Unvoreingenommen, fĂŒrsorglich und offen kann ich i.d.R. auch auf mir unbekannte Menschen zugehen.
Ich habe eine kreative Ader, frĂŒher viel durch Texten, dann mehr durch Fotografieren und Gestalten ausgelebt.
Intensives Zuhören habe ich aus Selbstschutz( ReizĂŒberflutung) stark eingeschrĂ€nkt.

Ich war fĂŒr meine Talente immer sehr dankbar. Jetzt lerne ich, mich mit weniger zu begnĂŒgen, auch wenn es schwerfĂ€llt.

6 „GefĂ€llt mir“

“Immer fein ist nimmer fein” deutsches Sprichwort
Das hat mein Lieblingslehrer als ich in der 8. Klasse war des öfteren zitiert. Ich habe viel darĂŒber nachgedacht.

Was fÀllt euch dazu ein?

Ich glaube, das hat sich totgelaufen.

Heute sieht das ganz anders aus.
Nicht fein ist heute eher Grund zur Krise.

Ich denke dabei:
Wenn man sich jeden Tag etwas ganz Tolles gönnt- sagen wir mal beispielsweise ein Luxusrestaurant.
Dann ist das vielleicht anfangs ne Weile fein und ne schicke Sache.
Aber auf die Dauer ist das nicht mehr fein, sondern öde oder fad.

4 „GefĂ€llt mir“

In dem Zusammenhang fÀllt mir ein Spruch ein, den ich aus der Familie kenne und der in eine Àhnliche Richtung geht:

Es ist nichts schwerer zu ertragen als eine Reihe von schönen Tagen


5 „GefĂ€llt mir“

FĂŒr mich bedeutet “fein” etwas Schönes, Gutes, Wertvolles
wenn ich also solches dauerhaft habe, wird es gewöhnlich und schĂ€tze es nicht mehr als etwas Besonderes
FĂŒr mich wĂ€re unbeschwertes leichtes Gehen “fein” 
 alle, die das können, machen sich keinerlei Gedanken darĂŒber, geschweige denn, dass sie jeden Tag dankbar und froh darĂŒber wĂ€ren
Sehen oder hören zu können, ist auch fein, ich kann beides und mir geht es nicht anders, ich nehme es ohne Nachzudenken hin weil ich es nicht anders kenne
So geht es mit vielen Dingen

3 „GefĂ€llt mir“

Ja, ich sehe das auch wie ihr @Nalini und @Norea0, wir waren mal auf einem Kreuzfahrtschiff, da gab es fast rund um die Uhr die leckersten Speisen
die ersten Tage war alles so köstlich und wir haben geschlemmt und genossen
die letzten Tage waren wir einfach nur noch pappsatt und die Freude und der Genuss waren am Essen nur noch schwach vorhanden.
Da habe ich die Menschen bedauert, die diese Köstlichkeiten tĂ€glich in dieser FĂŒlle haben können
und dachte mir: “immer fein ist nimmer fein”

4 „GefĂ€llt mir“