Also ich war immer sehr froh, als meine Nase lief, wenn die Pubertiere aus ihren ewigen Turnschuhen schlĂŒpften.
Da musste ich das wenigstens nicht riechen

1 „GefĂ€llt mir“

Mal wieder eine Frage zum Nachdenken:

"FĂ€llt es mir leichter zu sagen was ich will, oder was ich nicht will?

1 „GefĂ€llt mir“

“Ich will Alles und zwar sofort”


 und sonst NIX

2 „GefĂ€llt mir“

Irgendwie eher was ich nicht möchte. Oder doch was ich möchte? Bei mir hĂ€lt es sich die Waage


Da ich versuche positiv an Aufgaben, Herausforderungen, Menschen heranzugehen sage ich gerne was ich möchte.

Wenn das aber ignoriert wird oder ich merke nett bringt nichts, dann habe ich in den letzten Jahren gelernt auch klar zu formulieren was ich nicht möchte!

Und dann kann ich auch laut werden :wink:

Auf jeden Fall habe ich aufgehört die BedĂŒrfnisse anderer vor meine zu stellen :muscle:t2:

7 „GefĂ€llt mir“

Mir fĂ€llt es sehr leicht zu sagen was ich will. NatĂŒrlich schĂ€tze ich dabei ab was möglich und umsetzbar ist

Mir fĂ€llt es erst mal leicht, zu sagen was ich nicht will, aber da merke ich oft, dass es mir zunehmend schwer fĂ€llt, die nötige Energie aufzubringen wenn andere ewig weiter diskutieren, mit allen Mitteln versuchen mich umzustimmen weil sie nicht begreifen was es bedeutet todmĂŒde zu sein und lange Feiern der pure Stress fĂŒr mich sind


5 „GefĂ€llt mir“

Oh das ist so anstrengend
 Hatte ich mit meiner Mutter
 Hatte vor ihrem Besuch gesagt, wenn ich nein oder stop sage soll sie es bitte akzeptieren. Der Moment kam und ich musste schreien und ausflippen und war dann die unmögliche Tochter
 Tut bis heute weh und ich kann es nicht vergessen

Sorry, musste kurz raus
 :see_no_evil:

4 „GefĂ€llt mir“

Ich gehöre (leider?) zu dem Menschenschlag, die dazu neigen, in Beziehungen, Freundschaften oder auch in Gruppen eigene WĂŒnsche zurĂŒckzustellen. Bis zu einem gewissen Grad ist das richtig und erforderlich, denn in Beziehungen welcher Art auch immer geht es um ein Miteinander, um ein Geben und Nehmen, um ein Aushandeln der unterschiedlichen WĂŒnsche. Aber eben nur bis zu einem gewissen Grad. Das sollte nicht so weit fĂŒhren, daß man sich stĂ€ndig unterordnet.

Im Moment habe ich in dieser Sache einen schönen “Schleifstein”, einen Bekannten von mir. Er ist teils sehr schwierig, aber aus bestimmten GrĂŒnden schĂ€tze und brauche ich ihn auch. Man kann meinen Bekannten getrost als Egozentriker bezeichnen. Das ist nicht nur meine EinschĂ€tzung, sondern auch die von einigen anderen. Er kreist verdammt viel um seine WĂŒnsche, BedĂŒrfnisse und Themen und ist dabei herausfordernd energisch.

Mein Übungsfeld hier ist, meine WĂŒnsche, das, was ich will und das, was ich nicht will, dezidiert und deutlich, sogar mit gewissem Nachdruck, zu kommunizieren. Das ist notwendig, weil ich nicht immer zurĂŒckstecken möchte.

Ich ĂŒbe also beides: Zu sagen, was ich will, und zu sagen, was ich nicht will. Und das - im Rahmen einer Beziehung auf Augenhöhe, in der jeder zum Zug kommen sollte - auch durchzusetzen.

5 „GefĂ€llt mir“

Ein Zitat von Samuel Ulmann beschÀftigt mich seit einiger Zeit und es interessiert mich, was euch dazu einfÀllt:

“Du bist so jung wie deine Zuversicht und so alt wie deine Zweifel”

Seit meiner ambulanten Reha fĂŒhle ich mich durch die Motivation der Therapeuten zuversichtlicher als die ganzen Monate davor und fĂŒhle mich jĂŒnger und beschwingter.

Mal sehn, wie lange es anhÀlt

Mein Physiotherapeut kannte meinen Spruch von oben mit Ă€hnlichem Sinn aber treffenderen Worten:,“Du bist so jung wie deine TrĂ€ume und so alt wie deine BefĂŒrchtungen”

Dieses Zitat von Ulman ist von seinem Gedicht “Youth” abgeleitet welches mir ganz gut gefĂ€llt:

YOUTH

Youth is not a time of life—it is a state of mind.
It is not a matter of red cheeks, red lips and supple knees.
It is a temper of the will; a quality of the imagination; a vigor of the emotions;
it is a freshness of the deep springs of life.
Youth means a temperamental predominance of courage over timidity,
of the appetite for adventure over a life of ease.
This often exists in a man of fifty, more than in a boy of twenty.
Nobody grows old by merely living a number of years;
people grow old by deserting their ideals.
Years may wrinkle the skin, but to give up enthusiasm wrinkles the soul.
Worry, doubt, self-distrust, fear and despair—
these are the long, long years that bow the head
and turn the growing spirit back to dust.
Whether seventy or sixteen, there is in every being’s heart a love of wonder;
the sweet amazement at the stars and starlike things and thoughts;
the undaunted challenge of events,
the unfailing childlike appetite for what comes next,
and the joy in the game of life.
You are as young as your faith, as old as your doubt;
as young as your self-confidence, as old as your fear,
as young as your hope, as old as your despair.
In the central place of your heart there is a wireless station.
So long as it receives messages of beauty, hope, cheer, grandeur, courage,
and power from the earth, from men and from the Infinite—so long are you young.
When the wires are all down and the central places of your heart are covered with the
snows of pessimism and the ice of cynicism,
then are you grown old, indeed!
–Samuel Ullman

5 „GefĂ€llt mir“

Ich hab da irgendwie 2 Gedanken zu:

  1. Als Kind hat man so viele TrĂ€ume und wenn man Ă€lter wird, kommen viele Erfahrungen dazu, die, einen entmutigen können. Man stellt fest, dass vieles unrealistisch ist und es nicht immer so lĂ€uft, wie man es gerne hĂ€tte. Das heißt, die BefĂŒrchtungen wachsen mit zunehmenden Alter


  2. Wenn man positiv ist und sich das TrÀumen erlaubt, ist man aktiver, motivierter und das hÀlt einen fit und jung.
    Umso pessimistischer und Àngstlicher man an Dinge ran geht, desto gehemmter ist man und das lÀsst einen schneller altern. Daher vielleicht der Begriff Sorgenfalten.
    So oder so Àhnlich :thinking:

5 „GefĂ€llt mir“

Ja, stimme ich dir zu. Das Leben verlĂ€uft nie, wie man plant. Letztendlich ist fĂŒr mich das Leben ein Spiel, dass man jeden Tag spielt. Im hier und jetzt leben!
Es gibt leider auch schlechte Verlierer, die sind dann verbittert und hadern mit ihrem Leben.
Man kann es immer genießen, egal, welche HĂŒrden man bekommt.
In den kleinen Dingen ist die Freude!
Das hÀlt jung!

5 „GefĂ€llt mir“

Ein netter Berliner hat das Buch geschrieben:
Passt zum Thema!

Das Probelesen hat mich gefesselt :smiling_face_with_three_hearts: obwohl ich meistens keinen Nerv zum lesen habe - vllt gefĂ€llt es Euch - ich ĂŒberlege ernsthaft ob ich das Buch kaufe.

Wow,das klingt sehr interessant. In letzter Zeit habe ich nur so viele schlechte Erfahrungen mit BĂŒchern im Selbstverlag gemacht. Besonders bei amazon publishing habe ich schon BĂŒcher von selbst ernannten Philosophen erwischt, da rollen sich einem die FußnĂ€gel hoch. Doch andererseits: auch tolle Autoren mĂŒssen ja irgendwie anfangen. Berichte mal, falls du dir das Buch bestellst. Die Auswahl der besprochenen AnsĂ€tze scheint vielversprechend


1 „GefĂ€llt mir“

Puh, vom Urvertrauen zu FĂŒĂŸen und Nasen. Dazu fĂ€llt mir ein: “So lange du deine FĂŒĂŸe unter meinen Tisch setzt, wird es nicht nach deiner Nase laufen
”

Meine Nase lÀuft aber auch, wenn ich nicht am Tisch sitze