Tanja,

wie ist deine 1.Injektion gelaufen ?
Ich suche auch nach Erfahrungsberichten, hab morgen meine 1.

Liebe Grüsse

Hallo zusammen,

wie ihr seht bin ich schlaflos.
Die erste Injektion verlief gut. Hatte mich für das Bein entschieden. Keine schmerzen, war nur ein leichter Druck.
Nach ca. 3 Stunden war ich auf einmal extrem müde und hatte Schüttelfrost. Bin dann auch einfach eingeschlafen. Leider bin ich um kurz nach 0Uhr wach geworden, weil ich extreme Muskelschmerzen in den Beinen hatte. Hab dann eine Ibu genommen. Jetzt sitz ich hier bin leicht fiebrig, schwitze und kann nicht schlafen. Den Schlafmangel schulde ich aber dem Cortison der letzten Wochen.
Ich bin bisher positiv über Kesimpta überrascht.
Mal gucken was der heutige Tag bringt.

Ich drücke dir die Daumen für deine Injektion. War alles wirklich nicht schlimm :slightly_smiling_face:

Hattet ihr bisher schon andere Basistherapien?

Moin,
das ist meine 1. Therapie, meine MS wurde erst im Mai festgestellt.
Mal schauen wie es nachher bei mir wird.

Liebe Grüsse
Jana

Hi,

ich fange jetzt auch an mit Kesimpta. Hatte meinen ersten Schub im Frühjahr letzten Jahres und seither ca. alle 3 Monate. Hatte Copaxone, Azathioprin (wegen Verdacht NMO), Tecfidera und jetzt Kesimpta.

Bin innerhalb eines Jahres von gesund auf Gdb 60 mit Merkzeichen und hoffe, dass das Medikament jetzt mal Ruhe bringt.

Euch auch viel Erfolg und berichtet mal wie es läuft.

Hallo zusammen,

Willkommen in der Runde Miabim :slightly_smiling_face:

Ich bin total übermüdet, aber mir geht es gut :slightly_smiling_face:
Fieber, Schüttelfrost und Co. sind einigermaßen weg. Bin nen bissel Matsch im Kopf aber das ist meckern auf hohem Niveau :slightly_smiling_face:

Ich freu mich schon jetzt auf Montag, wenn es die nächste Injektion gibt. Mich beruhigt ungemein, dass laut meinem Neurologen eine Wirkung schon nach 3 Wochen langsam eintritt. Beim Cop waren es ja erst nach 6 Monaten. Ich scheine es gut zu vertragen und der nächsten Injektion steht nichts im weg. Jetzt heißt es nur acht geben auf Bakterien und Co. Werde morgen auch wieder arbeiten gehen.

Ich muss sagen ich war im allgemeinen skeptisch vom Cop gleich in die Eskalationstherapie zu gehen (Hab nen EDSS Wert von 0). Mein Neurologe meinte aber genau das ist der Grund. Warum ‘rum doktoren’ und das Risiko eingehen, wenn man nicht gleich volle pulle versuchen kann gegen anzusteuern.Gerade nach 3 Schüben in 4-5Wochen. In den letzten Jahren hat er wohl seine Meinung geändert und verfolgt diese Strategie. In den kühlen Ländern wie Norwegen wird wohl auch diese Strategie gefahren. Ich musste das auch erstmal sacken lassen, da ich Vumerity vorgeschlagen hatte. Aber nach einiger Bedenkzeit teile ich jetzt seine Meinung und kann mich mit einer Eskalationstherapie anfreunden. Er meinte Therapien, EDSS Score usw. hin oder her, Schübe sind vorhanden und das reicht für ihn grund genug diesen weg einzuschlagen.

Wann geht es bei dir los mit Kesimpta?

Vil. mag Jana berichten wie es ihr ergangen ist.

Ich bin gespannt von euch zu hören :slightly_smiling_face:

Hi,

ich bin am überlegen, ob ich warte bis zu meinem Urlaub in 3 Wochen. Aber scheinbar sind die Nebenwirkungen ja nicht so stark. Denke aber, dass die 3 Wochen auch keinen Unterschied machen.

Lg

Hallo ihrs,
hab um 10.00 Uhr meine 1. Injektion bekommen, hab 2x nachgefragt " Wie, das war es schon ", kein Einstich gespürt, kein Brennen oder sonst was. Jetzt 5 Std. später ist auch noch alles in Ordnung, hoffe es bleibt auch so.
Von der Anwendung des Medikamentes top, einfacher gehts nicht.

Lg
Jana

Hallo in die Runde,

Miabim, es gibt die ersten 3 Wochen 1x wöchentlich die Injektion. Dann wird irgendwie 4 Wochen gewartet und es geht alle 4 Wochen mit einer Injektion weiter.

Jana, freut mich zu hören das auch du die Injektion gut vertragen hast :slightly_smiling_face:

Schauen wir mal wie es weiter geht mit uns. Daumen sind gedrückt das alles so weiter läuft und Kesimpta auch seinen Job macht :slightly_smiling_face:

Hallo,
es gibt 3 Wochen eine, denn 4. Woche Pause, 5. Woche nächste und dann alle 4 Wochen eine.
Nach 4 Wochen hab ich schon das 1. Bluttest, nach 3 Monaten MRT.
Lg

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Hallo zusammen

Ich nehme Kesimpta seit Januar 2022.
Nach der 1. Injektion hatte ich wirklich heftige grippale Symptome, die nach 12h wieder weg waren.
2. + 3. Injektion, einen Tag lang schwere Beine (spritze in die Beine) und eine schlaflose Nacht
Seither nach den Injektionen nur noch jeweils eine schlaflose Nacht, spritze abends.
MRI nach 3 Monaten ohne neue Befunde und mir geht es psychisch wieder top. Hatte vorher Gilenya, das hat mir auf die Stimmung geschlagen und ich hatte weitere Nebenwirkungen, die unter Kesimpta nicht mehr aufgetaucht sind.
Bin bis jetzt absolut zufrieden, und nur einmal pro Monat spritzen ist Luxus :blush:
Krank wurde ich bis jetzt auch noch nicht, obwohl mir die Influenza, der Norovirus und mehrmals Corona über den Weg gelaufen sind :wink:
Ich komme übrigens aus der Schweiz, hier wird bei MS meist sofort hart eingegriffen. Auch mein Neurologe meinte: Warum warten bis bleibende Schäden auftreten, wenn wir es vielleicht verhindern/verzögern können. Mein EDSS ist seit Diagnose 2019 bei 2.5 (1. Schub hatte ich 2011, wurde da aber als Hirnschlag diagnostiziert)
Hoffe fest, dass ihr auch so gute Erfahrungen macht.
Liebe Grüsse Klopfer (w)

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Gratulation!

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Hallo Klopfer :slightly_smiling_face:

Danke für deinen Erfahrungsbericht :slightly_smiling_face:
Das hört sich jetzt evtl. ein wenig komisch an, aber ich bin beruhigt von deinen schweren Beinen zu hören. Im Beipackzettel stand zwar Muskelschmerzen, aber ansonsten hatte ich nichts im Internet gefunden. Man findet ja allgemein nicht viel über Kesimpta :sweat_smile:
Ich hatte so eine Panik, das es von der MS an sich kommt. Waren total schmerzhaft und wie du sagst ‘schwer’. Konnt kaum stehen.
Hatte auch noch Schmerzen den nächsten Tag. Hatte ja erst die Nacht eine Ibu eingeschmissen, aber am Folgetag hab ich es dann mit Magnesium versucht. Hat geholfen. Entweder war es Zufall und die Schmerzen waren nicht mehr so schlimm oder das Magnesium hatte tatsächlich geholfen.

Tut mir leid zu hören das sie zu erst einen Hirnschlag diagnostiziert hatten. Man liest ja oft das es ewig dauert bis eine MS diagnostiziert wird. Meine Diagnose hab ich seit 2016 und ich hatte damals wahnsinniges Glück mit meinem Hausarzt, welcher gleich den Verdacht geäußert hatte und mich zum Neurologen überwiesen hatte (Kribbeln am ganzen Körper vom Brustkorb bis zum Fuss). Dann ab inne Radiologie, danach Krankenhaus und innerhalb 6 Wochen stand die Diagnose. Ich glaube aber das ich 2013 meinen ersten Schub hatte (1 Woche heftiger Schwindel. Ohrenarzt hatte nichts gefunden).

Ich finde auch interessant zu lesen das dein Neuro die gleiche Strategie wie meiner verfolgt :slightly_smiling_face: Ganz nachdem Motto ‘Viel hilft auch viel’.

Bleib Gesund und pass auf dich auf :raising_hand_woman:t3:

Viel hilft auch viel und hit hard and early, wenn
man wirklich an MS erkrankt ist und nicht nur eine Diagnose und EDSS 0 hat.

Eine Basistherapie kann nur an aktiver MS
bzw. an aktiven Verläufen gemessen werden.

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Wow! Respekt für so eine Aussage!

… Und gratulation zu so einem respektloses Verhalten!

Moin,
update zu meiner 1. Infusion, bekam abends noch Fieber, Schüttelfrost und Schwindel, aber gestern war alles weg und gut war es. Ich habe auch Kesimpta bekommen obwohl ich gar keinen EDSS habe und meine Diagnose erst am 27.06.2022 bestätigt wurde auf Grund aller Befunde.

Lg Jana

Hallo Jana, so weisst du halt nicht / nie, wie deine MS ist / wäre.

Es gibt auch benigne / gutmütige MS Verläufe, das kann man aber erst nach 1/2 oder 1 Jahr
ohne Basistherapie feststellen.

Ein Leben geht recht lang, die Frage ist halt,
macht man eine BT über Jahrzehnte?

Wenn man weiss PPMS würde ich auch gleich
mit BT starten.

Aber ja, die andere Seite ist, von Anfang an
auf den Verlauf einwirken, bevor Schäden
für immer bleiben.

Sicher einmal viel Glück, gutes Gelingen
dir und Frag doch deine Neurologin, wie der
Behandlungsolan für die nächsten 10 Jahre
angedacht ist.