Bin Anfang 60 mit PPMS, GdB 30 %.
Gehstrecke ist um die 1,5 km mit Orthese, Probleme mit Konzentration und Müdigkeit, körperliche Belastbarkeit eingeschränkt, muß immer wieder Pausen einlegen, überaktive Blase, Uhthoff, Schwäche in einer Seite.
Da das im Vergleich mit Gleichaltrigen aus meiner Sicht schon deutliche Einschränkungen sind, mache ich mir Gedanken, wie die richtige Strategie mit GdB und Rente ist:
Neurologe sagte, 50% GdB wäre angemessen, Arztbericht klang aber nach “hat nicht viel”. Mein neuer Neurologe hat die gleiche Zahl genannt, wirkt aber total chaotisch mit dem Papierkram.
Wie ist jetzt die richtige Strategie? GdB gleich noch mal versuchen - 50 % wird ungern gewährt - oder habe ich da das Risiko, daß ich unter 50 rauskomme und erst wieder Verschlechterung nachweisen muß, also lieber noch warten?
Die Rente für langjährige Versicherte mit Abschlag kann ich auf jeden Fall kriegen,
mit GdB 50 % hätte ich auch die Option Rente für Schwerbehinderte. Oder sofort oder später (mit VdK?) auf EM Rente abzielen?
Wie sind eure Erfahrungen/Tipps dazu? Ich denke, im Moment sind meine Chancen für beides eher schlecht.



