Hey,

Alle Impfungen wirken wirken unter der Therapie schlechter, daher versucht man auch Grippe/Covid lieber davor. Hier ist vermutlich aber am wichtigsten vorher einen „Grundschutz“ zu haben, das kann auch sein weil man die Krankheit schon mehrfach hatte. Nach Beginn wirken die Impfungen schlechter, aber es ist besser als nichts (T-Zell-Immunität klappt ganz gut)

Gürtelrose/Windpocken-Viren (VZV) sind immer schlafend im Körper wenn du es schon hattest und versuchen regelmäßig sich zu verbreiten. Das klappt aber nur im alter oder wenn das Immunsystem gerade anderweitig geschwächt ist (auch Kesimpta gehört dazu). Gürtelrose schon gehabt zu haben schützt leider nicht vor einem erneuten Ausbruch. Mit der Impfung verhindert man recht sicher eine Ausbruch (und senkt wohl auch das Risiko für Einige andere Krankheiten wie z.b. Demenz in dem Fall)

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So allgemein kann man das nicht sagen.
Möglicherweise wirken Impfungen unter einer Therapie mit B Zell Depletierern schlechter oder gar nicht, das ist individuell. Deshalb wird allgemein empfohlen, Impfungen möglichst vor Beginn der Therapie zu machen.

Eine Nebenwirkung der Therapie kann eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionskrankheiten sein (auch wieder individuell). Deshalb wird empfohlen, jedes Jahr gegen Grippe und Corona, wo es neue Virusvarianten und angepasste Impfstoffe gibt, zu impfen. Jetzt ist die Hauptsaison für diese Erkrankungen eigentlich vorbei und es macht Sinn, wenn man das will, sich im Herbst wieder impfen zu lassen.

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Die Antikörperbildung ist schon fast immer reduziert. Aber du hast Recht, es unterscheidet sich sehr nach Person. Manchmal zwar AK-Bildung unterhalb der Norm aber dennoch deutlich nachweisbar. Und manchmal (zumindest rein nach AK-Titer) Impfversagen. T-Zell-Immunität musst man in der Regel nicht. In kleinen Dtudien gabs da aber auch unter B-Zell-Depletion keine Einschränkungen, soweit ich mich erinnere

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Solche allgemeinen Aussagen mögen zwar statistisch richtig sein, sagen aber nichts über den Einzelnen aus.

Bei mir wurde bei meiner 3. C Impfung, wo ich ihn habe bestimmen lassen, unter Ocrevus ein hoher AK Wert erreicht.
Ich bin auch, trotz hohem Alter, wo das Immunsystem i.A. sowieso schwächer wird, nicht besonders anfällig, eher im Gegenteil.
Als mein Mann im vorletzten Jahr Corona hatte, habe ich mich, aktuell ungeimpft, nicht angesteckt.

Deshalb bin ich immer skeptisch bei solchen allgemeinen Aussagen, was unter einer Therapie oder im Alter passieren wird und man deshalb unbedingt machen müsse oder nicht machen solle.
Das ist individuell. Man sollte zuerst auf sich selbst schauen und dann entscheiden, was man für sinnvoll hält und für einen stimmig ist.

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Klar das wollte ich auch gar nicht aussagen. Stimme dir voll zu :slight_smile:

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Da man sein Immunsystem nicht sicher kennt, wie es letzendlich bei einer B- Zell Depletion reagiert und vor Überaschungen geschützt sein sollte, sind Impfungen vor Ausbruch solcher Gefahren ein gewisser Schutzmechanismus. Ich persönlich impfe nur bei Plausibilität, nicht quer durch den Gemüsegarten.
Eine Grippeschutzimpfung habe ich noch nie durch und werde die auch nie machen, da ich überzeugt bin dass sich das Immunsystem selber schützen soll und ernähre mich bewusst mit hinreichenden Vitaminen.

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Bis dahin habe ich es ja auch genau so verstanden.

Nur den Zusammenhang

kann mir bis heute keiner erklären, warum das so sein sollte (habe ich auch schon die Hausärtin gefragt, aber die konnte auch nur mit “Ist halt so” antworten).

Eine Impfung, welche auch immer, ist doch im Prinzip nichts anderes als den Erreger in minimalster Dosis (Lebendimpftsoff) , oder dessen Teile (Totimpfstoff), oder dessen Bauanleitung (mRNA-Impfung )in den Körper einzubringen, um eine schützende Immunantwort auszulösen.
Aber bei Gürtelrose/Windpocken hat man ihn doch sowieso schon drin, er bleibt da auch lebenslang und wird, wie schon richtig von dir bemerkt, in Phasen des geschwächten Immunsystems, eventuell aktiv. Aber warum sollte eine akute Impfung da etwas am Status Quo ändern? Wenn überhaupt, packt man zu der schlafenden Menge an Viren noch eine weitere drauf oder regt diese an, auszubrechen.

Verstehe ich ehrlich gesagt nicht wirklich.

Alles andere inpft man doch auch nur einmalig, soweit der Erreger lebenslang unverändert bleibt, bzw. wiederholt nur, wenn der Schutz verloren gegangen ist oder sich die Erreger zu neuen Varianten mutiert haben könnten.

Mein Bauchgefühl sagt mir jedenfalls: Corona auf keinen Fall, ist mir nach wie vor zu experimentell, Gürtelrose brauche ich auch nicht, wenn ich den Virus sowieso schon habe, Grippe kann man auch weg lassen, würde ich mich aber eventuell noch einmalig drauf einlassen, wirdja jetzt wohl auch nich Schaden, FSME erstmal versuchen das veträglichere Produkt zu bekommen, man muss ja schließlich nichts unnötig riskieren, sollte es das nicht mehr geben dann halt das Schlechtere und Tetanus auf alle Fälle auffrischen, sollte das nötig sein.

Gibt es eigentlich auch Empfehlungen, in welchen Abständen man das vorher alles verabreichen sollte, oder ist es unbedenklich, wenn man den ganzen Cocktail in kurzer Zeit hintereinander spritzt?
Und wie viel Zeit solte zwischen der letzen Impfung und der ersten Kesimptra-Gabe mindestens liegen?

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Die Impfungen, die ich gemacht habe, hat der Arzt beim ersten Termin 2 zusammen gepackt (eine links, eine rechts), ich weiß aber nicht welche, ist schon länger her. Bei der letzten sagte er, da müsse man jetzt warten, da die Impfstoffe sich nicht so gut vertragen. Ich weiß, er hatte mich entsprechend aufgeklärt und ich habe alles gut vertragen.
Grippe mache ich jährlich, schon aus dem Grund, dass die Impfstoffe jedes Jahr etwas anders sind, weil es soviele unterschiedliche Viren gibt. COVID mache ich alle 2 Jahre, da ich aus eigener Erfahrung weiß, wie schlimm das werden kann. Durch die Mutationen ist das zwar nicht mehr so gravierend wie am Anfang, aber ich habe schon sehr gelitten letzten Oktober… Zwar nichts im Vergleich zu der sogenannten Wildvariante, aber schon sehr heftig

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Hi Daddlerin,

durch die erneute Impfung soll die Antikörpermenge im Körper erhöht werden, damit dann eine Ausbruchswahrscheinlichkeit auch gesenkt werden.

Ich hatte die Gürtelrose als Nebenwirkung von Gilenya, vor 15 Jahren, die Schmerzen habe ich aber noch heute…

Vor Gilenya wurde der VZV Titer überprüft, der war OK, aber hat nicht ausgereicht.

Als Nebenwirkung einer B-Zell Therapie, kann es passieren das deine Antikörpermenge im Blut sinkt, daher sollte sie davor möglichst hoch sein.

Bei mir wurde 2014 mal der JCV Test gemacht (2x) beides mal positiv.
Aber 2015 dann Rituximab, inkl. Ig-Reduktion.
2020 JCV negativ, wurde auch 2x geprüft.
2024 JCV Test nicht mehr durchführbar, Blut ungeeignet…

Bei mir sind kaum noch Titer nachweisbar, obwohl ich seit 2021 kein Rituximab mehr bekommen habe.

Ja gibt es:

→ Besondere Hinweise → 2. Impfungen

Grüße
LucyS

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Ich habe mich dieses Jahr nicht gegen Grippe und COVID Impfen lassen und bereue es. Ich war den ganzen Winter über erkältet und laufe komplett auf dem Zahnfleisch. Ich habe ne Stirnhöhlenentzündung die nicht richtig weggeht und mir geht es einfach übel. Lasse mich in Zukunft gegen alles Impfen was mein Arzt mir empfiehlt. An sich ist es ratsam Vertrauen in die Arbeit der Ärzte zu haben.

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Hattest du denn eine Grippe oder Corona?
Gegen Erkältungsviren oder andere Viruserkrankungen schützten die Impfungen nicht.

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Genau. Das hätte ich auch schreiben wollen. Die Grippeimpfung schützt nur vor der echten Grippe, der echten Influenza. Die hat man in der Regel nicht den ganzen Winter. Die Influenza verläuft häufig heftig, mit mehreren Tagen hohem Fieber und oft längerer Rekonvaleszenz.

Und die Grippeimpfung schützt auch nicht hundertprozentig, da die Impfung sich an den Viren des Vorjahres orientiert.

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Danke für die Antworten. :+1:

Ich lasse mir das dann mal alles noch eine Weile durch den Kopf gehen.

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Dem schließe ich mir an. :relaxed::pray:t4: vielen Dank an alle die ihre Erfahrungen geteilt haben

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