Was hat es mit der Auferstehung an Ostern auf sich?
Jahrhundertelang haben Menschen gestritten,
und viele streiten noch heute darüber,
was es mit der Auferstehung an Ostern auf sich hat.
Was die einen glauben
und als Grundlage ihrer Religion sehen,
belächeln andere,
und wieder andere
kümmern sich keinen Deut darum.
Ich streite nicht darüber,
bin überzeugt,
dass es auf uns alle,
auf dich und mich ankommt,
ob sein Geist lebt,
durch uns wirksam ist,
ob auch heute Wunder geschehen.
Wenn wir einander so begegnen,
dass immer mehr Menschen
wieder sagen, was ihnen wichtig ist,
auch wenn andere anders denken;
wieder einen Sinn sehen,
obwohl sie viel Schlimmes erleben mussten;
wieder etwas wagen,
obwohl sie oft belächelt wurden;
aufeinander zugehen,
miteinander anpacken,
füreinander da sind,
gemeinsam Neues ermöglichen,
dann ist Ostern.
Max Feigenwinter
Ostern
Schlafendes aufwecken,
Schwaches stärken,
Lahmes beleben,
Angstvolle ermutigen,
Chancen wahrnehmen,
aufeinander zugehen,
zueinander stehen,
einander ernst nehmen,
miteinander Neues ermöglichen.
Max Feigenwinter
Sie haben jahrelang Theologie studiert,
kennen die biblischen Texte genau,
wissen alles über Dreifaltigkeit,
Auferstehung und Himmelfahrt;
verlangen, dass wir Dogmen glauben
und den Papst als Nachfolger Petri sehen;
wissen genau, was Gott von uns will,
was wir tun und wie wir sein müssen;
sind überzeugt, dass ihr Weg der richtige ist,
und es ausserhalb der Kirche kein Heil gibt.
Ich kann dies alles nicht ernst nehmen,
muss meinen Weg gehen;
habe nie Theologie studiert,
aber der Mann von Nazareth fasziniert mich;
Dreifaltigkeit ist für mich kein Problem,
ich glaube, dass Liebe das grösste ist;
brauche keine hierarchische Institution
mit Würdenträgern und Ämtern;
will immer wieder still werden
und die Stimme des Herzens hören;
versuche zu tun, was mir richtig scheint,
auch wenn andere anderes tun;
will jedem Menschen so begegnen,
dass er an sich glaubt.
Wem nützen Religionen,
die an Dogmen festhalten,
vorgeben, sie wüssten genau, was Gott wolle,
wegen Ritualen streiten,
Gesetze erlassen statt Angebote machen,
Gehorsam verlangen statt Erfahrungen ermöglichen?
Wem nützen Religionen,
die den Menschen nicht helfen,
ihren Weg selbst zu finden
und ihn trotz Schwierigkeiten zu gehen,
zu vertrauen, dass sie sein dürfen, wie sie sind,
einander zu verstehen und anzunehmen, was ist,
auch wenn es ihnen schwer fällt?
Wem nützen Religionen,
die nicht menschenfreundlich sind,
unfrei und Angst machen;
Religionen, die von einem Gott erzählen,
der ausschliesst statt aufnimmt,
fordert statt fördert,
richtet statt aufrichtet,
straft statt vergibt?
Ich weiss es nicht, denke aber,
dass Religionen, die verlangen,
dass wir verdrängen, was angelegt ist,
uns vorschreiben, was wir glauben müssen,
die verhindern, dass wir uns entfalten
und werden, was wir zutiefst sind,
weit von dem entfernt sind,
was der Mann von Nazareth wollte.
Max Feigenwinter
Der riesige Unterschied zwischen glaube und tun ist:
Du darfst glauben, was du willst!
Aber: Du darfst nicht alles tun, nur weil du daran glaubst.
…Glaube ich.
LG
Die Brücke aus Flügeln-Tanabata
Sich nah sein,
obwohl Lichtjahre sie trennen;
Aneinander festhalten,
ohne sich berühren zu können;
Ein Versprechen geben,
ohne die Stimme zu hören;
Geduldig warten,
ohne die Hoffnung zu verlieren.
Einmal im Jahr schweigt die Unendlichkeit.
Wenn der siebte Mond das Dunkel bricht,
webt die Sehnsucht einen Pfad aus Schwingen.
Sich wiederfinden,
ohne die Ewigkeit zu erzwingen;
Die Zeit anhalten,
ohne den Lauf der Welt zu stören;
Eins werden,
ohne den eigenen Platz am Himmel zu verlassen;
Einander lieben,
gerade weil sie sich wieder loslassen müssen.
"Wahre Liebe misst sich nicht an der Dauer der Begegnung, sondern an der Kraft, mit der man die Trennung übersteht.
Liebe ist…
Vertrauen schenken,
ohne nach Beweisen zu suchen;
Sehnsucht spüren,
ohne Misstrauen Raum zu geben;
Wahrheit aussprechen,
ohne das Herz des anderen zu treffen;
Entwicklung zulassen,
ohne den Takt zu erzwingen;
Sich blindlings fallen lassen,
ohne jemals den Boden zu fürchten;
Füreinander da sein,
ohne dem anderen die Luft zu nehmen;
Ein Wir erschaffen,
ohne das Ich aufzugeben;
Heimat finden,
ohne die eigenen Grenzen einzureißen;
Zusammen gehören,
ohne sich jemals zu besitzen.
Wahre Liebe ist, wenn das Glück des anderen wichtiger wird als das eigene.
Liebe wächst dort, wo man sie pflegt.
Liebe ist nicht das, was man erwartet zu bekommen, sondern das, was man bereit ist zu geben.

…Stimmt!!!

Es gibt Menschen, die achtsam und zugewandt sind,
es ist eine große Freude ihnen zu begegnen.
Es gibt Menschen, die hauen mit dem Holzhammer zu
und sagen, du bist viel zu empfindlich.
Es gibt Menschen, die mögen oder lieben dich sogar,
weil du bist wie du bist.
Es gibt Menschen, die lehnen dich ab,
weil du bist wie du bist.
Es gibt Menschen, die mögen dich nur,
wenn du ihren Vorstellungen entsprichst.
Es gibt Menschen, die lassen dich fallen,
wenn du nicht ihren Vorstellungen entsprichst.
Es gibt Menschen, die die Grenzen anderer achten,
weil Respekt für sie dazugehört.
Es gibt Menschen, die, wo immer sie auftauchen,
Unfrieden stiften.
Es gibt Menschen, die sich nach Frieden sehnen
und sie handeln auch danach.
Es gibt Menschen, die einander nicht verstehen können,
weil sie zu unterschiedlich in ihren Empfindungen sind.
Es gibt Menschen, die sich auf Anhieb verstehen,
weil sie ähnlich in ihren Empfindungen sind.
Es gibt Menschen……
(Netzfund)
@anon7671972
das gefällt mir gut. ist es von dir?
magst du sonst bitte den /die verfasserin mitteilen, bitte?
danke im Voraus!
Das ist total schön… und so wahr! 
Es lässt sich alles schön reden, wunderbare Reime, Gedichte, perfekte Beschreibungen wie es sein soll, so schön und friedlich alles was die Dichter und Gelehrten auf das Blatt bringen.
Jetzt müssen es die Menschen nur umsetzen können, die geschriebenen Ferse, Sprüche, was ich will, will auch der andere, aber das weis ich nicht dass der andere das auch will, oder man weis es, will es aber nicht wissen, oder kann es nicht wissen.
Wie du mir so ich dir, tit for tat.

aber ich bin vorerst fertig 