Meine Selbstzahlerleistungen: 0€ ( bin zuzahlungsbefreit )
Schmerztherapeut 0€ ( rechnet normal wie jeder Arzt mit der Kasse ab )
Cannabis Profi: 0€, das war komplett gratis
Neuro : 0 € ( auch alles über GKV )
Cannabisextrakt 0€ da Kassenrezept und Zuzahlungsbefreiung
Korrekt, so wird es auch eigentlich empfohlen, ebenso wie eine Dosierung Mittels Spritze, ich bekomme immer zu jeder Flasche eine 1ml Spritze die eine Einteilung in 0,05ml Schritten hat, kann man dann sehr genau “aufziehen” und auch direkt und besser unter die Zunge bringen als mit der Dosierung über Tropfen auf einen Löffel
Das kann ich so nicht bestätigen.
Unter einer Stunde tat sich da bei mir nichts bei 77 Kg Lebendgewicht.
Sativex hatte die gleiche lange Reaktionszeit und hat auch noch die Mundschleimhaut angegriffen.
Die Hauptwirkung von Dronabinol war bei mir
deutliche Gewichtszunahme und
negative Auswirkung auf die Stimmung, was ich eigentlich von THC nicht erwartet hatte.
ich verstehe nicht ganz Deine Intention, warum sollen genau richtig eindosierte Patienten, die Teilweise auch Jahre gebraucht haben um die richtige Blütensorte zu finden und richtige Dosierung für ihre Darreichungsform, dann jetzt auf eine Form wechseln, die nachweislich fast nur Nachteile für diese bietet?
Wieso sollte man diesen Marathon der richtigen Eindosierung erneut auf sich nehmen müssen, wenn man doch zu 100% zufrieden mit dem Präparat ist, es mit einem vom Staat zugelassenen medizinischen Verdampfer einnimmt und gar kein Problem vorhanden ist, außer das es einigen Politikern ideologisch ein Dorn im Auge ist?
Nur weil es bei Dir funktioniert hat, nach wie Du schreibst langer Zeit der Einstellung?
Man muss doch individuell jeden einzelnen Patienten bewerten.
Ein dauerhaft gleicher Spiegel im Blut (die einzige Form wie Extrakte dauerhaft gleichmäßig wirken können), wäre für mich genau falsch. Nicht jede/r hat die gleiche Art von Spastik, für mich sind Extrakte ungeeignet. Das habe ich wie gesagt schon getestet.
Meine Intention war einfach eine Alternative aufzuzeigen, falls die Kostenübernahme der Blüten wirklich kommen sollte. Eine Alternative die zwar nicht von heute auf morgen den selben Effekt hat und auch eventuell viel Zeit und Schmerzen kosten wird, aber das es eine Alternative gibt. Es gibt bestimmt auch Patienten die noch keine Erfahrungen mit Extrakten haben und direkt mit Blüten “eingestiegen” sind oder auch Patienten die eventuell schon den ein oder andern Versuch unternommen hatten ohne Erfolg, was in meinen Augen, bzw.nach meiner Erfahrung aber nicht ein finales aus oder ein verteufeln von Extrakten bedeutet sollte. Der Weg kann lang sein, das habe ich auch geschrieben, aber es kann durchaus einen geben.
Ich habe lediglich meine Erfahrungen geschildert um aufzuzeigen, das Extrakte funktionieren können, aber man natürlich auch viel ausprobieren muss um das geeignete Produkt zu finden . Ebenso kann wie in meinen Fall ein echter Cannabis Experte weiterhelfen, das geeignete Produkt schneller zu finden und bei der genauen Dosierung unterstützen.
Ja sorry, klang für mich im ersten Moment ein wenig so, als wenn Extrakte sowieso immer die bessere Einnahmeform wären, und die Einnahme von Blüten generell zu ungenau wegen der Wirkstoffgehaltsschwankungen ist…
Dass es aber besser als keine Alternative ist, da hast Du natürlich 100% recht.
Weshalb sollte man auf die teuren Cannabismedis umsteigen, wenn man mit den Blüten gut eingestellt ist. Ich hatte auch ziemlich lange dafür gebraucht. Nur im Moment habe ich die Cannabisplätzchen sehr reduziert, ich weiß auch nicht warum. Habe jetzt wieder ein Rezept mit 15 mg vom Neurologen bekommen, wo ich mir für die Reha Plätzchen backe. Selbst beim Backen kann man die Wirkung der Plätzchen immer wiederholen. Ich nehme immer Bedrocan THC 22/1 und backe immer mit derselben Menge und Zutaten 70 Plätzchen. Ich nehme auch im Verhältnis sehr wenig. Theoretisch sollte ich Tee kochen, was sicher nicht die Wirkung hat. So wie ich das mache seit 12 Jahren bin ich gut damit klar gekommen. Aber langsam müsste ich auch mal vom Backen wegkommen, da das doch sehr aufwendig ist, erst Cannabisbutter erstellen, da nach dem Erkalten den Teig herstellen und backen.
G. Jakobine
Zum Tee kochen musst Du die Blüten vorher Decarboxilieren…
geht ganz einfach, einfach die Blüten am besten abgedeckt (ich nehme dann eine Glas-Auflaufform mit Deckel) und dann kommt das für 90 Minuten bei 90 ′ C in den Backofen.
Hinterher ist das Cannabis “aktiviert” (Umwandlung von THC-A zu THC, und kann ohne weiteres erwärmen konsumiert werden.
Egal ob Tee oder das Essen verfeinern, es wirkt dann ohne erwärmen (das was Du durch backen erreichst).
Die Art und Weise, wie ich das Medikament herstelle, ist seltener, auch bei der Begleitstudie hat man das gesehen.
Die vielen Erfahrungen, die wir MSler mit den Blüten gemacht haben, müssten doch wohl einfließen, um das Medikament zu beurteilen.
Das Problem ist, dass der CDU und der CSU Cannabis schon lange ein Dorn im Auge ist. Sie haben schon immer dagegen argumentiert und jetzt haben sie die Gelegenheit, das endlich los zu werden.
Meine Frage ist immer noch, was können wir dagegen machen? G. Jakobine
Nur mal so am Rande… Du kannst auch ohne Probleme Extrakte zum Backen verwenden, die Wirkung ist bei Keksen, wie bei Extrakten ja eh verzögert, macht für Dich persönlich nicht so viel Unterschied, allerdings fehlen dann, wenn es kein Vollextrakt ist, wahrscheinlich die Terpene, was die Wirkung verändert.
Darf ich mal ganz indiskret die Blüten Konsumenten fragen wie hoch in etwa eure Kosten pro Monat liegen ? Ist mir schon klar, das es wahrscheinlich aufgrund Sorte und benötigte Dosierung /Menge zu unterschiedlichen Kosten kommen wird, aber ich tatsächlich absolut keine Vorstellung wieviel man da so benötigt, bzw. was es dann am Ende kostet.
Zur Not muss man’s wohl selbst anbauen… bei den momentanen Stromkosten kommt man so auf ca. 2€ pro Gramm - aber ist halt Aufwand den sich nicht jeder zutraut… Wasser, Dünger, Licht, Schädlinge…
Mal schauen wie’s noch wird mit meinem Lieblingsunionskanzler
Ohne Balkon kann ich mir das aber von der Backe putzen.
Görlitzer Park wird es dann wohl. @damncrazydude Du verdampfst ja schon länger als ich.
Man kann doch auch Flüssigkeiten verdampfen. Hast Du damit Erfahrungen?
Es gibt Verdampfer die das Können, aber der Vapormed Mighty kann das nicht, also es gibt so “Stahlkissen” für die Kapseln, da kann man Festere Extrakte mit Verdampfen, aber ich glaub Öle wird Schwierig.