Ich habe seit 5/26 die Dg MS (wird noch angezweifelt von manchen Ärzten, aber Therapieversuch dieser hat begonnen). Ich hab Läsionen in der BWS, HWS und im Köpfchen (u.a. medulla oblongata). Ich war bis jetzt nur stille Mitleserin seit der Anmeldung, aber ich weiß, dass ich mich hier mal auskotzen darf, weil hier garantiert mehrere das selbe Lied singen können.
Ich hasse es, dass die Ärzte mir nicht glauben, wenn ich sage, dass ich einen Schub bekomme. Klar, die neurologischen Symptome sind (noch) nicht vorhanden und die Ärzte haben ihre Leitlinien, an denen diese sich orientieren müssen, aber es ist so f*ckg ermüdend, wenn man merkt, dass da etwas kommt und dann glaubt einem das keiner und spätestens 2 Wochen später (so war es bei mir bis jetzt immer) kommen die ersten neurologischen Ausfälle, da dann natürlich nachdem man eine Zeit lang in der ZNA war endlich behandelt werden. Es kotzt mich so unendlich an, dass man einfach nicht ernst genommen wird, gefühlt noch nie. Ich war schon so häufig kurz davor jemanden die Nase zu brechen, am Anfang habe ich ja noch die Kraft dazu weil noch keine neuro Ausfälle, aber es hilft ja auch nichts. Ich bin Anfang dieser Woche wieder einmal aus dem Krankenhaus entlassen worden, obwohl ich schon in der ZNA war (ohne Ausfälle, aber mit der Gewissheit, dass da etwas arbeitet). Es ist mir durchaus bewusst, dass man nicht einfach mit “ich habe das Gefühl, dass da was sich anbahnt” ein MRT oder 5 Tage Methylprednisolon als Stoßtherapie bekommt, aber mal ganz in Ernst, ich schmeiß mir zeitweise Beruhigungstabletten rein, weil ich sonst komplett ausraste.
Ich könnte noch Stunden meckern und mit einem Vokabular um mich werfen, dass damals evtl nur auf See zu finden war, aber die Kraft und die Hirnmasse ist begrenzt.
PS Not sorry for not being sorry 




