@Daisy erinnert mich irgendwie an meine Mutter, die mit 83 auf die Idee kam, sich von ihrem Partner zu trennen und ihm eine Frist zum Auszug zu setzen - mit der Aussage: âAnschweigen kann ich mich auch allleineââŠ
Ich war merklich verblĂŒfftâŠ
@Daisy erinnert mich irgendwie an meine Mutter, die mit 83 auf die Idee kam, sich von ihrem Partner zu trennen und ihm eine Frist zum Auszug zu setzen - mit der Aussage: âAnschweigen kann ich mich auch allleineââŠ
Ich war merklich verblĂŒfftâŠ
Recht hat sie!
WANN ist jemand fĂŒr euch vertrauenswĂŒrdig?
So eine spannende FrageâŠ
Ich warte auf ebenso spannende Antwortenâ:bird:
Ich vermute, es gibt ein kleines Vertrauensproblem bei den Anwesenden 
Eh alle undercover hier 
Ich finde das schwer zu beantworten⊠Das hat fĂŒr mich viel mit Zeit zu tun. GrundsĂ€tzlich gehe ich bei meinen GegenĂŒber immer vom positiven aus, selbst wenn mir ein Mensch unsympathisch ist, denke ich nicht, dass er mir âBösesâ will.
Ich muss die Person mögen und sie mich, dann vertraue ich auch. Okay, bin auch schon auf die Nase gefallen, aber das wird abgehakt und ich ziehe mich zurĂŒck. Wenn ĂŒberhaupt dauert es sehr lange, mein Vertrauen zurĂŒck zu gewinnen. Beispiel: wĂ€hrend des Lockdowns hat sich meine beste Freundin sehr stark zum negativen verĂ€ndert und lieĂ mich mehrmals im Stich, sagte eigentlich jede Verabredung ab.
Ich habe mit ihr geredet, bis zum nÀchsten Mal. Dann wurde sie blockiert, bis sie weinend vor mir stand, bei der Arbeit.
Dennoch bin ich immer noch zurĂŒckhaltend, eher neutral ihr gegenĂŒber. Auch wenn ich weiĂ, dass ich mich Tag und Nacht bei ihr melden kann, tue ich es nicht mehr.
Auch Freundschaften können auseinander gehen
Ja, wie sagt man so schön,
Es gib Solche und SolcheâŠ
oder sollte man besser sagen Seuche und Seuche 
Ich vertraue Menschen genau so lange, bis sie mein Vertrauen missbrauchen⊠das muss gar nix groĂes sein, machmal langt eine Kleinigkeit - ich glaub ich bin ziemlich Aufmerksam was so unterschwellige Signale angeht.
FĂŒr mich ist jemand vertrauenswĂŒrdig, wenn er vertraulich Besprochenes nicht weiter erzĂ€hlt
Hier ein schöner Text von Cicero:
âGibt es etwas BeglĂŒckenderes, als einen Menschen zu kennen, mit dem man sprechen kann wie mit sich selbst? Könnte man höchstes GlĂŒck und tiefstes UnglĂŒck ertragen, hĂ€tte man niemanden, der daran teilnimmt? Freundschaft ist vor allem Anteilnahme und MitgefĂŒhlâ
Anbei noch ein Zitat von Ernst Ferstl:
âNur Vertrauen fĂŒhrt zu Vertrautheit. Beide Wörter haben ein- und dieselbe Wurzel.â
@Paule
Ich denke, es ist schwierig, in so einem Forum, Vertrautheit zu schaffen, weil jeder nur das Nötigste von sich Preis gibt, man nur Fragmente von anderen kennt um sich dann ein Bild zusammenzubasteln was möglicherweise total daneben liegt
Zum einen muss ich sicher sein können, das die Person anvertrautes nicht weitertratscht⊠sowas braucht ja immer ein bisschen Zeit.
FĂŒr mich aber fast noch wichtiger: Dass die Person ihr anvertrautes nicht als Waffe gegen mich verwendet, wenn es mal nicht so rosig zwischen uns lĂ€uft. Deswegen brauche ich sehr lange, bis ich nach und nach vertraue. Ich muss immer erst ein paar Phasen abwarten, in denen es mal ein bisschen ruckelt zwischen uns um mir sicher zu sein, wie der/diejenige tickt. Ich meine mittlerweile im Streit erkennt man erst den Charakter.
Du hast aus deinen Erfahrungen gelernt 
Ich gehe nach kurzer Schnupperphase all in. Und wenn ich dann enttĂ€uscht wurde gibt es kein zurĂŒckâŠ
Ausser Familie. Die bleiben ja irgendwie kleben 
Ich hab da auch gerade eine tiefphilosophische Frage die mich bewegtâŠ
Wenn man seine Sexualpartner nur im eigenen Ortskreis sucht, ist das dann auch eine Form von Kreisverkehr? Und wie verhÀlt es sich bei Stadtteilen oder Bezirken?

solange du noch Auswahl hast⊠Wenn alle Mal dran waren, wird es wohl KreisverkehrâŠ
Definitiv schwer zu beantwortenâŠ
Oha, CasanovaâŠ
ich dachte eigentlich eher an die philosophische Definition von Kreisverkehr mit âschwer zu beantwortenâ
Sorry, zu spĂ€t am Tag fĂŒr sinnvolle Antworten 
Warum laufen Nasen eigentlich, und FĂŒsse riechen, und sollte es nicht eigentlich andersrum sein?
Ich hoffe es ist nicht schon zu spĂ€t fĂŒr philosophische Fragen am Abend 