Ich habe gerade gelesen, dass die Kassen nicht mehr med. Blüten übernehmen werden? Der Nachweis der Wirkung sei nicht vorhanden. Da schein schon wieder die ideologisch Ablehnung von Cannabis durch. Denn die Medikamente wie Dronabinol u. a. sind viel teuer als Blüten. Ich weiß nicht wie man, die Begleitstudie der med. Cannabisverordnung einordnet oder ist das nur die CDU, die endlich vom Cannabis weg will. Grüße Jakobine

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Das wäre sehr bitter wenn das wirklich passiert.

Dann muss ich mich nämlich illegal darum kümmern.
Nichts bringt mir mehr Ruhe am Abend in die Beine.

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Ja, erschreckend…

Die Stellungnahme finde ich gut, allerdings fehlt die Evidenz der Behandlung mit med. Blüten, die Ergebnisse der Begleitstudie der Verordnungen wird nicht angesprochen. Auch sind Einsparungspotientiale durch die Blüten sehr hoch, da Dronabinol etc. sehr viel teurer sind. Was kann man noch machen, denn der Versuch der Konservativen, Cannabis beispielsweise im Gegensatz von Alkohol zu verteufel ist historisch sehr alt und die Finanzierung wird wohl demnächst zur Privatsache. Das heißt med. Cannabis wird die Wirkung einfach abgesprochen u. a. gegen Spastik. G. Jakobine

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Ich denke realistisch kann man nur auf die Lobby der Cannabis Hersteller und Importeure hoffen, ich denke Verieine wie der verlinkte oder der DHV werden da wenig Macht haben und wir als Patienten noch weniger.

Man könnte höchstens versuchen durch eine Petition was zu erreichen, aber das wäre sehr kurzfristig und würde wahrscheinlich zu wenig Menschen erreichen, vor Allem weil die Kostenübernahme ja eh nur bei “Schwerkranken” in Frage kommt, in sofern sind die “Spaßpatienten”, gegen die es anscheinend eigentlich geht, eh raus bei der Nummer.

Das ist nicht einmal böswillig. Gut, ich komme aus Berlin und hier stellt die Beschaffung sozusagen kein Problem dar. Probleme sind eher die Reinheit, aber auch tiefer sitzende gesellschaftliche Probleme. Letzteres ist ernst zu nehmen. Ich bin bis heute froh, damals diesen Rattentest gelesen zu haben.

Aber zurück zum Cannabis-Thema und den Krankenkassen: Ein Kumpel von uns hatte damals per Online-Arzt das Rezept beschafft. Und, sorry, es ist typisch für sein Bundesland und eher bedenklich. Alles andere, Psychotherapie, Ergotherapie und Ähnliches, wurde nicht unternommen. Dazu kommen noch weitere Faktoren, fatale Faktoren, die oben schon genannt wurden: Tristesse.

Ich bin für grossflächiges Guerillia Gardening :sunglasses:

Wenn wir genug Pflänzchen aussetzen hinken die Bünzlis mit Ausreissen immer hinterher :stuck_out_tongue_closed_eyes:

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Mein persönilches Problem ist, dass der Staat damit nur chronisch Kranke trifft, Alle anderen haben so oder so keine Kassenübernahme.

Meine Spasmen sind sehr schmerzhaft ohne Cannabis und es würde mich massiv einschränken darauf verzchten zu müssen. Finanziell wäre es, von den Verunreinigungen von “Strassengras” abgesehen, der absolute Supergau für mich, da auch andere Präperate entweder Wirkungslos waren oder starke NWs ausgelöst haben.

Für mich wirkt es auch wie ein ideologisch getriebenes Vorhaben, denn mit Logik ist das nicht zu erklären, vor allem in Bezug auf die Evaluation.

Aber mit den kranken kann man’s ja machen :partying_face:

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Welche Lobby dahinter steckt dürfte klar sein.
Und es bedient alle die finden, dass legales Cannabis nur linksgrün versifft ist.

Mit der CDU braucht es keine afd mehr :triumph:

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Von Aaron Boster auf YouTube gibt’s ein lustiges Video, wo er erzählt, wie er auf einem Kongress zum ersten Mal von Medical Marihuana gehört hat. Folgender Dialog soll sich ereignet haben:

Israelischer Doc: Wir verteilen seit einiger Zeit Joints an MS-Patienten
Boster: Warum?
(unverständliche Blicke)
Israelischer Doc: Na weil MS scheiße ist und man sich da eventuell ein bisschen besser fühlt!

Marihuana und andere Cannabisdrogen sind ein Segen für so viele MS-Patienten, das wäre eine Katastrophe.

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Man darf nicht vergessen, es geht nicht darum Cannabis komplett zu streichen, sondern lediglich Blüten. Extrakte und Dronabinol gibt es ja weiterhin und da gibt es auch sehr viele Alternativen. Klar, ist bescheuert das man erst wieder auf die Suche nach etwas passendem ist, aber es gibt Alternativen. Ich bin jetzt seit einigen Jahren bei einem tollen Extrakt gelandet und bin sehr zufrieden. Extrakte haben auch Vorteile, die Qualität und vor allem die Wirkstoffkonzentration ist immer gleich und unterliegt keinen Schwankungen, ein Extrakt kann immer und überall konsumiert werden, es gibt bei den Extrakten auch deutlich höhere CBD Anteile ( krampflösend ) im Verhältnis zu THC ( Rauschstoff der eher Nebenwirkungen auslöst ) und es wurde schon in Studien nachgewiesen, daß Verdampfen von Cannabis sich deutlich negativer auf Herz Kreislauf Gesundheit auswirkt.

Ich kann daher sehr gut mit diesem Plan ( noch nicht final beschlossen ) leben, vielleicht einfach mal Extrakte ausprobieren, man kann sich ja an den Wirkstoffmengen der jetzigen Blüten orientieren und ein vergleichbares/ gleiches Extrakt probieren, ein guter Neuro oder Schmerztherapeut hilft einem da weiter oder eine Fachberatung in einer spezialisierten Cannabis Apotheke.

In einem Punkt bin ich aber bei allen Beiträgen, die hier vorher gepostet wurden- es ist wohl deutlich teurer, zumindest liege ich mit meinen Extrakt, welches ich ohne Pronleme über meine sehr ländlich und kleine Apotheke beziehen kann bei 400€ für 3 Wochen, bei einer Tagesmenge von 1,2ml.

Extrakte sind keine Lösung, gerade wegen der verzögerten Wirkung, wenn ich meine Blüten inhaliere (die übrigens auch einen hohen CBD Anteil von 50% haben), entfaltet sich die volle Wirkung nach 2-5 Minuten.

Ich habe bereits Extracte versucht, aber da meine Spasmen nicht gleichbleibend stark sind, könnte ich dann entweder Dauerbedröhnt oder Unterversorgt bei Spitzen durch die Gegend laufen.

Davon ab das Extrakte keine Rücksicht auf Terpen-Profile oder ähnliche Entourage Effekte nehmen.

Ich bin seit Jahren extrem gut eingestellt mit meiner Medikatiion - für mich würde eine Umstellung nur puren Stress bedeuten :partying_face: also genau das Richtige für die MS Erkrankung - Yay!

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ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, was man immer wieder hört: Dass Dronabinol (also reines THC) Cannabisdrogen nicht ersetzen kann.

Eine Kombination von Dronabinol mit einem CBD-lastigen Breitspektrum-Hanföl ist viel besser, aber ebenfalls unterlegen.

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Das Problem mit Extrakten ist, dass sie langsamer aber viel länger wirken… sonst hätte ich damit kein Problem.

Ja.
Die schnell einsetzende Wirkung der Blüten (verdampft) ist mir auch sehr wichtig.
Dronabinol und Sativex hat viel zu lang gedauert.

Ich muss mit der schnellen Wirkung keinen Dauerpegel halten, sondern kann kurzfristig reagieren.

Wenn es ethanolische Extrakte gäbe, könnte man diese verdampfen und diese Wirkung erreichen.

Bisher gibt es da nix.
Alle Extrakte sind ölig und nix zum Verdampfen.

Alternative wäre Rosin, mit viel Druck aus der Pflanze gepresst, ohne Lösemittel.
Da zählt bisher aber nicht als Extrakt nach DAB, ist ein Graubereich.

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ok, dann ist bei mir ja noch luft nach oben, da ich nur dronabinol-öl nehme. schmerzfrei macht mich das zwar nicht, aber ohne das zeug ist mein schmerzgejaule bundesweit vernehmbar. - dann wisst ihr also, wer das ist, was ihr da an kreischen ertragen müsst.

zum glück habe ich meine schmerzmedizinerin “impfen” können, dass ich immer einen vorrat zu hause habe. die apotheke ist auch entgegenkommend.

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Zum Thema “schnelle Wirkung in wenigen Minuten”, das spielt zumindest bei mir absolut keine Rolle ( mehr ) , ich bin mittlerweile so gut eindosiert, daß ich zu 99% ohne Spastik bin, allerdings war das natürlich ein längerer Weg verbunden mit viel ausprobieren. Ich nehme z.B.nicht wie allgemein üblich oder empfohlen zweimal tgl. eine Ladung, denn zum einen " reicht " die Wirkung nicht bis zur nächsten Dosis, selbst bei einer hohen Einzeldosis und eine höhere Einzeldosis vertrage ich nicht so gut wegen dem THC. Ich nehme 4x tgl. eine kleinere Dosis mit viel CBD und wenig THC, das ganze nach einem festen Zeitplan, also immer zur selben Zeit, dadurch hat sich ein guter “Pegel” aufgebaut und bevor die Spastik wieder einsetzen würde, bzw.die Wirkung nachlässt kommt die nächste Einnahme. Dadurch nicht Dauerbekifft, aber Dauerentspannt. Mittlerweile nach all den Jahren ist es auch mal nicht schlimm, wenn die Einnahme etwas später kommt oder auch nal vergessen wird, sollte ich allerdings mehrfach am Tag eine Dosis vergessen oder eine Dosis mehrere Tage hintereinander bekomme ich auch die Quittung und ich kann mich auf eine sehr schmerzhafte Spastiktime einstellen und das dauert dann auch wieder einige Tage bis alles wieder " in der Reihe ist".

Es ist aber auch bei mir nie leicht gewesen, ich habe auch viele Produkte ausprobiert. Sehr hilfreich war erstmal eine tolle Beratung durch deinen Fachmann, der das “richtige” Produkt für mich gefunden hatte, aber auch da war es eine lange Zeit des ausprobieren bis eine “passende " Dosierung gefunden wurde, auch da eigentlich nur durch den Cannabis Doc und meinem Schmerztherapeut. Ich stand wirklich lange und tgl. im Austausch . Mir wurde zu Beginn eine Dosierung vorgegeben und durch tgl. Rückmeldung geschaut was ist gut was nicht und entsprechend wurde die Dosierung gefühlt 100x geändert bis es für mich passte. Das ist aber ein wirklich langer Weg gewesen und ohne diese wirklich außergewöhnliche tolle Unterstützung dieses Cannabis Docs und Schmerztherapeut hätte ich wahrscheinlich schon früher hingeworfen und gesagt " bringt nix”. Da hatte ich wirklich sehr viel Glück so fachkompetent begleitet zu werden und mir ist auch bewusst, daß nicht jeder dieses Glück hat, man kann ja schon froh sein, wenn der Neuro überhaupt Cannabis verordnet/ unterstützt, denn zumindest hier in der Gegend verschreibt die Mehrheit der Neuros kein Cannabis

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400 für 21 Tage in Selbstzahlerleistung? Woah… Das ist happig.

Versteht mich nicht falsch, bei mir ist es nichts dergleichen. Spasmen oder Schmerzen habe ich so nicht, zumindestens aktuell nicht. Und wenn alles reißt wäre der Versuch ehr in Richtung Ly$ergsäurediäthyIam!d…

Ja, das ist bewusst etwas schrifiert.

nicht Selbstzahler, bekomme ich vom Neuro. Der unterstützt Cannabis, war aber aufgrund der "Vielfalt " überfordert bzw.kannte sich nicht genug aus, daher wurde der Schmerztherapeut mit ins Boot geholt, der hatte zwar mehr Erfahrung, aber kannte den Cannabis Doc, der wirklich jedes Produkt kennt und dann haben die zwei den Anfang gemacht, danach ging ein Bericht an meinen Neuo und der verschreibt es ohne Probleme auf Kassenrezept. Nehme es jetzt seit etwa 2 Jahren und es gab nie Probleme wegen Rezept oder mit der Kasse.

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Okay und was heißt das nun, also wie hoch sind denn insgesamt deine zu erbringenden Selbstzahler Leistungen?

Das wäre auch mal interessant zu wissen, auch um evtl ein paar Dinge für den nächsten Termin bei der MS-Neurologin mitzunehmen. Insbesondere, das ist eine neuroimmunologische Hochschulambulanz und der Patient labert von med. Gras um es dann auf L$D zu lenken in “überwachter Begleitung”. :smiley: Ein schlechter Trip muss nicht sein ohne medizinische Begleitung vor Ort. :smiley: